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Spielname:
Heavy Fire: Black Arms 3D

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
4,99 €

Publisher:
Teyon

Developer:
Teyon

Genre:
Shooter

Release:
15.08.2013 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 16 Jahre

Screenshots:
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Heavy Fire: Black Arms 3D

Kurztest: Heavy Fire: Black Arms 3D

Nicola Hahn, 17.09.2013

2989°

4

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Na Rekrut, zurück im Dienst? Es muss wieder eine Schlacht geschlagen werden, eine mit Heavy Fire: Black Arms 3D! Entwickler und Publisher Teyon greift uns wieder mit einer WiiWare-Portierung an. Das wird eine harte Schlacht, darauf kannst du dich verlassen. Zeit, das Geschütz mal gründlich unter die Lupe zu nehmen und zurückzuschlagen!

Ich laufe, du schießt!
Da uns der komplette Lageplan in Form einer elektronischen Bedienungsanleitung vorliegt und dort die gesamte Story mit ihren Zielen geschildert wird, sollten uns keine Überraschungen erwarten. Erst recht nicht durch die Engine, denn da hat sich nichts getan. Wie im Krieg mit Heavy Fire: Special Operations 3D brauchst du nur den Abzug zu drücken, die komplette Bewegung übernehmen wir für dich. Gelegentlich solltest du auch mal Nachladen. Es sei denn natürlich, du willst irgendwann ohne Munition darstehen. Außerdem erwartet euch ein knallharter Spießrutenlauf, der Anfänger als Kanonenfutter auf der Strecke zurücklässt. Nur die harten schaffen die fünf langen Level des Spiels mit nur fünf Trefferpunkten und ohne Heilmöglichkeiten. Auf ein klein wenig Spielspaß kannst du dich höchstens während der Fahrzeug-Abschnitte einstellen, die den Höllentrip gelegentlich auflockern.

Neue Waffen und neue Umgebung: Die Neuerungen
Im letzten Krieg konnten wir auf ein Waffenarsenal von sechs Eisen auswählen, das hat sich heute nicht geändert. Allerdings tragen die Waffen jetzt andere Bezeichnungen wie Pistole 2 statt Pistole und MG4b statt MG4, schließlich haben wir ja Fortschritte gemacht! Die PDW-90 wurde übrigens aus dem Sortiment genommen und die neue FN 1000 als stärkste Waffe hinzugefügt. Auch wenn du dich hauptsächlich mit Sturmgewehren an der Front befindest, kannst du an gewissen Stellen bei Nacht und Nebel automatisch auf ein Scharfschützengewehr zurückgreifen.

Nebenbei, dieser Krieg führt uns in viele dunkle Urwaldabschnitte. Dreh also besser die Beleuchtung deines 3DS auf, sonst wirst du ohne es zu merken umgemäht! Aber keine Angst: Potentiell gefährliche Gegner, die kurz davor stehen, dir die Birne wegzupusten, tragen über dem Kopf kurz vor dem Schuss ein manchmal gut sichtbares Ausrufezeichen über dem Kopf. Diese Einheiten sollten dann dein nächstes Ziel sein. Blöd natürlich nur, wenn dich Gegner besonders in fortgeschrittenen Leveln dann plötzlich umzingeln und der Touchscreen, der das Fadenkreuz bewegt, auf einmal unheimlich groß und ungenau scheint. Wenn dir jetzt auch noch beim Feuern über die Schultertasten die Munition ausgeht, kannst du dich schon von der Welt verabschieden, denn das Nachladen über die Buttons oder das Schiebepad braucht eine gute Ewigkeit.

Abhilfe schafft da eine neue Wumme oder das entsprechende Upgrade im Shop, in welchem du vor Missionsantritt dein Wunschschießeisen auswählen kannst. Die Aufrüstung der Munitionskapazität, Feuerfrequenz sowie die Verringerung der Nachladezeiten gehen mit der Zeit allerdings ziemlich in Geld. Nach den Feuergefechten solltest du dringend den Zustand deiner Waffe checken, denn solltest du sie nicht rechtzeitig reparieren, geht sie kaputt und du musst sie neu kaufen. Geld zum Kauf der Waffen und Upgrades bekommst du nach einer gewonnen Mission, abhängig von deinem Rang, der in der Kampagne ansteigt. Es lassen sich alle Missionen dem Geldes wegen auch mit neuen Waffen wiederholen, die Einnahmen sollten damit gesichert sein.

Fazit:
Abseits der folgenden Negativpunkte bietet Heavy Fire: Black Arms 3D eine gute 3D-Engine für eShop-Niveau, die danach schreit, aus dem Rail-Shooter-Genre auszusteigen und zu einem Shooter zu werden, in welchem man selbst die Kontrolle über die Kamera hat. Aber dem ist leider nicht so und damit weiter im Text: Wer den Vorgänger gespielt hat und keinen Spaß an ihm hatte, sollte es mit dieser Fortsetzung erst recht lassen. Bis auf „neue“ Waffen und einer dunklen, schwer erkennbaren Dschungel-Umgebung mit neuen Missionen bleibt alles beim alten und der erlittene Leidensweg im Vorgänger wiederholt sich. Es ist und bleibt ein schlechtes Spiel mit gleicher monotonen Hintergrundmusik und nur einem sehr hohen Schwierigkeitsgrad, der wie ihm Vorgänger dazu führt, dass sich die letzte Mission nur mit der stärksten Waffe abschließen lässt. Doch bis man dafür überhaupt das Geld gesammelt hat, muss man die langweiligen und Kräfte zehrenden Missionen wieder und wieder spielen. Kein Spielspaß für so einen hohen Preis, lasst die Finger davon!

„Vielleicht will das Spiel vermitteln, dass Krieg wirklich keinen Spaß machen soll“, denkt sich Nicola Hahn [501.legion] für Planet3DS.de

Leserwertung:

Noch keine
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-
Ein dunkler Rail-Shooter im Dschungel mit einem derart hohen Schwierigkeitsgrad kann nicht funktionieren.

Wertung

Gute Atmosphäre während Nachtmissionen…

…die allerdings viel zu dunkel ausfallen

Nur ein hoher Schwierigkeitsgrad

Pixelige Grafik durch die Portierung

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4 Kommentare