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Spielname:
SteamWorld Dig: A Fistful of Dirt

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
8,99 €

Publisher:
Image & Form

Developer:
Image & Form

Genre:
Action Adventure

Release:
07.08.2013 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Screenshots:
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SteamWorld Dig: A Fistful of Dirt

Kurztest: SteamWorld Dig: A Fistful of Dirt

Tjark Michael Wewetzer, 18.09.2013

4371°

1

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Schon als Kinder haben wir unglaublich gerne im Sandkasten, an Stränden oder in Wäldern gebuddelt und gegraben, immer auf der Suche nach kleinen Schätzen oder um etwas Neues zu erschaffen. Diesen Spieltrieb haben in letzter Zeit auch einige Entwickler für sich entdeckt und so Superhits wie Minecraft und Terraria geschaffen. Doch SteamWorld Dig: A Fistful of Dirt ist ein wenig anders. Auch wenn es auf den ersten Blick wie ein Abklatsch letzteren Spiels erscheint, ist hier nicht die Erschaffung einer der Kernpunkte, sondern eindeutig das Abenteuer in den düsteren Sollen einer nie enden wollenden Mine. Packt also eure Lampen ein, wappnet euch und begleitet uns in den Untergrund der von Robotern gesäumten Steampunk-Welt...

Abwärts
Roboter Rusty sucht nach einem alten Freund. Dabei stolpert er über ein beschauliches Western-Städtchen mit ziemlich unfreundlichen Nachbarn. Die direkt darunter gelegene Mine ist nämlich mit allerlei gefährlichen Monstern geradezu gepflastert, auf der anderen Seite locken aber auch einige Schätze. Das und die Aussicht darauf, in den Stollen vielleicht auf Hinweise auf seinen Kumpel zu stoßen, treibt Rusty zum tiefgründigen Erkundungstrip an – und lässt euch dabei weitestgehend freie Hand.

Zwar müsst ihr euch gelegentlich in der Stadt zurückmelden und bekommt in der Einstiegsphase klare Anweisungen dazu, wo ihr wichtige Schätze finden könnt, doch im Laufe des Spiels wird der Ablauf merklich freier. Prinzipiell wollt ihr nur nach unten, aber ihr könnt bestimmen, wie ihr das angeht. Buddelt ihr euch gradlinig durch die Ebenen oder macht ihr Umwege, um für teuer Geld verscherbelbare Objekte einzusammeln? Die Klunker und Erze sind nicht unwichtig, denn auf diese Weise rüstet ihr Rustys Buddelequipment sowie seine Energie- und Wasserkapazitäten auf.

Lernfähige Maschinen
Diese sparen im Prinzip aber nur Zeit und Nerven. Spielentscheidend sind hingegen die Upgrades, die ihr in den zahlreichen Höhlen finden könnt. Dazu zählt etwa ein Bohrer, mit dem ihr hartes Gestein beseitigt oder der Hydraulik-Sprung, der euch ungeahnte Höhen erreichen lässt. Ganz im Stile von Metroid erweitert ihr Rustys Move-Repertoire, welches ihr in den tieferen Ebenen auch klug einsetzen müsst.

Klingt soweit alles gut, nicht wahr? Leider ist das Abenteuer recht schnell wieder vorbei. Nach allerspätestens fünf Stunden bekommt ihr bereits den Abspann zu Gesicht – reine Durchspieler sind entsprechend schnell gesättigt. 100%ler werden immerhin mit zahlreichen versteckten Secrets zur ausgiebigeren Erkundung animiert. Darüber hinaus kann der Trip durch die Stollen beizeiten auch mal ein wenig öde wirken – vor allem, wenn ihr eure Ausrüstung nicht ständig aufbessert und eine gefühlte Ewigkeit zum Abtragen der Erdblöcke braucht. Gestützt wird dieses Gefühl von der eher ruhigen Hintergrund-Musik, die zwar atmosphärisch ist und passt, zugleich aber auch etwas monoton herüberkommt. Dafür passt der 2D-Grafikstil wunderbar, auch wenn die kosmetische 3D-Tiefendarstellung etwas zu kurz kommt.

Fazit:
Man kann auch buddeln, ohne etwas aufbauen zu wollen. SteamWorld Dig: A Fistful of Dirt begibt sich stilistisch auf die Spuren von Metroid und lädt euch zur freien Erkundung der unheimlichen Stollen ein – und die Umsetzung weiß zu gefallen. Dank diverser versteckter Schätze und anderer Secrets belohnt es euch dafür, nicht nur geradewegs zur untersten Ebene zu graben, sondern auch mal Umwege zu bestreiten. Hinzu kommt eine Liebe zum Detail, die sich in den Animationen oder auch so manch kurioser Gegnerplatzierung bemerkbar macht. Ganz mackenfrei ist das Abenteuer allerdings nicht, so leidet die Arbeit im Tagebau gelegentlich unter kurzen, eintönigen Passagen und die puren Durchzocker unter den Spielern sind relativ schnell durch. Nichtsdestotrotz können wir euch die atmosphärisch erzählte Geschichte des Roboters Rusty definitiv ans Herz legen.

Hat zu tief gegraben: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Image & Form für die freundliche Bereitstellung des Review-Codes.

Leserwertung:

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-
Ran an die Spitzhacken: Ein atmosphärisches Buddelabenteuer mit kleinen Macken.

Wertung

Motivierende Minen-Erkundung

Viel zu entdecken

Kleine Längen

Monotone Musik

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