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Spielname:
Steel Diver: Sub Wars

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
kostenlos

Publisher:
Nintendo

Developer:
Vitei

Genre:
Shooter

Release:
14.02.2014 (erschienen)

Multiplayer:
1-8 Spieler, auch online

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Screenshots:
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Steel Diver: Sub Wars

Kurztest: Steel Diver: Sub Wars

Tjark Michael Wewetzer, 26.03.2014

2421°

2

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Es ist geschehen: Nintendo beschreitet den Free-to-Play-Pfad! Lauft um euer Leben! Bringt euch in Sicherheit! Aber vorher sollten wir uns vielleicht doch mal anschauen, mit was für einem Spiel der Traditionshersteller Neuland beschreiten möchte. „Alte“ 3DS-Hasen werden die eine Hälfte des Namens zumindest wiedererkennen – Erinnerungen an die Ramschkiste des örtlichen Multimediageschäfts werden wach. Es liegt uns also eine kostenfreie Wiedergeburt einer noch jungen Reihe von U-Boot-Spielen vor. Ob Steel Diver: Sub Wars auch was taucht und das Upgrade zur Premium-Version lohnenswert ist, prüfen wir auf die Schnelle in unserem Kurztest.

Torpedo auf acht Uhr!
Das Herzstück der Software ist der Multiplayer-Modus, auf den ihr auch ohne monetäre Investition vollständigen Zugriff habt. In lokalen Runden unter Freunden oder gegen zufällige Gegner online könnt ihr euch in Scharmützeln für bis zu acht Spieler messen. Dabei werdet ihr in zwei Team von je vier Spielern aufgeteilt und in ein ebenfalls nach dem Zufallsprinzip ausgewähltes Areal entlassen. Da man bei diesem Team-Shooter keine wendigen Menschen steuert, sondern eben träge U-Boote, kommt die Seeschlacht ein klein wenig langsam in Fahrt. Mithilfe des Sonars lassen sich Gegnerpositionen kurzzeitig auf dem Radar ausmachen, auf die man dann langsam zusteuert, um sie mit Torpedos einzudecken. So weit, so die Theorie.

In der Praxis sorgt dies allerdings nicht gerade für spannende Gefechte. Klar entfaltet sich langsam ein simpler Charme hinter dem unkomplizierten Spielprinzip. Die eingeschränkte Beweglichkeit eurer Vehikel sorgt allerdings auch dafür, dass die Schießereien recht statisch ablaufen und sich nur gewollt-behäbig steuern lassen. Teamplay ist ebenfalls kein unwichtiger Faktor, vor allem weil Friendly Fire dauerhaft aktiviert ist. Leider könnt ihr für diesen Aspekt nicht einfach 3DS-Freunde mit ins Boot holen, da euch online lediglich Zufallsschlachten zur Verfügung stehen. Ein überaus ärgerliches Versäumnis. Mit dem klassischen Team Deathmatch als einzigen Modus hapert es trotz teils lustiger Arenen – schon mal mit U-Booten in einem Aquarium oder Schwimmbecken gekämpft? – auf Dauer auch an der Abwechslung.

Zur Kasse, bitte!
An die hat man aber zum Glück im Einzelspieler-Modus gedacht, der jedoch offensichtlich nur eine nett gemeinte Dreingabe ist. In sieben Missionen, von denen gerade mal zwei in der kostenlosen Version von Sub Wars verfügbar sind, erfüllt ihr einfache Aufträge wie das Durchschwimmen von Ringen oder Besiegen eines Bosses. Kurios: In einem Level fordert ihr per Morse-Befehl Luftschläge an, was wohl als Training für das ungewöhnliche und leider auch etwas unhandliche Chat-System des Spiels gedacht ist. Trotzdem sind die Missionen in Windeseile erledigt, dafür allein lohnt sich der Premium-Preis also schon mal eher weniger. Immerhin erhaltet ihr durch das Upgrade zur kostenpflichtigen Version auch Zugriff auf eine anschauliche U-Boot-Sammlung – vorausgesetzt, ihr erfüllt Freischaltbedingungen wie das Erreichen eines bestimmten Spielerranges. Da sich diese Maschinen dank zusätzlicher Crew-Slots flexibler anpassen lassen, sollten zumindest diejenigen über Upgrade nachdenken, die viel Zeit in den Multiplayer-Modus investieren.

Fazit:
Nach dem eher mauen ersten Steel Diver waren unsere Hoffnungen bezüglich der Markenwiederbelebung nicht gerade hoch. Steel Diver: Sub Wars ist schlussendlich auch nicht die Offenbarung geworden. Zwar gefällt der Fokus auf Arena-Schlachten zwischen bis zu acht Spielern besser als das kurze und halbgar wirkende Vollpreisspiel von 2011, allerdings kommt es nicht ohne Probleme daher. Auch wenn es eine bewusste Design-Entscheidung ist, schadet die Trägheit der Kämpfe dem Spielgefühl. An Spielmodi mangelt es ebenfalls: Die unzähligen Runden Team Deathmatch gegen zufällige Gegner können schon mal eintönig werden, zumal ihr nicht die Möglichkeit habt, eure Online-Freunde zu einem Match herauszufordern. Und der Einzelspieler-Part? Nett gemeint, aber viel zu schnell erledigt. Da die Basis-Version kostenlos ist und euch immerhin ein solides Allrounder-U-Boot in die Hand drückt, lohnt sich zumindest ein Blick ins feucht-fröhliche Spielgeschehen. Wenn euch die Multiplayer-Gefechte begeistern, sei euch dank der größeren Anpassungsmöglichkeiten auch zur Investition in die Premium-Fassung geraten. Aber mehr als ein solider Snack für zwischendurch ist Nintendos Free-to-Play-Spielerei leider nicht.

Admiral Abgesoffen: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung der Premium-Version.

Leserwertung:

Super
Deine Wertung:

-
Netter, wenngleich träger Free-to-Play-Shooter, der noch etwas mehr Inhalt vertragen könnte.

Wertung

Ein etwas anderer Shooter

Für kurze Runden ideal

Minimalistischer Multiplayer-Modus

Wenig Solo-Missionen, selbst mit Premium-Upgrade

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2 Kommentare