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Spielname:
Pokémon Y

Typ:
3DS-Spiel

Publisher:
Nintendo

Developer:
Game Freak

Genre:
Rollenspiel

Release:
12.10.2013 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler, auch online

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Review: Pokémon Y

Alexander Schneider, 26.10.2013

7922°

5

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Pokémon - drei Silben schon reichen dazu aus, um bei Millionen von Spielern für ein Lächeln, ein Staunen, bewegende Erinnerungen, Träume und Sehnsucht nach einer vermeintlich harmonischen Welt inmitten zahlloser phantastischer Wesen zu sorgen. Ein Jahrhundert-Begriff sozusagen, der ganze Generationen geprägt, andere Spiele beeinflusst und Verkaufsrekorde mit Leichtigkeit gesprengt hat. Nun setzen die Entwickler von Game Freak zum großen Sprung an, nachdem sich in den letzten Ablegern in Form der Schwarzen Edition und Weißen Edition, aber auch schon davor, ein kleiner Hänger ausfindig machen ließ. Zu wenig Raum für Innovationen, für erfrischende Elemente habe es gegeben, monierten die gelangweilten Kritiker. Beinharte Pokémaniacs dagegen ließen sich davon nicht beirren, und so wagten die Spielermassen auch einen vergnügten Trip durch die Einall-Region. Jetzt aber scheint der Zeitpunkt gekommen, der die Entwickler einsehen ließ, dass eine Renaissance der Reihe dringend notwendig ist, um für eine gesunde Weiterentwicklung zu sorgen, ohne natürlich die Wurzeln des RPG-Franchises zu vernachlässigen. Wir haben uns auf den Weg durch die malerische Kalos-Region gemacht, um jeden noch so versteckten Winkel in Pokémon Y zu erkunden.

Welt der Wunder: Malerische Landschaften und bildhübsche Städte
Ich beginne meine Reise im idyllischen Escissia, meinem Heimatort. Verschlafen stelle ich fest, dass die Zeit gekommen ist, um aufzustehen. Immerhin ruft meine Mutter - ganz schön nervig, könnte man meinen. Flugs noch ein paar Sachen geklärt, unser wunderschön eingerichtetes Wohnzimmer in Augenschein genommen und auf geht's! Ruhe wird es ab sofort keine mehr geben. Prompt werde ich von meinen neuen Freunden Sannah und Serena in Beschlag genommen. Die beiden lebenslustigen Kids machen mich auf die Nachbarstadt Aquarellia aufmerksam und hetzen auf direktem Wege zum besagten Städtchen. Da ich den beiden natürlich folge und kurz darauf auch Tierno und Trovato kennenlerne, kommt das Unvermeidliche: Nach einer kurzen Konversation mit meinen Mitstreitern, in der ich unter anderem meinen Spitznamen mitteilen kann, bei welchem sie mich fortan zuweilen rufen wollen, darf ich mir mein Starter-Pokémon aussuchen.

Warum ich dieses von ein paar dahergelaufenen Kindern erhalte? Leicht erklärt, immerhin ist der dafür zuständige Pokémon-Professor Platan momentan verhindert, und so überreichen mir meine Freunde mein erstes Taschenmonster in der Kalos-Region. Ich habe die Wahl zwischen dem blauen Frosch Froxy, dem feurigen Füchslein namens Fynx und dem niedlichen Igamaro vom Pflanzen-Typ. Meine Entscheidung ist trotz der fantastischen Auswahl schnell getroffen: Froxy kommt mit! Ein starkes Wasser-Pokémon kann man doch immer gebrauchen und zudem sieht es ja auch zuckersüß aus. Nun aber ist es vorbei mit dem Geplänkel, schließlich möchte ich ja etwas von der Kalos-Region sehen!

Erste Schritte in einer neuen Welt
Ich ziehe in Richtung Nouvaria City, die erste wahre Stadt wartet auf mich! Die Stadt im Süden von Kalos trumpft mit einem wunderschönen Roselia-Brunnen und schmucken Häuschen auf, überall gibt es etwas zu entdecken. Begeistert stoße ich auf die erste Boutique, die ich zu Gesicht kriege - schließlich durfte ich zu Spielbeginn nicht nur Geschlecht, Frisur und Hautfarbe bestimmen, ich kann mich auch noch einkleiden! Im Laufe meines Abenteuers warten massenhaft Boutiquen, die nicht nur Kleidung, sondern auch edle Accessoires verkaufen. Auch das Pokémon-Center stimmt mich mit seinen vielen Möglichkeiten euphorisch. Dass man an Ort und Stelle seine Pokémon heilen kann, ist natürlich jedem klar. Der Umkleidebereich aber, in dem ich zu jeder Zeit an meinem Styling schrauben kann, ist wirklich klasse! Und auch der örtliche Markt, in dem ich mich mit Pokébällen, Tränken und anderen Gütern eindecken kann, ist unter diesem Dach zu finden. Praktisch! Im Laufe meines Abenteuers werde ich zu meinem Leidwesen auch auf Team Flare Treffen - eine Organisation, die absolut nichts Gutes im Schilde führt! Letztlich bahnt sich eine herzzerreißende Geschichte um den einsamen Hünen Azett an, die erst spät in Schwung kommt, dann aber alle Herzen berührt. Mehr möchte ich nicht verraten, denn die eigenen Erfahrungen sind immer die besten!

Doch nicht alles ist neu in der Kalos-Region - auch wenn ich meine Reise gerade erst begonnen habe, sind Pokémon-Kämpfe ein Thema, das vor niemandem Halt macht. Ein wenig Erfahrung konnte ich ja auch schon sammeln, indem ich meine Pokémon wie Froxy und mein im zauberhaften Nouvaria-Wald gefangenes Purmel trainiert habe. Klar, dass an beinahe jeder Ecke ehrgeizige Trainer warten und auch die wilden Pokémon im hohen Gras sind immerzu in Lauerstellung. In Nouvaria City allerdings habe ich höhere Ziele, ich möchte schließlich die Arenaleiterin Viola herausfordern, um meinen ersten Orden zu erhalten! Die Trainer in der Arena, welche sich durch ein über den Boden gespanntes Spinnennetz auszeichnet, wollen mir mit ihren lästigen Käfer-Pokémon zu schaffen machen. Doch weit gefehlt! Die ersten Kämpfe sind kein Problem, ein paar zuvor erstandene Tränke helfen mir bei der gelegentlichen Heilung. Zu guter Letzt folgt die Arenaleiterin selbst, eine leidenschaftliche Fotografin. Doch auch ihr Geweiher und ihr wundervolles Vivillon machen mir keine Probleme, und so genügen schon wenige Attacken meiner Pokémon, um mir den obligatorischen Krabbelorden zu bescheren. Das hätte ich mir durchaus schwerer vorgestellt!

Massenbegegnungen, Himmelskämpfe, Mega-Entwicklungen & Co.
Wir wechseln die Perspektive und widmen uns den harten Fakten:Wem das bisherige Kampfschema zu einseitig wurde, der darf sich freuen. In X und Y gibt es gleich zwei völlig neue Arten des Kampfes, die Massenbegegnungen und die Himmelskämpfe. Gleich beide bieten eine völlig neue Erfahrung und erweitern das Repertoire der Reihe um ein Vielfaches, auch wenn sie künftig noch ausgewogener integriert werden sollten. In den Massenbegegnungen tauchen gleich fünf wilde Pokémon auf einmal auf - und das kann durchaus nervenaufreibend und zäh werden, sofern man keine Attacke in petto hat, die mehrere Pokémon auf einmal trifft. Alle gegnerischen Pokémon dürfen innerhalb der Massenbegegnungen nämlich nacheinander angreifen. Besiegt man die Tierchen allerdings, warten auch eine Menge EP auf das eigene Pokémon. Ein weiterer Vorteil der Massenbegegnungen ist die Authentizität. Es sollte klar sein, dass manche Pokémon im Rudel leben, und nun werden auch die Bedingungen im Spiel lebensecht. In Himmelskämpfen dagegen nimmt man es mit Trainern auf - fast in den Wolken kommt es zu einem Kampf zwischen zwei flugfähigen Pokémon. Ein Highlight, auch wenn die Himmelskämpfe nur selten zu bestreiten sind!

Eine ebenso neue Idee seitens Game Freak ist die Mega-Entwicklung. Im Spiel als wissenschaftliche Erkenntnis gefeiert, handelt es sich in der Realität durchaus um eine spannende Ergänzung. Die Mega-Entwicklung führt dazu, dass Pokémon, die auf ihrer vermeintlich höchsten Stufe angelangt sind, eine weitere Entwicklung durchführen können. Dies beschränkt sich allerdings nur auf bestimmte ältere Pokémon, die Neuzugänge machen noch keinen Gebrauch von der Berserker-Evolution. Für die Mega-Entwicklung wird zum einen ein dazu fähiges Pokémon wie beispielsweise Bisaflor oder Glurak - ein zweites Starter-Pokémon in Form von Glumanda, Schiggy oder Bisasam erhält man recht zeitig - und ein Mega-Stein, der zumeist in der Kalos-Region versteckt ist, benötigt. Noch dazu braucht jeder Trainer, der es auf die Mega-Entwicklung anlegt, einen Mega-Ring, der aber erst in Yantara City und durch die Arenaleiterin Connie zugänglich wird.

Die Mega-Entwicklung lässt sich dann unkompliziert vor der Auswahl einer Attacke aktivieren und hält bis zum Ende des Kampfes an. Durch die neue Form der Entwicklung wird nicht nur das Aussehen eines Pokémon verändert, auch seine Werte steigen an und sogar sein Typ kann sich verändern. Man muss klar sagen, dass die Mega-Entwicklung durchaus eine nette Sache ist, im Kampf sogar Vorteile verschaffen kann, insgesamt jedoch ist sie nur im Ansatz die durchdringende Revolution, zu der sie in der Werbung gemacht wurde. Eine größere Anzahl an Pokémon, die zu einer Mega-Entwicklung fähig sind, hätte hier durchaus Abhilfe schaffen können. Dennoch: Gute Idee! Wesentlich spielentscheidender, vor allem für das Kräftegleichgewicht, ist eine weitere Neuerung: Der Feen-Typ, zu dem auch alte Bekannte wie Pummeluff und Snubull gehören und nun den mächtigen Drachen-Pokémon das Fürchten lehren.

Neue Region, neue Pokémon!
Wenn wir schon von guten Ideen sprechen, müssen wir natürlich auch auf die zusätzlichen Taschenmonster zu sprechen kommen: Die sechste Generation bietet nicht zwar allzu viele neue Pokémon, doch sind so einige – wie etwa das robuste Chevrumm oder das tyrannische Monargoras – auf sehr hohem gestalterischen Niveau. Eine Freude, sie nach und nach zu fangen! Genau das ist bekanntlich auch eines der Ziele nach der Pokémon Liga. Doch keine Sorge, es lohnt sich nun gleich doppelt: Auch nach dem Fang eines wilden Pokémon erhält euer kämpfendes Pokémon EP. Neben der besagten Vervollständigung des Pokédex gibt es nach dem Ende der Story recht wenig zu tun - neben der Möglichkeit, einige legendäre Pokémon zu fangen, bleibt euch die Option, euer Können im Kampfhaus von Batika City auf die Probe zu stellen und die Kontaktsafari zu nutzen.

Die Unterschiede zwischen den beiden Editionen fallen allerdings eher marginal aus. Während in Pokémon X Pokémon wie Scampisto, Stolloss, Magnayen, Flauschling und das legendäre Xerneas zu finden sind, treten in Pokémon Y beispielsweise Parfi, Algitt, Voltenso, Despotar, Austos und natürlich Yveltal auf. Darüber hinaus ist so mancher Mega-Stein, der für die Mega-Entwicklung unabdingbar ist, editionsspezifisch. So gibt es zum Beispiel den Gluraknit X oder auch den Despotarnit nur in X, in Y dagegen sind unter anderem der Stollossnit und der Skarabornit verfügbar. Besser sollte man also bedächtig wählen, welche Pokémon einem vorwiegend zusagen, bevor man letztlich eine Enttäuschung erlebt, weil das gesuchte Pokémon einfach nicht aufzufinden ist. Die gute Nachricht: Tauschen ist immer noch möglich - es ist demnach noch immer eine aussichtsreiche Mission, den Pokédex trotz aller Widrigkeiten zu vervollständigen!

Kuschelstunden und weitere Scharmützel
Passend zum knuffigen Thema der Feen-Pokémon folgt nun ein weiteres kuscheliges Vergnügen, bekannt als PokéMonAmi. Wer Nintendogs kennt, weiß, worauf er sich hier einlässt! Streicheln und Füttern ist die Devise. Verfüttert werden im Übrigen sogenannte Pofflés in verschiedenen Farben und Formen, sicherlich die Leibspeise aller Taschenmonster. Um sich immer wieder neue Pofflés zu verdienen, ist es nötig, an einigen Minispielen teilzunehmen – euer Score entscheidet, wieviele Leckereien ihr einkassiert. Zudem steigt die Zuneigung der Pokémon nicht nur durch das Streicheln, sondern auch durch die Fütterung und durch die Minispiele, die zudem eine nette Abwechslung darstellen.

Darüber hinaus hat man sich im Hause Game Freak um zugänglicheres EV-Training gekümmert. Das Ziel hierbei ist es, die Basis-Werte eines Taschenmonsters gezielt anzuheben, indem ihr in einem weiteren Minispiel ein Ballon-Pokémon mit Fußbällen gezielt malträtiert. Hört sich leicht an, ist es aber nicht immer, da ein Zeitlimit vorgegeben wird. Jeder Treffer beschert euch Punkte - sobald das entsprechende Ziel in der Punktzahl erreicht ist, wird ein bestimmter, von euch erwählter Wert wie etwa der Angriff des teilnehmenden Pokémon gesteigert. Unter anderem im Rahmen des Minigames, welches gerade eben beschrieben wurde, können bestimmte Sandsäcke freigeschaltet werden, an denen sich eure Pokémon austoben können. Dies hilft vor allem bei der Verteilung der einzelnen Werte, Pokémon können in einigen Bereichen somit fast bis an ihr Maximum getrieben werden. All das bedeutet natürlich Aufwand, doch könnten sich selbst die marginalsten Verbesserungen auszahlen.

Steuerung:
Ganz gleich, ob auf den neuen Rollerskates, die bei Steuerung über das Schiebepad leider nicht abgestellt werden können und in Sachen Tempo ein Mittelding zwischen den immer noch vorhandenen Turbotretern und dem Fahrrad darstellen, oder auf den eben aufgeführten, anderen Fortbewegungsmitteln: Die Steuerung im neuen Editionspaar ist spielend leicht! Okay, ein paar Mängel müssen wir konstatieren, immerhin fällt die absolute Präzision auf Rollerskates etwas schwerer, und auch die Lenkung in der Metropole Illumina City ist so manches Mal beschwerlich - das aber dürfte auch an der dreidimensionalen Perspektive in der Großstadt liegen. Ansonsten legt man Wert auf die bewährte Pokémon-Steuerung, welche im Großen und Ganzen noch immer sehr gut von der Hand geht.

Grafik:
Ein Riesenschritt nach vorne! Die generalüberholte Optik macht die Pokémon-Welt lebendiger, farbenfroher, realistischer und unterhaltsamer als je zuvor. Klar - sobald der Inhalt nicht stimmt, bringt auch die beste Technik keine Besserung, doch hier ist glücklicherweise das Gegenteil der Fall. Die Großstadt Illumina City ist für 3DS-Maßstäbe ein echtes Prunkstück, mit all ihren Fassaden, Lichtern, Bäumen, Straßen und Bewohnern. Doch auch die anderen Städte können sich absolut sehen lassen! Auch die Charaktermodelle zeigen sich im Vergleich zu den Vorgängern stark verbessert und auch die Kämpfe begeistern mit ihren starken Animationen. Laub, welches in den Kämpfen durchs Bild weht, oder Gras, das sich am Wegesrand im Wind neigt, machen den durchweg positiven Eindruck perfekt. Hier von Liebe zum Detail zu reden, wäre ausdrücklich untertrieben! Wie zu erwarten war, haben alle Glanzstücke auch Schattenseiten. Hier wäre vor allem der in der Oberwelt ausbleibende 3D-Effekt zu nennen, der lediglich in 1-gegen-1-Kämpfen und in vereinzelten Gebäuden und Höhlen zum Tragen kommt - in Letzteren aber sehr eindrucksvoll! Ebenfalls unschön: Vor allem bei 3D-Kampfszenen neigt die Bildrate dazu, spürbar einzuknicken. Dennoch kann die eigentliche Optik auch ohne Tiefeneffekt qualitativ überzeugen.

Sound:
Zahlreiche neue Stücke untermalen die jeweiligen Szenerien, sodass die technische Facette auch an dieser Stelle durchgehend überarbeitet wurde. Neue Kompositionen, neue Arrangements - ein komplett neues Klangerlebnis, dem man Gehör schenken sollte! Wunderschöne Melodien, die in den meisten Fällen nicht passender sein könnten, hieven die Pokémon-Klangwelten auf ein neues Level, denn auf bloßes Gedudel wurde gänzlich verzichtet. Stattdessen hat man gehörigen Aufwand betrieben, um auch in der klanglichen Komponente die Mega-Entwicklung zu vollziehen!

Multiplayer:
Das Player Search System, kurz PSS, vereinfacht diese Komponente der Pokémon-Spiele in erheblichem Maße. Über den Touchscreen lassen sich in Sekundenschnelle Verbindungen zu Spielern aus aller Welt aufbauen - ganz gleich, ob dies dem Kampf oder einem Tausch dienen soll. Darüber hinaus bietet das PSS eine Art Freundesliste an, in welcher Freunde oder Bekannte, mit denen man beispielsweise schon einmal getauscht hat, gespeichert werden. Auf diese Weise werden auch lokale Verbindungen zum Kinderspiel und damit so leicht wie nie zuvor. Noch dazu hat jeder Spieler ein eigenes Profil, welches von anderen Spielern eingesehen werden kann. In eben diesem kann man ein paar Fragen über sich selbst beantworten, sodass das Kennenlernen kein Problem ist. Das PSS erlaubt zudem den Zugriff auf die O-Kraft. Die O-Kräfte sind Boni, die euch nach ihrer Aktivierung drei Minuten lang einen Vorteil verschaffen. So könnt ihr zum Beispiel eure Erfahrungspunkte, die ihr durch einen Kampf erhaltet, steigern oder eure Statuswerte erhöhen. Gütig kann man aber auch sein: Schickt euren Freunden eine O-Kraft, um ihnen eine Freude zu bereiten. Insgesamt also eine rundum geglückte Erneuerung der Netzwerk-Funktionen!

Fazit:
Man mag sich wundern, warum die erste Hälfte dieses Tests stilistisch so ungewöhnlich ausgefallen ist, warum sie aus dem üblichen Schema eines Reviews ausbricht. Ich habe es eingangs schon erwähnt: Außergewöhnliche Spiele erfordern außergewöhnliche Herangehensweisen, wenn man sie analysieren, sezieren und beschreiben will. Und so ist dieser Test genau das, was er zu sein scheint: Eine ausdrückliche Liebeserklärung an Pokémon Y, so pathetisch das jetzt auch klingen mag. Es handelt sich ganz eindeutig um einen zukünftigen Klassiker, der die Magie der frühen Werke wieder aufleben lässt. Die große Kunst dabei ist aber, dass bei allem Bezug zur Vergangenheit wegweisende Schritte gegangen wurden, die alle späteren Editionen beeinflussen werden. Die kreative Arbeit, die hier geleistet wurde, ist richtungsweisend für die Zukunft der gesamten Reihe, und das allein macht diese Spiele zu etwas ganz Besonderem. So ist das pure Herzblut der Entwickler, das hier merklich geflossen ist, in jeder Sekunde des Spiels ersichtlich. Abgesehen davon sind die Schwächen an einer Hand abzuzählen: Im Groben sind lediglich die etwas dünne Story, die technischen Mängel im Kampf und die geringe Anzahl an neuen Pokémon zu nennen. All diese Schwachpunkte schmälern allerdings nicht im Geringsten den ansonsten perfekten Eindruck von zwei Spielen, die pure Magie entfachen. Also, auf in ferne Welten! Der Zauber der frühen Generationen ist wieder da.

Ist der Sucht nach der Kalos-Region erlegen - 70 Spielstunden in den ersten sechs Tagen sprechen Bände: Alexander Schneider [Gardevoir ex] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Leserwertung:

Pflichtkauf
Deine Wertung:

-
Kalos vereint alte Magie und neue Pfade: Ein Meisterwerk, das als Revolution in die Pokémon-Historie eingehen wird!

Wertung

STORY:

8.0

SPIELWELT:

10

TECHNIK:

9.0
9
von 10

Grandiose Grafik…

Gelungene neue Pokémon…

Akzeptabler Umfang…

Wunderschöne Region

Neue Kampfarten

Mega-Entwicklungen und Feen-Typ

Abwechslung durch PokéMonAmi

Kurzweilige Minispiele

Gute Online-Anbindung

Neue Styling-Optionen

…mit Framerate-Einbrüchen im Kampf

…in geringer Anzahl

…mit wenig Inhalt nach der Liga

Story erst spät spannend

Verzicht auf 3D in der Oberwelt

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