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Spielname:
Shantae and the Pirate's Curse

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
16,99 €

Publisher:
WayForward

Developer:
WayForward

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
05.02.2015 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Screenshots:
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Shantae and the Pirate's Curse

Kurztest: Shantae and the Pirate's Curse

Sebastian Mauch, 15.02.2015

3154°

2

Test mögen: Weitersagen:

Die Shantae-Serie ist ja nicht gerade die bekannteste Spielereihe. Alles nahm mit einem kleinen aber feinen Titel namens Shantae auf dem Gameboy Color seinen Anfang. Ein ganzes Stück später gesellte sich die direkte Fortsetzung Shantae: Risky’s Revenge als DSiWare dazu. Und nun dürfen seit Anfang Februar ein weiteres Mal in die Haut des gutmütigen Halb-Djinnis Shantae schlüpfen um die etwas aus den Fugen geratene Spielwelt wieder gerade zu rücken. Wie sich wohl der neueste Ableger im Vergleich zu seinen Vorgängern schlägt? Finden wir es heraus!

Scuttle Town in Gefahr
Kenner der Serie mögen sich jetzt vielleicht fragen, was die freche Piratin Risky Boots nun wieder angestellt hat. Die Antwort ist aber dieses Mal: Rein gar nichts. Denn anders als in den Vorgängern machen wir in The Pirate’s Curse gemeinsame Sache mit unserer sonstigen Rivalin. Gemeinsam mit Risky müssen wir das Sequin Land vor dem Geist eines alten Bekannten beschützen. Denn Riskys ehemaliger Anführer, der besiegte Pirate Master, steht kurz davor wieder aufzuerstehen. Das geht natürlich gar nicht.

Das Spiel beginnt wieder in dem kleinen orientalisch angehauchten Städtchen namens Scuttle Town. Doch dort ist etwas am Brodeln. Shantae, die in Risky’s Revenge ihrer Halb-Djinni-Kräfte beraubt wurde, findet heraus, dass sich die Handlanger ihrer neuen Freundin Risky etwas verändert haben. Aus den sonst recht harmlosen Tinkerbats wurden nun die etwas gefährlicheren Cacklebats. Diese sind auf jeder Insel zu finden und geben uns einen Teil schwarzer Magie, die es alle einzusammeln gilt. Außerdem muss unsere Heldin fünf Quellen der Macht des Pirate Masters vernichten, welche sich auf mehreren fremden Welten manifestiert haben, um dem Piratenfluch endgültig ein Ende zu bereiten.

Schau mal Risky, was ich gefunden habe!
Soviel zum Plot des Spiels, werfen wir nun einen Blick auf das Gameplay. Wie zuvor schon angeschnitten, teilt sich die Spielwelt in mehrere Inseln auf. Jede dieser Miniwelten wird dabei von einem eigenen Stil bestimmt. So haben wir auf der Spucksinsel eine recht normale, grün bewachsene Landschaft. Auf den späteren Inseln werden wir jedoch auch mit Zombies, Eis- oder Wüstenlandschaften konfrontiert. Das bringt wirklich eine Menge Abwechslung in das Spielgeschehen. Und um das Ganze noch etwas abzurunden, hält jede Insel auch verschiedene Aufgaben für den Spieler bereit. Mal muss man ein großes Monster zum Spucken bringen um einen Swimming-Pool zu befüllen, und ein anderes Mal muss man wie vom Schalk verfolgt durch den zombifizierten Wald rennen um einer Person zu helfen. Dabei wird dem Spieler so gut wie nie langweilig, was nicht zuletzt an den zahlreichen Geheimnissen liegt, die an jeder Ecke versteckt sind.

Hat man sich den Weg zum nächsten Dungeon freigekämpft, geht der Spaß erst richtig los. Denn dort warten verstärkt Gegner und Fallen darauf, Shantae ins Jenseits zu befördern – und das nicht zu knapp. Zwar hat man für den Fall aller Fälle immer einen Wiederbelebungstrank im Gepäck, jedoch kommt nie wirklich das Gefühl der totalen Überlegenheit auf. Ist man im Dungeon erst einmal etwas voran geschritten, erhält man ganz Zelda-typisch einen neuen Gegenstand. Mit diesen kleinen aber feinen Errungenschaften öffnen sich auch außerhalb der Kerker zahlreiche neue Wege. Das lustige daran ist, dass all diese Aufwertungen ehemals im Besitz der Piratin Risky Boots waren. Findet man zum Beispiel Riskys Schuhe, bekommt man die Fähigkeit, mit atemberaubender Geschwindigkeit durch Gegner und Wände zu preschen. Mit fortschreitendem Spielverlauf hat man so immer mehr Möglichkeiten, erworbene Fähigkeiten zu kombinieren und zuvor unerreichbare Gebiete erneut zu besuchen. Dabei merkt an jeder Stelle die Liebe zum Detail, und selbst an leer geglaubten Orten findet man hin und wieder etwas Neues.

Eine runde Sache
Einer der großen Pluspunkte ist auf jeden Fall der Soundtrack. Egal wo man sich gerade befindet, man hat stets die Ohren voller mitreißender Klänge, die etwas an die 8-Bit-Ära erinnern und auch an vielen Stellen unverschämt gut die zahlreichen Flachwitze unterstreichen. Aber auch die Steuerung weiß zu überzeugen. Genretypisch muss man natürlich sehr viel Hüpfen, und das ging im Test stets einwandfrei von der Hand. Auch mit allen möglichen Fähigkeiten fühlte sich die Belegung nie wirklich überladen an. Sicher bekommt man hier nicht das Maximum an Grafik geboten. Aber das brauchen Spiele dieser Gattung ohnehin nicht zwangsläufig. Und auch The Pirate’s Curse weiß mit seiner putzigen 2D-Optik und dem gut eingesetzten 3D-Effekt sehr zu überzeugen.

Fazit:
Hach, wie schnell doch die meisten schönen Spiele vorbei sind. So kam es uns auch beim Test von Shantae and the Pirate’s Curse vor. Das heißt aber keineswegs, dass das Spiel zu kurz ist. Wer sich voll auf die Sucherei und Metzelei einlässt sowie die 100%-Marke anstrebt, der ist locker über 10 Stunden beschäftigt. Damit sollte auch der leicht erhöhte Preis von 16,99 Euro mehr als gerechtfertigt sein, denn was man hier serviert bekommt, könnte genauso gut zum Vollpreis im Elektrofachmarkt stehen. Allerdings erfindet Shantae das Rad nicht neu. Es kombiniert viele gute Elemente aus großen Vorlagen wie etwa The Legend of Zelda, Castlevania oder auch Metroid. Ein gutes Beispiel machen da die sogenannten Heart Squids, welche klar an die Herzteile aus der Zelda-Reihe angelehnt sind. Aber auch aus der eigenen Reihe sieht man viel Bekanntes. Ein Novum in diesem Ableger ist auch die deutsche Übersetzung. Allerdings hätte es dem Spiel wohl besser getan, hätte man diese weggelassen oder aber gründlicher umgesetzt. Des Öfteren wird man leider mit Übersetzungen à la Google-Übersetzer konfrontiert. Schade. Aber nichtsdestotrotz: Ob man die Reihe nun kennt oder nicht, es lohnt sich definitiv. Fans der Serie kommen sowieso nicht an diesem Spiel vorbei.

Hat Scuttle Town bereits erfolgreich beschützt und jeden Winkel genauestens erforscht: Sebastian Mauch [Paneka] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Detailverliebtes Jump 'n' Run mit schrägem Humor und einem fantastischen Soundtrack

Wertung

Forderndes Gameplay

1A-Soundtrack

Ordentlicher Umfang

Grottige Übersetzung

Vieles aus den Vorgängern

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2 Kommentare