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Spielname:
Pokémon Omega Rubin/Alpha Saphir

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Nintendo

Developer:
Game Freak

Genre:
Rollenspiel

Release:
28.11.2014 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler, auch online

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Pokémon Omega Rubin/Alpha Saphir

Review: Pokémon Omega Rubin/Alpha Saphir

Alexander Schneider, 24.12.2014

9294°

9

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Eingefleischte Pokémaniacs haben es sich seit unzähligen Jahren gewünscht, selbst neutrale Spieler erkannten die Notwendigkeit - umso unbändiger war die Freude, als Nintendo den Traum am 7. Mai zur Wirklichkeit machte. Für viele Spieler sind Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir die fleisch- oder besser spielgewordene Kindheitserinnerung, und so schwingt noch heute ein sanfter Hauch der Nostalgie mit, wenn man an die magische Zeit der dritten Pokémon-Generation zurückdenkt. Dabei dreht Game Freak für die Remakes an allen möglichen Schrauben und verspricht deutliche Verbesserungen in Sachen Technik. Darüber hinaus hat man sich nach eigenen Angaben aber auch um Details beim Gameplay und um inhaltliche Verbesserungen in der Story gekümmert. Ob die Remakes den Arbeitsaufwand wert sind und ob die Verkaufsrekorde ihre Berechtigung haben, klären wir im nun folgenden, ausführlichen Testbericht auf.

Es war einmal ein Fiffyen...
Direkt nach der Wahl eures Geschlechts findet euch zunächst in der einnehmenden Finsternis eines Umzugswagens wieder. Dafür gibt es einen simplen Grund: Während euer Vater Norman sein Geld in der örtlichen Arena von Blütenburg City verdient, verdonnert euch eure Mutter zum Umzug in das beschauliche Dörfchen Wurzelheim, das am Rande der malerischen Hoenn-Region liegt. Ihr seht, wie sich einige Maschock an der Inneneinrichtung abarbeiten und wundert euch, dass sie den Ruf von Machomei ausstoßen - aber auch das gerät angesichts der Tatsache, dass ihr schon bald euren Nachbarn bzw. eure Nachbarin - später euer Rivale - kennenlernen dürft, zur Nebensache. Wie es der Zufall will, ist das brave Nachbarskind der Sprössling von Professor Birk, der sich auf Route 101 im Außendienst befindet und gerade von einem bissigen Fiffyen angegriffen wird. Er weiß sich nicht anders zu helfen, als euch ein Pokémon zu übergeben, mit dem ihr ihn retten sollt. Klar, dass ihr an dieser Stelle euer Starter-Pokémon wählt und euren ersten Kampf bestreitet. Kurz nach dem vernichtenden Sieg über das nun eher handzahme Hündchen schickt euch der Professor zur Route 103, die sich nördlich von Rosaltstadt finden lässt. So weit, so gut!

Die Vereinigung mit den Pokémon und der Natur
Kennern der Originale wird selbstverständlich auffallen, dass der Einstieg in die Story identisch mit dem der Ursprungsversionen aus dem Jahre 2003 ist. Auch das grundlegende Spielprinzip bleibt dasselbe - aber warum sollte man auch etwas ändern, das so hervorragend funktioniert? Natürlich müssen die Spieler von Omega Rubin und Alpha Saphir abermals alle acht Arenaorden in Hoenn sammeln und daraufhin die Top 4 mitsamt Champ bezwingen - doch im Gegensatz zu Pokémon X und Y wird dieses Vorhaben von einer ereignisreichen und packenden Story begleitet. Team Aqua und Team Magma kämpfen um die Durchsetzung ihrer ideellen Vorstellungen von der Zukunft und schrecken im Zuge dessen leider nicht davor zurück, für ihre Ziele unschuldige Pokémon zu missbrauchen. Während ihr in Omega Rubin gegen Team Magma antreten müsst, stellt sich euch in Alpha Saphir Team Aqua in den Weg. Anders als Team Flare vertreten die beiden Organisationen durchaus ernsthafte Ziele, die eng mit dem Wetter verflochten sind - die eine Seite möchte die Wassermassen des Planeten vergrößern, um den Wasser-Pokémon zu mehr Lebensraum zu verhelfen, die andere Seite möchte die Weltmeere austrocknen, um der Menschheit endgültig die Krone aufzusetzen. Im Verlaufe der Geschichte trefft ihr gleich mehrfach auf die Schurken, um ihre Pläne zu vereiteln. Es gilt also, sein Pokémon-Team nach bestem Wissen und Gewissen zusammenzustellen, um den Bösewichten und natürlich den Arenaleitern gewachsen zu sein – und die Pokédex-Vervollständigung steht euch ebenfalls wieder offen.

Auf eurer Reise durch die Hoenn-Region durchquert ihr zahlreiche verschiedene Städte und Dörfer, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Bereits in den Originalen hat man gemerkt, dass jeder Ort mit einem gewissen gestalterischen Konzept verbunden ist, der ihm individuelle Merkmale verleiht und ihn von den anderen Städten abhebt. Das verschlafene Örtchen Faustauhaven, die riesige Hafenstadt Graphitport City, Bad Lavastadt mit seinen berühmten heißen Quellen oder Baumhausen City mit seinen zahllosen Baumhäusern - unsere Euphorie für die beeindruckende Atmosphäre eines jeden Ortes wurde auch in den Remakes augenblicklich geweckt. Und wenn wir schon über die Städte philosophieren, müssen wir auch eine gravierende Veränderung erwähnen: Malvenfroh City erscheint hier in einem gänzlich neuen Gewand. Anstatt das übersichtliche Örtchen aus den Originalen beizubehalten, kredenzt man uns hier die nun größte Stadt der Region. Beinahe die gesamte Stadt wurde zu einem Einkaufszentrum umgebaut. Da versteht es sich von selbst, dass der mehrstöckige Konsumtempel unglaublich viele Geschäfte bietet - von Radlas Radladen bis hin zur Gastro-Meile Malvenfroh, in der ihr euren Tisch gegen andere Trainer behaupten müsst, ehe eure Mahlzeit fertig ist, ist hier alles Erdenkliche zu finden.

Von Protomorphosen und Mega-Entwicklungen
Während wir euch bisher vor allem vom Beginn eurer epischen Reise und von den Gegebenheiten, die ihr in den Arealen von Route 101 bis Route 134 vorfindet, berichtet haben, möchten wir nun auf eine eurer letzten Missionen eingehen. Diese betrifft - wie sollte es auch anders sein - Proto-Groudon bzw. Proto-Kyogre. Wie ihr selbst vielleicht schon ahnt, verändert sich mit den neuen Formen nicht nur das Aussehen der legendären Pokémon, sondern auch die generelle Stärke. Proto-Groudon profitiert nach der Protomorphose von der Fähigkeit „Endland“, die das Wetter zu sehr starkem Sonnenschein verändert und Wasser-Attacken wirkungslos macht. „Urmeer“, Proto-Kyogres Fähigkeit, sorgt für strömenden Regen und für die Wirkungslosigkeit von Feuer-Attacken. Noch dazu lernen die beiden Proto-Pokémon jeweils einen neuen Angriff.

Neben diesen zusätzlichen Formen finden auch die in Pokémon X und Y eingeführten Mega-Entwicklungen in den Remakes ihren berechtigten Platz. Das Arsenal dieser vieldiskutierten Entwicklungen wurde sogar beträchtlich erweitert. Mit dabei sind in den Remakes unter anderem Mega-Altaria, das den Namen Wattebausch nun wirklich verdient, Mega-Brutalanda, das in Spielerkreisen nicht selten als Düsenjet verschrien wird und Mega-Rayquaza, das mit seiner Fähigkeit „Delta-Wind“ und seinem neuen Angriff Zenitstürmer beeindruckt. Zwar sind abermals nicht alle Mega-Pokémon gelungen, doch ist die Gestaltung der Taschenmonster ohnehin Geschmackssache. Nichtsdestotrotz fasziniert es, mit welcher Akribie und Kreativität die Entwickler immer wieder neue Mega-Entwicklungen ans Tageslicht befördern! Dieselbe Kreativität haben sie allerdings auch beim Erschaffen der „Delta-Episode“ bewiesen, welche auch nach der eigentlichen Hauptstory Content liefert und euch auf die Spur des legendären Drachen Rayquaza führt. Zwar hat die Delta-Episode sowohl starke als auch schwächere Momente, der zusätzliche Inhalt ist aber dennoch mehr als willkommen.

Anschleichen, die Königsdisziplin
Wo wir doch gerade schon bei der Artenvielfalt der Taschenmonster waren, wollen wir euch die Neuerung des Pokédex-Navi natürlich nicht verschweigen. Dieses soll die Trainer dazu motivieren, jede Route nach Pokémon abzugrasen und den Pokédex zu vervollständigen. Es zeigt unter anderem an, welche Taschenmonster auf einer Route bereits gefangen wurden und welche euch noch fehlen. Darüber hinaus geht das Navi auch auf die Lebensräume der Pokémon ein - Wasser-Pokémon werden durchweg im Wasser abgebildet, während auf dem Land lebende Pokémon im hohen Gras erscheinen. Eine Krone zeigt euch an, wie viele Pokémon ihr euch noch schnappen müsst. Nun also kennt der Sammelwahn kein Halten mehr! Doch das ist noch nicht alles: An allen Orten mit Pokémon-Population erscheinen ab und an Schatten oder Schweife von wilden Pokémon, an die ihr euch via Schiebepad heranschleichen könnt. Anders als normale Pokémon glänzen diese Tierchen mit außergewöhnlichen Attacken, einem besonders hohen Level oder großem Potenzial für herausragende Werte. Das könnt ihr bereits vor dem Kampf auf dem unteren Bildschirm überprüfen. Es hilft zudem, das Suchlevel des Pokédex-Navis zu steigern. Es kann erhöht werden, indem man dasselbe Pokémon gleich mehrfach hintereinander findet. Ein höheres Suchlevel steigert die Wahrscheinlichkeit, ein Pokémon mit versteckten Fähigkeiten oder besonderen Attacken vorzufinden.

Übernahme einiger X/Y-Neuerungen
Anders als in der sechsten Pokémon-Generation gibt es in Omega Rubin und Alpha Saphir keine Himmelskämpfe. Da die Auswahl der Pokémon, die daran teilnehmen konnten, sowieso arg begrenzt war, kann man darauf getrost verzichten. Die vortreffliche Idee der Massenbegegnungen hat man allerdings beibehalten, wenngleich diese wesentlich seltener auftreten als noch in X/Y. Auch auf PokéMonAmi können jene, die ihre Pokémon mit Vorliebe verwöhnen, abermals zurückgreifen - stundenlangen Streichel-Sessions steht also nichts im Wege. Und die O-Kräfte, die es euch ermöglichen, etwa eure Angriffskraft oder auch gewonnene Geldbeträge zu erhöhen und gleichermaßen anderen Spielern zu helfen, denen ihr O-Kräfte zukommen lassen wollt, sind wieder mit dabei. Einen kleinen Nachteil müssen die Trainer allerdings in Kauf nehmen, denn die neuen Mega-Pokémon können nicht in Pokémon X/Y übertragen werden – da gibt es diese nämlich schlichtweg nicht. Davon abgesehen sind die Editionen vollauf miteinander kompatibel, kämpfen und tauschen stellt also kein Problem dar. Einkleiden könnt ihr eure Spielfigur aber nicht mehr, diese Spielerei möchte man ausschließlich der Kalos-Region gönnen.

Dekoration ist alles!
Die Trainer-Bearbeitung fehlt damit zwar leider, das machen die Super-Geheimbasen allerdings wieder wett – ein überarbeitetes System der aus den Originalen bekannten Trainer-Verstecke. Um eine Super-Geheimbasis zu errichten, müsst ihr einem Pokémon lediglich die Attacke „Geheimpower“ beibringen und daraufhin speziell gekennzeichnete Büsche, Bäume oder auch Felswände aufsuchen, in denen ihr dann euer Heim errichten könnt. Habt ihr euch erstmal eine Basis gebaut, beginnt der Segen (oder auch Fluch?) der Dekoration - ganz gleich, ob ihr Betten, Poster, Pokémon-Puppen, Lampen oder andere Gegenstände bevorzugt, eurer Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Vor allem im Einkaufszentrum von Seegrasulb City gibt es alles, was das Herz begehrt! Der Platz in eurer Geheimbasis ist allerdings nicht unendlich, denn nach höchstens 25 aufgestellten Objekten ist Schicht im Schacht. Fertige Verstecke lassen sich dann per QR-Code oder StreetPass mit anderen Spielern austauschen und besuchen. Dort angekommen könnt ihr sogar einen Kampf gegen den betreffenden Freund austragen, wenngleich dieser computergesteuert agiert. Auch ein Zusammenschluss mit einem Freund ist möglich, sofern man ein Team gründen will - sollte man das wünschen, treten andere Trainer, die euch künftig besuchen, gegen eure neue Trainer-Gang an.

Ganz im Sinne der Dekoration stehen auch die Wettbewerbe, die in den Neuauflagen der dritten Generation zurückkehren. Hier werden keine Kämpfe geführt, stattdessen sollen Pokémon dem Publikum auf der Bühne imponieren. Im Zuge der Wettbewerbe wird auch die Protagonistin Xenia eingeführt, die in ganz Hoenn als Wettbewerbsstar bekannt ist. Die Wettbewerbe selbst sind in fünf Kategorien eingeteilt - Coolness, Schönheit, Putzigkeit, Klugheit und Stärke. Selbstredend kann jede Kategorie in verschiedenen Schwierigkeitsgraden gemeistert werden. Pokériegel, besondere Snacks für eure Taschenmonster, erhöhen eure Wettbewerbswerte, was auf alle Fälle hilfreich ist. Erwähnenswert ist zu guter Letzt auch, dass jeder Spieler im Verlauf des Spiels ein Cosplay-Pikachu erhält, welches mit seinen Kostümen als Rocker, Professor, Star, Dame oder auch Wrestler daherkommen kann.

Wer ist hier der Überflieger?
Auch in Sachen Fortbewegung gibt es Neuerungen – genauer gesagt bei den Reisen in luftigen Höhen. So ermöglicht es euch die VM „Fliegen“ endlich auch, Routen und nicht nur Städte anzupeilen. Wesentlich spannender wird es jedoch, sobald ihr im Spielverlauf Mega-Latios oder Mega-Latias und die Äon-Flöte erhalten habt. Dank der Fähigkeit „Überflieger“ stehen euch die Himmel Hoenns komplett offen. So manches Mal stoßt ihr in der Luft auch auf wilde Pokémon wie Kramurx und Pelipper, die sich auch bekämpfen oder gar fangen lassen. Darüber hinaus können auch wundersame Orte angesteuert werden - diese sind zu Fuß oder per Surfer nicht erreichbar und beherbergen häufig legendäre Pokémon. Mit Betätigung der Schultertasten kann euer Äon-Pokémon sogar Tricks ausführen!

Steuerung:
Die Handhabung ist mit Pokémon X/Y identisch und somit absolut typisch für die historischen Gegebenheiten der RPG-Reihe. Demnach erfüllen die Aktionstasten weiterhin den ihnen vorbestimmten Zweck, das Schiebepad bzw. Steuerkreuz dagegen wird zum Laufen oder Radfahren verwendet. Im Rahmen des PokéMonAmi-Features wird zudem reger Gebrauch vom Touchscreen gemacht, auch das neue Poké-Multi-Navi läuft auf dem unteren Bildschirm ab. Aufgrund dessen, dass sich die Entwickler für die richtige Tastenbelegung entschieden haben und im Falle des neuen Navis auf den Touchscreen setzen, funktioniert die Steuerung augenblicklich intuitiv - besser geht es wirklich nicht.

Grafik:
Der Titel orientiert sich in seiner Gesamtheit am Stil der sechsten Pokémon-Generation, im Spielverlauf fallen aber immer und immer wieder liebevoll erdachte Verbesserungen im Detail auf, die dem Spieler nicht selten ein Schmunzeln entringen. So kann es durchaus schon mal sein, dass ein Schwarm von Wablu durch den Bildschirm fliegt oder dass man unter Wasser ein Corasonn-Aufkommen erspäht. Solche Ereignisse führen definitiv dazu, dass die Spielwelt lebendiger erscheint und noch mehr fesselt als ohnehin schon. Darüber hinaus kann man sich auf eine durchweg aufwändige und farbenfrohe Optik freuen, die fast zu jeder Zeit überzeugen kann. Fast! Auf einen 3D-Effekt hat man in der Oberwelt abermals (beinahe) komplett verzichtet, lediglich in Einzelkämpfen kommt der Tiefeneffekt zum Tragen. In Doppelkämpfen zum Beispiel kann es sogar zu kleineren Einbrüchen der Framerate kommen, was unter anderem an den aufwändigen Pokémon-Modellen liegen dürfte. Nichtsdestotrotz hat man im Vergleich zu den Vorgängern für ein weiteres Grafik-Update gesorgt, welches durch verschiedenste Verbesserungen im Detail erreicht wird.

Sound:
Die Klangkulisse war schon in den Originalversionen ein großes Plus, denn schon damals reihte sich Ohrwurm an Ohrwurm. Im Soundtrack von Omega Rubin und Alpha Saphir paaren sich nun alte Arrangements mit völlig neuen Melodien, was auf direktem Wege zur musikalischen Ekstase führt. Ob es die behagliche Musik aus eurem Heimatörtchen Wurzelheim ist oder der fetzige Kampfsound, der euch in euren Schlachten begleitet, hier begeistert wahrlich jeder einzelne Track. Ein weiterer Beweis dafür, dass nicht nur visuelle, sondern auch akustische Eindrücke Erinnerungen aufkommen lassen können!

Multiplayer:
Das aus den Vorgängerspielen bekannte Player Search System (PSS) hat auch in Omega Rubin und Alpha Saphir Einzug erhalten. Bereits im Review zu den besagten Editionen lobten wir besagtes System in höchsten Tönen. Die Verbindungen zu Spielern aus aller Welt lassen sich auf dem 3DS schneller aufbauen als je zuvor und dank dieses technischen Fortschritts kann auch in den Remakes fleißig gekämpft und getauscht werden – und das nicht nur unter Freunden, sondern auch mit fremden Spielern aus aller Welt. Auf das Fundament, das man mit der Erneuerung der Netzwerk-Funktionen in X/Y geschaffen hat, kann man sich nun vollends verlassen, es hat also sowieso keine Veränderung gebraucht.

Fazit:
Natürlich wird man von seinen geliebten Kindheitserinnerungen beeinflusst, wenn nach all den Jahren Remakes wie Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir erscheinen. Natürlich neigt man in diesen Momenten zur Nostalgie und Sentimentalität. Doch all diese emotionalen Verwicklungen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei den Neuauflagen der dritten Pokémon-Generation um die bis dato besten Spiele der Reihe handelt. Es kann kein schöneres Gefühl geben, als sich auf eine Reise durch die Vergangenheit zu begeben, die obendrein mit den Vorzügen der modernen Technik ausgestattet wurde. Wenn man zu Spielbeginn erstmals Wurzelheim betritt, kommen einem fast die Tränen - und auch darüber hinaus überzeugen die Remakes mit gegenüber X/Y nochmals aufgebesserter Optik, einem betörenden Soundtrack, massenhaft Story-Inhalten, neuen Mega-Entwicklungen, der schönsten Pokémon-Region überhaupt und vielen Verbesserungen im Detail. Sollte es jemals ein Spiel geben, das die Höchstwertung mehr als nur verdient hat, dann ist es dieses. Daran können auch die kleinen Schwächen wie der zu selten genutzte 3D-Effekt und die gelegentlichen Framerate-Einbrüche in Kämpfen nichts ändern. Die Rückkehr nach Hoenn ist eine Heimkehr der Extraklasse!

Konnte die Hoenn-Region in all den Jahren nie vergessen: Alexander Schneider [Gardevoir ex] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Leserwertung:

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-
Nostalgie und Fortschritt vereinen sich beinahe zur Perfektion - nie war Pokémon schöner!

Wertung

STORY:

9.0

SPIELWELT:

10

TECHNIK:

9.0
10
von 10

Im Detail verbesserte Grafik…

Malerische Spielwelt

Teils großartige Mega-Entwicklungen

Gelungene Story

Zusätzlicher Content durch Delta-Episode

Eindrucksvolles Überflieger-Feature

Nützliches Pokédex-Navi

Herausragender Soundtrack

Super-Geheimbasen-Feature

Spaßige Pokémon-Wettbewerbe

…mit Framerate-Einbrüchen im Kampf

Oberwelt meist ohne 3D-Tiefeneffekt

Wie werten wir?

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