PlanetSwitch Planet3DS PlanetVita PSP.de PlanetiPhone Classics Forum

PGN-ID:[?] (Nicht eingeloggt)
Login
Registrieren
PlanetDS PlanetGameboy N-Page.de


Spielname:
AiRace Xeno

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
2,49 €

Publisher:
QubicGames

Developer:
QubicGames

Genre:
Racing

Release:
12.06.2014 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

Weitersagen:


Kurztest: AiRace Xeno

Nicola Hahn, 19.06.2014

2808°

5

Test mögen: Weitersagen:

Die AiRace-Reihe hat auf Nintendos DS schon einige Jahre auf dem Buckel: In diesem Jahr feiert Publisher QubicGames das vierjährige Jubiläum des ersten Spiels, das 2010 für den DSi als Downloadtitel veröffentlicht wurde. Und so kommt es nun, dass nach AiRace, AiRace: Tunnel und AirRace Speed für den 3DS der vierte Teil der Serie, AiRace Xeno, beweisen muss, dass er dem starken Vorgänger die Stirn bieten kann. Machen wir die Flugmaschinen startklar und ab geht es auf die Piste!

Wer bremst, verliert
Zuvor muss gesagt werden, dass sich auch Xeno wie die Vorgänger Speed und Tunnel spielt. Dies bedeutet, dass wir in einem engen Tunnel flink Hindernissen ausweichen müssen und dabei mit Höchstgeschwindigkeit durch den Kanal rasen. Hohe Geschwindigkeit und fehlerfreies Fahren sind übrigens Voraussetzung für die Freischaltung neuer Strecken. So muss jede der neun Strecken erst durch eine gewisse Anzahl von farbigen Sternen freigeschaltet werden. Diese bekommt der Spieler, indem er eine gewisse Zeit unterbietet. Knifflig wird das Spiel durch die engen Zeitlimits, die durchgehendes Nitro und eine perfekte Fahrperformance erfordern. Jeder Kontakt mit Hindernissen lässt die Energie des Gleiters sinken, die sich zwar selbstständig wieder auffüllt, die Zerstörung bei Dauerbelastung aber nicht mehr verhindern kann. Auch frontale Crashs führen zur Vernichtung und das Aircraft wird daraufhin zum letzten Checkpoint zurückgesetzt. Noch dazu gibt es eine Drei-Sekunden-Zeitstrafe.

Mehr Herausforderungen!
Für jede Strecke ist eines von drei Aircrafts festgelegt und hat eine bestimmte Maximalgeschwindigkeit. Diese erhöht sich mit jeder gefahrenen Runde auf einer Strecke. Wie im Vorgänger gibt es aber auch wieder eine Endlos-Strecke, auf der keine Runden zu fahren sind. Hier gilt es nämlich, eine möglichst lange Strecke auf den Tacho zu bringen, wobei man dreimal die Wand und sonstige Objekte küssen darf. Damit sind wir aber noch lange nicht am Ende: Für jeden Rundkurs können zusätzlich drei Aufgaben gemeistert werden: Dauerhaftes Nitro, keine Crashs und keinen Kontakt mit der Wand oder anderen Objekten. Wer diese bei jeder Strecke erfüllt, bekommt eines von 21 Achievements. Außerdem gibt es für jedes Level ein globales Ranking, welches neben ihrer Platzierung verrät, wie andere Spieler aus der ganzen Welt auf der jeweiligen Strecke abgeschnitten haben. Wahlweise kann man auch mit den Freunden über eine entsprechende Rangliste auf Highscore-Jagd gehen.

Die Steuerung ist wie im Vorgänger auf zwei Arten möglich: Entweder legt man die Lenkung auf das Circle Pad/Steuerkreuz, dreht sich mit den Schultertasten und gibt Gas auf den Buttons oder man lenkt via Touchscreen, gibt Gas über die Schultertasten und führt seine Rollen über das Steuerkreuz oder die Tasten aus. Angemerkt sei hierbei, dass der sogenannte Stylus-Modus zumindest einiges an Übung erfordert, um den Racer damit präzise steuern zu können.

Ein Vergleich zum Vorgänger
Mit ziemlicher Sicherheit ist dieses Spiel AiRace Speed sehr ähnlich und unterscheidet sich wohl nur im Leveldesign und in der Fahrzeug„auswahl“. Im Aufbau der Kurse hat sich allerdings doch einiges im Hinblick auf die Hindernisse geändert: Während man noch im Vorgänger seinen Flug an die Hindernisse anpassen musste - zum Beispiel, sich entsprechend zu rollen, um durch eine diagonale Spalte zu passen - wird das in Xeno zur Nebensache und es gilt nur noch, auf Highspeed durch den Kanal zu rauschen. Verschiedene Abzweigungen mit unterschiedlichen Hindernissen sind auf der anderen Seite ein guter Service für den Highscore-Jäger.

Der Schwierigkeitsgrad ist wirklich durchgehend happig und im Gegensatz zu Speed auch im ersten Level schon kein Zuckerschlecken mehr. Um überhaupt eine der letzten Strecken freizuschalten, muss man sich ins Zeug legen, damit entsprechende goldene Sterne erreicht werden. Aber wer dann noch Sterne, Achievements und einen akzeptablen Platz auf der Rangliste will, der muss Glanzleistungen vollbringen. Der 3D-Effekt hat mich persönlich zwar nicht gestört, aber das Geschwindigkeitsgefühl wurde auch nicht nennenswert gefördert.

Fazit:
Es erinnert schon ein wenig an die Flucht aus dem zweiten Todesstern, wie mein Aircraft da durch die Tunnel fliegt. Allerdings hatten die Kollegen Solo und Antilles nicht etwa ein Zeitlimit einzuhalten, das unbarmherzig tickt und jeden noch so kleinen Fehler bestraft. Wenn der goldene Stern wieder nur um wenige Sekunden verpasst wurde, kann dann aber auch ein bisschen Wut aufkommen, die der Konzentration für den nächsten Versuch weicht. So gesehen ist der Schwierigkeitsgrad eigentlich kein negativer Aspekt, sondern eine Herausforderung an alle erfahrenen Spieler. Allerdings wird der Zugang zu den restlichen drei Leveln durch das zwingende Erreichen von goldenen Sternen für Casual-Spieler verbaut. Hin und wieder gibt es ganz kleine Außenbereiche und Abzweigungen, durch die man rasen kann, aber insgesamt ist die Tunnel-Raserei doch zu wenig abwechslungsreich, um sich wirklich zum Superhit zu mausern. Für Highscore-Jäger, die auf Herausforderungen stehen, ist der Download dennoch definitiv einen Blick wert.

Hat es endlich unter die Top 30 geschafft: Nicola Hahn [501.legion] für Planet3DS.de

Vielen Dank an QubicGames für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Unterhaltsame Highspeed-Raserei für Highscore-Jäger, der etwas Abwechslung nicht geschadet hätte.

Wertung

Gutes Geschwindigkeits-Gefühl

Zahlreiche Achievements

Weltweite Online-Ranglisten

Wenig Abwechslung im Fuhrpark

Weniger Strecken als im Vorgänger

Kommentare anzeigen

5 Kommentare