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Spielname:
3D Classics: Kid Icarus

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
6,00 €

Publisher:
Nintendo

Developer:
Arika

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
02.02.2012 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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3D Classics: Kid Icarus

Kurztest: 3D Classics: Kid Icarus

Tjark Michael Wewetzer, 02.03.2012

5750°

10

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Wer hat zwei Flügel, ist mit einem Bogen bewaffnet und hat beinahe 20 Jahre lang nichts von sich hören lassen? Klarer Fall, die Rede ist von Kid Icarus! Ach nein, quatsch. Der Junge heißt ja Pit. Sein neuer 3DS-Auftritt, der ursprünglich für den System-Launch angedacht war, lässt leider noch auf sich warten. In der Zwischenzeit gibt uns Nintendo aber immerhin die Möglichkeit, den ersten Teil der übersichtlichen Saga nachzuholen – neu aufbereitet als Download-Spiel. Ob 3D Classics: Kid Icarus auch heute noch eine Runde wert ist, klären wir in unserem Test.

Ein Höllentrip in Richtung Himmel
Die Geschichte ist schnell erzählt: Die finstere Medusa überfällt das Land der Engel, sperrt Göttin Palutena weg und verbannt den jungen Kampfengel Pit in die Unterwelt. Die Aufgabe unseres Helden ist es nun, sich nach oben zu kämpfen, drei heilige Artefakte zu bergen und Medusa samt ihrer Schergen in die Schranken zu weisen. Klassisches Videospiel-Storytelling.

Das mit dem Marsch nach oben dürft ihr dabei wörtlich nehmen. Ein Großteil der Level machen nämlich nach oben scrollende Abschnitte aus – eine Abwechslung zu den ständigen Sidescrollern. Da der Screen sich allerdings nur in eine Richtung bewegt, müsst ihr beim Erklimmen der Plattformen tunlichst darauf achten, nicht wieder herunterzurutschen und in den Tod zu stürzen. Das erweist sich vor allem mit der klassischen Steuerung schwierig, die euch weniger Kontrolle über Pits Bewegungen gibt und sich allgemein recht schwammig anführt. Für Puristen toll, alle anderen sollten aber das wesentlich bessere Custom-Setup wählen.

Auf den Spuren von Link
Auffällig ist – von dem recht kniffligen Einstieg abgesehen – dass Kid Icarus in seinem insgesamt recht kurzen Abenteuer ziemlich abwechslungsreich ist. Neben den aufwärts scrollenden Stufen gibt es auch klassische Sidescroll-Abschnitte, eine Hand voll kleiner Dungeons und sogar einen Shoot-'em-Up-Level. Diese fallen interessanterweise fast durchgehend einfacher als die Kletter-Passagen aus. Nur die Navigation in den Kerkern erweist sich dank eines suboptimalen Karten-Systems ein wenig knifflig. Dennoch werden geübte Zocker mit Sicherheit schnell durch das Jump 'n' Run wandern können – kaum eine Stunde ist für einen Durchgang notwendig.

In Sachen Technik hat das Spiel zwar nur kleine, aber dennoch nette Verbesserungen erfahren. Das neue, modernisierte Kontrollschema haben wir bereits angesprochen. Die Passwörter der NES-Version gehören ebenfalls der Vergangenheit an, da die Version auf der Famicom-Fassung basiert – und die kam mit Speicher-Feature. Außerdem erwarten euch gestochen scharfe NES-Sprites, die sich vor neuen, leider lediglich statischen Hintergründen bewegen. Schade ist, dass der Titel nicht den ganzen Bildschirm des 3DS ausnutzt, bei den Upscroll-Leveln wären dafür aber mit Sicherheit einige tiefgründigere Änderungen nötig gewesen. Des 3D-Tiefeneffekts wegen sollte man sich den Klassiker allerdings nicht ins Haus holen. Die minimalen Ebenenspielereien bieten kaum etwas fürs Auge. Und der Sound? Sagen wir es mal so: Es hat seinen Grund, warum die Melodie der Unterwelt zur quasi-offiziellen Titelmelodie des Spiels geworden ist – sie ist schwer aus dem Kopf zu kriegen und ihr werdet zu Beginn sowieso viel Zeit dort unten verbringen.

Fazit:
Pit beweist eindeutig: Der Zahn der Zeit hat ihn kein bisschen einrosten lassen. Auch heute noch ist 3D Classics: Kid Icarus ein kurzweiliges Abenteuer mit vielfältigen Abschnitten, das man gerne immer mal wieder zwischendurch einlegt. Schade ist lediglich, dass das Abenteuer für geübte Hüpfspiel-Freunde ziemlich schnell vorüber ist, während Anfänger sich ausgerechnet im wohl schwersten Abschnitt des Spiels mit seinen Regeln vertraut machen müssen. Solltet ihr vor dieser Hürde nicht zurückschrecken oder einfach nur in Erfahrung bringen wollen, wie Pits kurzes Kapitel in der Spielegeschichte begann, lohnt sich der Download allemal.

Schwebt auf Wolke 7: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Leserwertung:

Ok
Deine Wertung:

-
Ein kurzes, aber auch abwechslungsreiches, kniffliges und gutes Jump 'n' Run mit Nintendos vergessenem Engel.

Wertung

Abwechslungsreiche Level

Verbesserte Steuerung

Immer wieder für eine Runde gut

Neulinge haben mit beträchtlichen Hürden zu kämpfen...

...und geübte Spieler sind schnell durch

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10 Kommentare