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Spielname:
The Starship Damrey

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
7,99 €

Publisher:
Level-5

Developer:
Level-5

Genre:
Adventure

Release:
16.05.2013 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Kurztest: The Starship Damrey

Tjark Michael Wewetzer, 22.05.2013

3887°

2

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Man sagt, das Wichtigste zum Aufbau von Spannung sei, nur so viel wie nötig zu verraten und dem Vorstellungsvermögen des Konsumenten den Rest zu überlassen. Nach dieser Maxime handelt auch The Starship Damrey, ein experimenteller kleiner eShop-Download, der von Level-5 entwickelt und von den Chunsoft-Visual-Novel-Schreiberlingen Kazuya Asano und Takemaru Abiko erdacht wurde. Tatsächlich funktioniert das Adventure am besten, wenn man so wenig wie möglich darüber weiß. Wenn ihr also auf spannende Mystery-Abenteuer mit dichter Atmosphäre und kleinen Horror-Anteilen steht, hört sofort auf zu lesen und ladet euch The Starship Damrey runter. Sollte euch das nicht reichen, bieten wir aber noch ein paar Zeilen mehr an.

Allein
Stellt euch vor, ihr wacht in einem kleinen Kasten auf, könnt euch kaum bewegen und wisst auch nicht, wie ihr hier hergelangt seid oder wer ihr überhaupt seid. Standard-Videospiel-Leiden. Nun wollen wir an dieser Situation etwas ändern. Ein paar Handgriffe später erhalten wir Zugriff auf kleine Aushilfs-Roboter, die außerhalb unseres engen Aufenthaltsraumes herumstromern – und wir finden heraus, dass wir uns an Bord eines düsteren Raumschiffes verbinden, das scheinbar verlassen ist. Willkommen auf der Damrey. Ihre Mission: Herausfinden, was hier vorgefallen ist und wie Sie verschwinden können.

Nach der ungewöhnlichen Einführungsphase erkunden wir praktisch über den Rest des Spiels die gesamte Station mit Hilfe unseres mechanischen Freundes. Dazu gehört, dass wir dunkle Gänge erkunden, Schlüsselkarten sammeln und gelegentlich kleinere Rätsel lösen. The Starship Damrey rühmt sich damit, dem Spieler keinerlei Anleitungen oder Hilfen anzubieten, also müssen sämtliche Denkaufgaben selbst bewältigt werden. Doch keine Angst, der Schwierigkeitsgrad ist dabei nicht sonderlich hoch angesetzt – vorausgesetzt, ihr findet überhaupt alle notwendigen Objekte. Gelegentlich verstecken sich diese in den sonst recht übersichtlichen Arealen nämlich ein wenig zu gut. Dies kommt auf der anderen Seite dem Spielgefühl wunderbar zu Gute: Ihr fühlt euch gelegentlich genauso hilflos und schwach, wie euer Charakter und wenn ihr dann endlich eine Blockade überwunden oder weitere Hinweise auf das Schicksal der Station gefunden habt, wisst ihr, dass es allein eure Leistung ist, die euch weitergebracht hat. Ein schönes Gefühl.

Beklemmend
Leider kann auch die spannendste und schönste Reise nicht ewig währen. Nach etwa drei Stunden ist der Vorfall auf der Damrey bereits geklärt, der Wiederspielwert hält sich trotz freischaltbarer Zusatzcharakter-Profile eher in Grenzen. Warum es trotzdem euer sauer verdientes Geld wert ist? Ein Wort: Atmosphäre. Die finsteren Korridore sorgen für ein beklemmendes Gefühl, nur letzte flackernde Lampen, LEDs und das Licht eurer Taschenlampe erhellen das Gebiet. Die Klangkulisse wird weitestgehend vom Surren eures Roboters und dem Öffnen von Türen getragen. Und wenn dann noch plötzliche Geräusche erklingen oder schemenhafte Erscheinungen sich euch präsentieren, läuft euch ein kalter Schauer über den Rücken. Allein für dieses Gefühl lohnt sich der Kaufpreis.

Fazit:
Wer sagt, dass Visual-Novel-Schreiber sich nur in Textwänden ausdrücken können? The Starship Damrey hält sich bewusst mit Erklärungen zurück. Statt Schriften sprechen zu lassen, erlaubt es euch die Erkundung der düsteren Raumstation. Und auch wenn ihr „nur“ einen kleinen Roboter durch die Gänge spazieren fahrt, so macht sich schnell ein Gefühl der Anspannung breit: Bin ich wirklich alleine? Was ist mit der Crew? Und was ist hier eigentlich wirklich vorgefallen? Das Adventure mag leider sehr schnell wieder vorbei sein, doch wir garantieren euch: Schnappt euch den Download in einer dunklen Nacht, setzt Kopfhörer auf und taucht ein in diesen gruseligen Mystery-Happen. Ihr werdet es nicht bereuen und den 3DS erst wieder Beiseite legen, sobald ihr das Geheimnis der Damrey gelüftet habt!

Allein in der Dunkelheit: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
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-
Licht aus, Kopfhörer auf und ab in die Dunkelheit: Trotz kleiner Macken ein Must-Have für jeden, der auf atmosphärische Schauergeschichten steht.

Wertung

Einzigartige Atmosphäre

Spannendes Spielkonzept

Mit 3 Stunden recht kurz

Komplett in Englisch

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2 Kommentare