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Spielname:
Kokuga

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
14,99 €

Publisher:
G.rev

Developer:
G.rev

Genre:
Shoot em up

Release:
11.07.2013 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Kurztest: Kokuga

Tjark Michael Wewetzer, 28.07.2013

3020°

0

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Es geht um schnelle Reflexe, massive Bosse und Abermillionen von Kugeln auf dem Screen – so kennt man dank der populären Bullet-Hell-Shooter das Shoot-'em-Up-Genre heutzutage. Dass in dem Kugelgewitter aber auch noch Platz für gemächlichere, weitaus methodischere Genre-Vertreter Platz ist, will Entwickler G.rev unter Beweis stellen. Das japanische Studio, welches unter anderem schon an Klassikern wie Ikaruga mitgewirkt hat, präsentiert uns deswegen jetzt Kokuga - statt auf Modul wie in Japan hierzulande lediglich im kompakten Download-Format. Doch taugt das titelgebende Kampfgefährt auch etwas oder hätte es sich lieber zur Verschrottung einreihen sollen?

Nur ein kleiner Testlauf
Was sollen wir eigentlich mit dem Kokuga-Panzer machen? Zuerst im Cyberspace üben. Dazu stellt uns das Spiel satte 12 Level zur Verfügung, unter denen wir unseren Startpunkt frei auswählen dürfen. Danach besteht unser Ziel darin, uns bis in eine der Ecken der in Dreieck-Form gelisteten Stufen-Sammlung zu kämpfen. Diese drei Final-Abschnitte stellen nämlich unsere letzte Prüfung pro Session dar: Eine reale Kampfsituation auf dem Schlachtfeld. Wenn wir wollen, können wir aber auch bereits abgeschlossene Trainigs-Ebenen erneut absolvieren. Als besonderer Anreiz winken hier ein höherer Schwierigkeitsgrad und natürlich massig Bonus-Punke.

Die eigentliche Action läuft, wie bereits angedeutet, realtiv langsam ab. Ihr könnt euren Panzer komplett frei bewegen und richtet mit den Schultertasten das Bordgeschütz aus. Anders als bei Genre-Kollegen gibt es auch keine Schnellfeuer-Taste, eure Schüsse wollen also recht gut geplant sein – vor allem, wenn ihr im Kreuzfeuer sitzt! Glücklicherweise startet ihr jede Mission mit einem Satz Karten, von denen ihr vier zufällig ausgewählte und stets durch neue ersetzte über den Touchscreen aktivieren könnt. Dahinter verbergen sich etwa andere Waffensysteme wie etwa ein mächtiger Laser oder auch hilfreiche Tools, beispielsweise ein Reparatur-Kit. Diese Helfer sind auch notwendig, da es in den Leveln keinerlei Checkpoints gibt. Das zehrt leider bei den länger geratenen Final-Missionen etwas an euren Nerven, wenn ihr nach einem langen Kampf am Boss scheitert und alles wieder von vorne erledigen müsst.

Gemeinsam sind wir stark
Immerhin müsst ihr euch nicht alleine in die Schlacht wagen. Bis zu drei weitere Panzer-Piloten könnt ihr im lokalen Mehrspieler-Modus einladen und so die Level schaffbarer machen – vorausgesetzt, eure Begleiter sind halbwegs auf zack. Erfreulicherweise klappt diese Komponente sogar mit nur einem Exemplar des Spiels und ganz ohne große zusätzliche Ladepausen. Eher gemischt fällt allerdings die Präsentation aus. Die Sci-Fi-Optik wirkt insgesamt leider ziemlich eintönig, egal ob im Cyberspace oder in der realen Welt. Dafür ist der Soundtrack ordentlich und der 3D-Effekt ein Augenschmaus, sei es beim wortwörtlichen Eintauchen in einen Level oder bei den Explosionseffekten – das kann sich sehen lassen!

Fazit:
Nein, ein Shoot 'em Up muss nicht immer von euch übermenschliche Reflexe, extrem gute Augen und geschickte Finger für pixelgenaue Platzierungen verlangen. Kokuga beweist, dass es auch weitaus methodischer geht. Das Spielprinzip geht glücklicherweise auch auf und lädt mit seiner offenen Level-Struktur sowohl zu kurzen und vergleichsweise leichten Partien als auch zu regelrechten Marathon-Runden ein. Der Koop-Modus setzt dem noch die Krone auf. Leider macht es dafür in Sachen Präsentation nicht allzu viel her und die fehlenden Checkpoints in den Leveln – vor allem bei den großen Final-Stufen – können für Frustmomente sorgen. Wer sich allerdings für ein etwas anderes Shoot 'em Up begeistern kann, Abwechslung vom hektischen Nano Assault braucht und optimalerweise ballerfreudige Kumpanen hat, ist bei G.revs kleinem Download genau an der richtigen Adresse.

Auszubildender Panzer-Pilot: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Optisch triste, aber dennoch gelungene Sci-Fi-Panzer-Ballerei.

Wertung

Erfrischend ruhiges Shoot 'em Up

Interessantes Levelfortschritts-Konzept

Rücksetzpunkte wären nett gewesen

Mäßige Grafik

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