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Spielname:
Picross e4

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
5,00 €

Publisher:
Jupiter

Developer:
Jupiter

Genre:
Denkspiel

Release:
22.05.2014 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Kurztest: Picross e4

Tjark Michael Wewetzer, 05.06.2014

1923°

1

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Es ist noch gar nicht mal so lange her, dass sich Picross e3 unserem prüfenden Auge stellen musste. Kaum haben wir die Ladung Pixel-Puzzles verdaut, wartet auch schon der nächste Happen auf uns. Und wenn wir den Blick gen Japan schweifen lassen, wo schon Episode 5 mit den Hufen scharrt, wollen wir mal lieber schleunigst aufholen und die Frage klären, ob Picross e4 nur ein lauwarmer Aufguss der Knobelei aus dem Hause Jupiter oder eure fünf Euro wirklich wert ist.

Alte Regeln, (wenige) neue Anwendungsbereiche
Auf den ersten Blick mag Picross kompliziert erscheinen, die Regeln sind jedoch schnell erklärt. Von daher einmal für Neueinsteiger: Ziel der ganzen Kiste ist es, das vorliegende Kästchenkonstrukt so auszufüllen, dass ein Pixelbild entsteht, welches dann auf dem oberen Bildschirm automatisch koloriert und betitelt wird. Zu diesem Zweck orientiert ihr euch an Zahlen, die am Spielfeldrand notiert sind. Diese zeigen nämlich, wieviele Kästchen innerhalb ihrer Reihe bzw. Zeile in Folge eingefärbt werden müssen. Auch wenn ihr euch bei der Beschreibung hier am Kopf kratzen solltet, keine Panik: Eine knappe Ingame-Anleitung bringt euch nämlich im Handumdrehen die Kunst der Kästchenmalerei bei.

Habt ihr die Basics intus, geht es an die 150 neuen Puzzles, die in der vierten Download-Auflage schlummern. Ein Großteil davon befindet sich im Standard-Picross-Modus, wo ihr euch nach und nach an immer größeren Bildern versucht – zuletzt sogar an (zumindest für die e-Reihe) brandneuen 20x15-Felder großen Kopfnüssen. Der Schwierigkeitsgrad steigt dabei stetig an, ganz ohne Hilfen lässt euch das Spiel aber nicht zurück. Von bestimmten Aufgaben abgesehen könnt ihr euch nämlich grob anzeigen lassen, in welchen Zeilen und Reihen ihr gerade Aktionsspielraum habt, zu Partiebeginn lässt sich je eine horizontale und vertikale Strecke aufdecken und im Standard-Modus werden falsch ausgefüllte Kästchen sofort mit einer Zeitstrafe geahndet. All diese Hilfen sind für Profis natürlich auch abschaltbar, was aus einigen Bildern waschechte Hirnbrecher machen kann. Auf diese Weise vergehen schon mal gerne 15 bis 20 Stunden, bis ihr alle Rätsel geknackt habt.

Schritt für Schritt zum großen Werk
Ebenfalls mit dabei sind natürlich auch die beiden aus den Vorgängern bekannten Zusatzmodi Micross und Mega-Picross. Ersteres drückt euch zwei Großbilder in die Hand, deren grobe Struktur ihr zunächst aufdecken müsst. Ist dies erledigt, begebt ihr euch in die nun verfügbaren Mikro-Quadranten und arbeitet die Details eures Werkes aus. Beim Mega-Picross wiederum habt ihr wieder klassische Einzelbilder in der Hand – nur dass sich dieses Mal einige Hinweiszahlen über zwei Zeilen bzw. Reihen erstrecken. Das erfordert einiges an Umdenken und bringt auch etwas Abwechslung in die Puzzelei. Was wir allerdings bei all den schönen Dingen nach wie vor vermissen: Eine Zoom-Funktion. Schon auf dem 3DS XL, auf dem wir das Spiel getestet haben, erschien uns die Darstellung bei den größeren Rätseln arg krümelig, die Touchscreen-Arbeit kann daher schon mal unfreiwillig hakelig ausfallen. Auf einem Standard-3DS jedoch? Wir wollen gar nicht erst darüber nachdenken…

Fazit:
Mehr vom Altbewährten. Mit diesen drei einfachen Worten könnte man Picross e4 wunderbar zusammenfassen. Es ist im Prinzip wie die neueste Ausgabe eines Rätselheftes, für die man in diesem Fall fünf Euro springen lässt und dann auch für immerhin recht lange Zeit seinen Spaß hat. Die Einsteigerhilfen sorgen dafür, dass auch Neulinge nicht auf verlorenem Posten stehen, während die Spielmodi-Variationen sowie die freischaltbaren Zusatz-Mega-Picross-Puzzles für Serienveteranen mit Savegames der vorherigen drei Teile auf der SD-Karte auch alte Picross-Fans bei der Stange halten. Wenn sich Jupiter jetzt noch der fitzeligen Darstellung des Spielfeldes annimmt und das Spielprinzip vielleicht mal wieder mit einer netten Neuerung aufmischt – selbst wenn es nur noch größere Puzzles sind – könnte man auch den Ermüdungserscheinungen entgegenwirken. So oder so aber können puzzlebegeisterte Zocker und natürlich auch die Picross-Fans bedenkenlos zugreifen und ihren Spaß mit dem Download-Titel haben.

Braucht wohl doch bald 'ne Brille: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Review-Codes.

Leserwertung:

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Gewohnt gute Puzzlekost mit etwas schmalen Neuerungen.

Wertung

150 neue Hirnknacker

Viele Hilfen für Einsteiger

Kleine Bilddarstellung bei größeren Puzzles

Kaum neue Features

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1 Kommentar