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Spielname:
3D Streets of Rage

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
4,99 €

Publisher:
Sega

Developer:
Sega

Genre:
Action

Release:
19.12.2013 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: 3D Streets of Rage

Tjark Michael Wewetzer, 12.01.2014

2841°

1

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Was für Nintendo-Jünger damals Final Fight war, trat auf Segas Mega Drive unter dem Namen Streets of Rage auf: Unkomplizierte (Koop-)Prügeleien, bei denen ihr reihenweise Schurken von der Bildfläche fegt. Sowas macht doch immer Laune – oder etwa nicht? Wir wollten genau dieser Frage auf den Grund gehen, denn mit 3D Street of Rage stellt Sega das recht angegraute Sidescroll-Beat-'em-Up in den 3DS-eShop und will sowohl Nostalgiker als auch Neukunden für sich gewinnen. In diesem Sinne…

Ab auf die Straßen des Zorns!
Die Story könnte aus einem guten Action-Film stammen: Drei ehemalige Cops nehmen die Justiz selbst in ihre Fäuste und marschieren zum amtierenden Verbrecher-Boss Mr. X, um ihm Manieren beizubringen. Das war es auch schon. Reicht aber auch völlig, um euch für euren Trip durch die acht seitlich scrollenden Stages zu motivieren. Auf eurem Weg legt ihr dabei mit der recht simplen Steuerung – ein Knopf dient zum Springen, einer zum Prügeln und mit einem dritten könnt ihr einmal pro Level einen Luftschlag beordern – zahlreiche Schurken auf die Bretter. Zwar verbergen sich hinter dem Zwei-Knopf-Kontrollschema durchaus einige besondere Moves wie zum Beispiel Würfe und Haltegriffe, wirklich abwechslungsreich werden die Fights aber trotzdem nicht – vor allem, weil es recht wenige Gegnertypen gibt, die sich somit ständig wiederholen.

Immerhin könnt ihr die Sache ungemein spaßiger gestalten, wenn ihr einen Freund mit an Bord holt. Dieser kann euch dank aktivem Friendly Fire zwar ebenfalls eine verpassen, bei guter Koordination werden so aber selbst die teils zähen Bosse spürbar angenehmer. Leider unterstützt das Spiel keine Online-Funktionen oder Download Play – euer lokaler Freund braucht also ein eigenes Exemplar aus dem eShop. Dafür punktet die 3DS-Version woanders: Beim 3D-Effekt. Dieser steht dem Sidescroll-Prügler nämlich wunderbar und macht es wesentlich einfacher, die Position eurer Gegner im Raum zu bestimmen. Und wer sich durch den doch ziemlich anspruchsvollen Schwierigkeitsgrad genervt fühlt, kann im sogenannten „Fäuste des Todes“-Modus spielen, bei dem jeder eurer Schläge tödlich ist – ideal, um mal etwas Frust abzubauen!

Fazit:
Auch Jahre später strahlt der Mega-Drive-Klassiker noch einen gewissen Charme aus. Aber reicht das, um 3D Streets of Rage noch heute eine definitive Kaufempfehlung aufzudrücken? Leider nicht ganz. So ist zwar die 3DS-Umsetzung gelungen, der 3D-Effekt sinnig und der Soundtrack für die Verhältnisse der Ursprungs-Konsole großartig, dem entgegen steht aber das etwas in die Jahre gekommene Gameplay. Die Kämpfe laufen eher zäh ab, die Steuerung fühlt sich teils noch etwas steif an und gerade die Bosse greifen gerne mal auf den ein oder anderen billigen Trick zurück. Dass Fans dank des guten Ports trotzdem zugreifen sollten, brauchen wir nicht sagen. Alle anderen sollten sich Streets of Rage jedoch nur anschauen, wenn ihnen der Sinn nach einem netten, aber spürbar veralteten Sidescroll-Beat-'em-Up steht und sie idealerweise sogar noch einen Kumpel mit einspannen können.

Die ausgestreckte Faust des Gesetzes: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
In 3D macht sich der Klassiker gut, allerdings ist er in vielen Belangen schlichtweg überholt.

Wertung

Gut für kurze Partien

3D-Effekt passt wie die Faust aufs Auge

Eintönige Keilereien

Kein Download Play

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1 Kommentar