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Spielname:
3D Galaxy Force 2

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
4,99 €

Publisher:
Sega

Developer:
Sega

Genre:
Shoot em up

Release:
12.12.2013 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: 3D Galaxy Force 2

Sebastian Mauch, 08.01.2014

2610°

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Man kann über Remakes alter Klassiker denken was man will, für kurzweiligen Spaß sind die 3D Classics aber immer noch vollkommen ausreichend. Zumal damals mehr auf den Highscore Wert gelegt wurde. Wer also heutzutage immer noch gerne nach der höchsten Punktzahl strebt, sollte sich einfach mal eines der kürzlich erschienenen Oldies anschauen, mit dabei auch 3D Galaxy Force II, ein Weltraum-Shooter mit damals bahnbrechender Grafik. Aber reicht nur die Grafik aus? Und wie wirkt der 3D-Effekt? Fragen über Fragen, und die Antworten gibt es im nachfolgenden Kurztest, also viel Spaß beim Lesen!

Was, nur fünf Level?
Auch wenn man sich anfangs wohl wissend darüber, dass es sich hierbei nur um ein kurzweiliges Retrospiel handelt, an das Spiel setzt, ist man doch eher entsetzt über die Auswahl der Levels. Vielleicht möge das damals, als es noch um den puren Highscore ging, gereicht haben, aber bei dem heutigen Umfangserwartungen einiger Spieler kann es schon mal zu leichter Enttäuschung kommen. Trotz alledem können die wenigen Level mit einem für damalige Verhältnisse ziemlich coolen Leveldesign auftrumpfen. So beginnt man in der ersten Welt in einer Mondbasis, in der die Gänge ziemlich eng sind und wo haufenweise Abwehrtürme auf euer Raumschiff warten. Am Ende eines jeden Levels ist es letztlich immer das Ziel, den Kern oder die Zentrale der Gegner zu zerstören. In den übrigen Stufen erlebt man außerdem Weltraumschlachten auf einer Sonne, über grünen Auen mit gigantischen Wasserfällen oder auch auf einem kalten Eisplanet. Diese fünf Stages sind stets nett anzusehen und erzeugen durchgehend ein gutes Geschwindigkeitsgefühl. Allerdings gibt es da einen störenden Faktor, oder zwei.

Ahhh, 3D, meine Augen!
Der 3D-Effekt, nennen wir das Kind mal beim Namen, er ist einfach gesagt überflüssig. Der Grund für diese Aussage ist der, dass einfach nach wenigen Spielminuten die Augen schmerzen, wenn 3D auf Maximum eingestellt ist. Klar kann den herunterregeln, aber dann ist vom atemberaubenden Tiefeneffekt nicht mehr viel zu erkennen. Vom komischen Zucken in den Augen mal abgesehen, ist das 3D schon nett anzusehen. Man fühlt ich mittendrin statt nur dabei, und man kann besser einschätzen ob sich gegnerische Flieger von vorne oder von hinten nähern.

Wer braucht Laserkanonen, wenn man Raketen hat?
Die Steuerung des Spiels ordnet sich eher im unteren Durchschnitt ein. Sie ist simpel und leicht zu erlernen, was einen schnellen Einstieg in das Spiel möglich macht. Nur gibt es hier und da, zum Beispiel in der oben erwähnten Mondbasis, schnell zu Schwierigkeiten. Das liegt daran das sich euer Raumschiff nur sehr hakelig bewegen lässt, was nicht selten mit einem Flügel an der Wand endet und euch direkt die kostbare Schildenergie raubt. Und ist der Schild erstmal dahin, geht es auch schon an die Treibstoffanzeige, die ihr wiederum mit Power-Ups auffüllen könnt. Die sind allerdings eher spärlich erhältlich, was leider ab und zu dazu führt, dass man ein Level aufgrund von Benzinmangel nicht beenden kann.

Abhilfe schafft da das in der 3DS-Version neu hinzugefügte Einstellungs-Menü. Hier könnt ihr nämlich den Schwierigkeitsgrad beeinflussen, indem ihr zum Beispiel den Treibstoff oder die Schildstärke erhöht. So ist es möglich, für jeden Spielertyp das passende Spielerlebnis einzustellen. Mal abgesehen von der Schwierigkeit lässt sich auch das Interface anpassen. Stellt man ein, dass sich das Spiel in einem virtuellen Bildschirm abspielen soll, bewegt sich dieser sogar mit – das wirkt vor allem bei eingeschaltetem 3D sehr schön.

Fazit:
Obwohl die 3D Classics mitunter nicht lange unterhalten können, macht es trotzdem einen Heidenspaß, hin und wieder mal in die Welt der Retro-Games abzutauchen. Trotz kleinen spielerischen Mängeln kommt Spaß dabei auf, durch die Hangars zu wetzen und Upgrades und Power Ups zu sammeln. Der 3D-Effekt ist zwar kurzzeitig nett anzusehen, sollte aber für längere Runden lieber nicht verwendet werden. Dafür ist 3D Galaxy Force II aber auch überhaupt nicht ausgelegt. Retro-Fans die gerne Weltraum-Action á la Lylat Wars erleben wollen, können hier nicht viel falsch machen, andernfalls sollte man schon darüber nachdenken, ob sich ein Kauf wirklich lohnt.

Hat gerade entdeckt, dass es noch eine geheime 6. Welt gibt: Sebastian Mauch [Paneka] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

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Deine Wertung:

-
Kurzweiliger Sega-Klassiker mit anstrengendem 3D-Effekt

Wertung

Schickes Leveldesign

Variabler Schwierigkeitsgrad

3D-Effekt gut gelungen…

Hakelige Steuerung

Etwas wenig Szenarios

…aber leider sehr ungesund

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