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Spielname:
Jett Rocket 2: The Wrath of Taikai

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
8,99 €

Publisher:
Shin'en

Developer:
Shin'en

Genre:
Action

Release:
13.11.2013 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Screenshots:
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Jett Rocket 2: The Wrath of Taikai

Kurztest: Jett Rocket 2: The Wrath of Taikai

Niklas B, 29.11.2013

3101°

2

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Mit Jett Rocket sorgte die in Deutschland beheimatete Spieleschmiede Shin'en Multimedia für einen Überraschungshit auf Nintendos Wii-Konsole. Zwar stellte der WiiWare-Titel seinerzeit keine direkte Konkurrenz zu einem gewissen schnauzbärtigen Klempner dar, dennoch tritt Titelheld Jett nun in Form von Jett Rocket II: The Wrath of Taikai exklusiv im Nintendo eShop zu seiner Rückkehr an – und die hat es überraschend in sich!

Bei Jett Rocket II handelt es sich um ein klassisches, wenn auch recht langsames und wenig dynamisches Jump 'n' Run, welches etwa gleichmäßig in 2D-Level und 3D-Abschnitte eingeteilt ist. Ihr lauft und springt mit dem namensgebenden Helden durch die teilweise sehr detaillierten und durch ein sehr gutes Leveldesign bestechenden 2D-Areale, findet euch aber leider auch in teilweise etwas leeren 3D-Welten wieder. Insgesamt müsst ihr es durch drei Welten mit jeweils fünf Leveln schaffen, wobei euch am Ende jeder Welt ein abschließender Boss erwartet, den es zu besiegen gilt. Das klingt leichter als es eigentlich ist, da euch das Spiel bereits in frühen Abschnitten sehr viel abverlangt und auf ein anspruchsvolles Finale hinarbeitet.

Gutes Monsterdesign – Schlechtes Monsterdesign
Dies wird allem voran nicht nur wegen der teilweise knackigen Sprünge, sondern besonders dank verschiedenster Gegnertypen, deren Angriffsmuster ihr erstmal studieren müsst, bewerkstelligt. Leider unterscheiden sich die einzelnen Feinde nicht sonderlich in ihrem Aussehen und es entstehen lange keine ikonischen Monster, wie sie Genre-Mitstreiter Mario oder Sonic hervorbrachten. Ähnliches lässt sich über den Held Jett selbst sagen, dem es leider etwas an Persönlichkeit fehlt.

Durch diverse versteckte Areale und Geheimnisse wird versucht, Wiederspielwert zu bieten. So gibt es in jedem Level mehrere Fotos zu finden und ab und an gibt es sogar ein UFO, das euch in einen zusätzlichen Abschnitt bringt, in dem es meist auf besonderes Geschick oder Geschwindigkeit ankommt. Zwar hält sich der spielerische Mehrwert in Grenzen, in Sammlern wird aber definitiv der Entdeckerdrang geweckt und man freut sich sehr, hat man eines der optionalen Areale gefunden.

Zwischen den einzelnen Leveln ist durch kleine Minispiele sogar für zusätzliche Abwechslung gesorgt. In kleinen Physik-Spielchen könnt ihr beispielsweise Extra-Leben sammeln. Das ist zwar ganz nett und erfüllt seinen Zweck, verliert aber bereits nach wenigen Anläufen an Spannung und wird schnell langweilig. Wesentlich besser sind hingegen die besonderen Level, die euch nach jeder Welt erwarten. Dort seid ihr zum Beispiel auf einem Jetski unterwegs oder befindet euch in einem Fallschirmsprung und müsst gefährlichen Objekten ausweichen und das Ziel erreichen.

Fazit:
Wir sind oft gestorben, dachten dabei häufig „Nicht schon wieder!“ und trotzdem hatten wir sehr viel Spaß mit Jett Rocket II: The Wrath of Taikai. Es macht einfach Laune, sich mit flüssigen 60 Bildern pro Sekunde durch die sehr schön gestalteten Welten zu kämpfen und dabei einer stets stimmigen musikalischen Untermalung zu lauschen. Das Spiel gewinnt keinen Preis für großartige Innovation und hebt sich unter anderem wegen der nicht erwähnenswerten Geschichte zu wenig von der Konkurrenz ab, bietet dem geübten Spieler jedoch zwischen vier und sechs Stunden guter Unterhaltung.

Startet noch einen weiteren Versuch: Niklas B. [oojope] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Shin'en für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Anspruchsvoller Hüpfer mit hübscher Grafik, dem es leider etwas an Identität fehlt.

Wertung

Knackiger Schwierigkeitsgrad

Stimmiger Soundtrack

Viele Geheimnisse

3D-Level teilweise etwas leer

Minispiele entbehrliches Beiwerk

Schwache Geschichte

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2 Kommentare