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Spielname:
Pokémon Link: Battle

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
7,99 €

Publisher:
Nintendo

Developer:
Genius Sonority

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
13.03.2014 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Pokémon Link: Battle

Kurztest: Pokémon Link: Battle

Tjark Michael Wewetzer, 14.03.2014

3650°

3

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Genius Sonority versucht sich mal wieder an einem Pokémon-Spiel! Leider handelt es sich dabei nicht um eine herbeigesehnte Fortführung der GameCube-Titel Pokémon Colosseum und Pokémon XD, sondern um Pokémon Link: Battle - ein leicht verdauliches Puzzle-Spiel im Taschenmonstergewand. Hört sich auf den ersten Blick jetzt nicht so spannend an, doch der Vorgänger auf dem DS hat bereits einige Freunde finden können. Angesichts der Tatsache, dass es sich damals noch um einen Vollpreistitel handelte, eine beachtliche Leistung. Ob die Pokémon-Schieberei aber auch auf dem 3DS für kurzweiligen Spielspaß sorgen kann, beleuchten wir in unserem Kurztest.

Verbinde sie alle!
Das Spielprinzip von Pokémon Link ist schnell erklärt: Ein 6x6 Felder großes Raster auf dem Touchscreen wird mit Pokémon gefüllt, auf dem oberen Bildschirm nimmt ein wildes Taschenmonster (oder eine ganze Horde) Platz und ihr müsst nun durch geschickte Aufreihung eures Pokémon-Pools die KP des Freiwilds auf Null senken. Schiebt ihr mindestens drei Pokémon in eine horizontale oder vertikale Reihe, verschwinden sie vom Spielfeld und bereiten ihren Angriff vor. In dieser Zeit könnt ihr weitere Ketten anlegen und auf diese Weise eure Attacke verstärken. Der Clou dabei: Anders als bei anderen Puzzlern der Match-3-Geschmacksrichtung müssen die ausgetauschten Steine nicht nebeneinander liegen und nach der Verschiebung nicht einmal eine vollständige Kette ergeben. Ein gutes Auge und flinke Finger vorausgesetzt, könnt ihr also große Pokémon-Reihen vorbereiten und damit eurem Gegner mächtig zusetzen.

Einfach wird die Angelegenheit dadurch aber natürlich nicht, da sich die wilden Pokémon auch fleißig zur Wehr setzen. Das fängt bei leichten, Energie raubenden Angriffen sowie nervigen Feldmanipulationen an und endet damit, dass sie sogar die Wände des Spielfelds einbrechen, auf den Touchscreen heruntersegeln und damit nennenswerte Teile eurer Fläche versperren. Auf diese Weise hält euch Pokémon Link gekonnt auf Trab und fordert volle Konzentration von eurer Seite – vor allem in den späteren Stufen des Spiels, die in Sachen Schwierigkeitsgrad wirklich nicht von schlechten Eltern sind. Ebenfalls wichtig dabei: Je nach Pokémon-Typ und -Stärke verursachen eure Angriffe unterschiedlich viel Schaden. In der Regel stellen euch die Programmierer eine solide Auswahl an Helfern zur Verfügung - für ein wirklich effektives Vorgehen müsst ihr jedoch eigene Pokémon mitbringen, die ihr im Laufe dieses Spiels fangt. Außerdem hilft es ungemein, Nintendos Kreaturenpark und die Typen, Stärken und Schwächen der einzelnen Pokémon zu kennen, um im Gefecht schnell die richtige Entscheidung treffen zu können.

Simples Gewand, viel zu tun
Technisch fährt Pokémon Link kein großes Effektfeuerwerk auf. Die Optik ist stimmig, jedoch äußerst zweckmäßig. Darüber hinaus tauchen die Pokémon hier nur in stark stilisierter Form auf und werden nicht selten auf kugelähnliche Formen bzw. ihre Köpfe reduziert. Je nach Pokémon kann dies auch von Nachteil sein, da sich manche von ihnen im Eifer des Gefechts verflixt ähnlich sehen können – Panferno und Magbrant zum Beispiel. Es ist immer wieder ärgerlich, wenn man wegen solcher Verwechslungen eine Kombo versiebt. Auf den stereoskopischen 3D-Effekt wird übrigens gänzlich verzichtet, dafür dürft ihr aber – neben dem recht umfangreichen Hauptmodus mit einigen versteckten Bonus-Missionen – in lokalen Multiplayer-Partien bis zu drei Freunde herausfordern. Einzige Voraussetzung: Sie haben sich das Spiel ebenfalls heruntergeladen. Download-Play oder einen Online-Modus für Spieler ohne Pokémon-affine 3DS-Freunde in der Nähe bietet der Puzzlespaß leider nicht.

Fazit:
Auf den ersten Blick mag Pokémon Link: Battle wie ein typisches Match-3-Spielchen von der Stange wirken – nur eben mit Nintendos beliebten Taschenmonstern anstelle schnöder Juwelen. Doch wenn man erst einmal ein paar Runden hinter sich gebracht hat, merkt man, dass Entwickler Genius Sonority dem Spiel eine spürbar eigene Identität vermacht hat. Die Puzzelei spielt sich um einiges flexibler als bei den Genrekollegen, dafür aber auch wesentlich hektischer. Statt reiner Überlegung, Planung und Glück sind hier schnelle Reflexe und ein gutes Auge gefragt. Wer bis zur fünften Zone des Solo-Modus' gekommen ist, muss voll und ganz verstehen, wie der Hase läuft – andernfalls sieht er ab da kein Land mehr. Insgesamt also ein unterhaltsamer und überraschend intensiver Zeitvertreib, den sich Fans kleiner Puzzeleien und PokéFans definitiv näher anschauen sollten.

Pokémon-Jongleur: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

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Der Schein trügt: Hinter der knuffigen Aufmachung steckt ein überraschend kniffliger und packender Puzzle-Spaß.

Wertung

Herausfordernde Puzzelei

Erfrischend anderes Match-3-Spielchen

Zweckmäßige Optik

Manche PokéKugeln ähneln sich zu sehr

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3 Kommentare