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Spielname:
River City: Tokyo Rumble

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
29,99 €

Publisher:
Natsume

Developer:
Arc System Works

Genre:
Action

Release:
29.09.2016 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Screenshots:
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River City: Tokyo Rumble

Kurztest: River City: Tokyo Rumble

Tjark Michael Wewetzer, 03.10.2016

1158°

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Noch ein Jubiläum gefällig? Die Kunio-kun-Reihe, im Westen primär durch Super Dodge Ball, Nintendo World Cup und River City Ransom bzw. Street Gangs bekannt, ist dieses Jahr 30 geworden! Zur Feier hat der derzeitige Markeninhaber Arc System Works natürlich auch ein Spiel in petto - River City: Tokyo Rumble ist dies allerdings nicht. Unser heutiger Testkandidat erschien ursprünglich zum 25. Jubiläum der Reihe, also vor satten fünf Jahren! Wir wollen in aller Kürze klären, ob sich der Lokalisierungsaufwand nach all der Zeit auch gelohnt hat.

Aufruhr in Tokio
Der Story-Modus des Spiels dreht sich um den Rowdy Kunio, der es eines Tages mal wieder mit Schlägern einer anderen Schule zu tun kriegt. Für ihn nichts Neues, doch der angebliche Drahtzieher – der alte Rivale und Weggefährte Riki – hat mit der Sache gar nichts am Hut, wie sich nach einer kurzen Prügelei herausstellt. Der eigentliche Kopf hinter den Aktionen ist die Löwen-Allianz, die sich Tokio unter den Nagel reißen will. Verständlich, dass unser ehrenhafter Raufbold das nicht einfach so durchgehen lassen kann und der Bande den Krieg erklärt.

Jedes kompakte Kapitel des Spiels schickt euch dabei in einen anderen Stadtteil Tokios, wo ihr primär von links nach rechts lauft und gelegentliche Randalebrüder vom Bild fegt. Zu diesem Zweck stehen euch einfache Tritte und Schläge zur Verfügung, außerdem lassen sich umherliegende Gegenstände als Schlag- und Wurfwaffen nutzen. Klingt simpel und ist es auch, mit erbeutetem Geld könnt ihr jedoch neue Techniken erlernen und so euer Move-Repertoire zumindest ein wenig aufstocken. Die Upgrades ändern nur leider nichts daran, dass die Kämpfe an sich öde bleiben. Gerade Bosse zeichnen sich weniger durch herausfordernde Tricks für geschickte Kämpfer aus, sondern „beeindrucken“ mit ihrer unglaublichen Ausdauer. Trotz guter Ausrüstung und fleißigem Aufleveln unseres Protagonisten – ganz nach RPG-Manier werden auch Erfahrungspunkte gesammelt – zogen sich viele Gefechte bei uns wie Kaugummi.

Wenn wir wenigstens einen Mitspieler auf den Rachefeldzug einladen könnten, ganz wie in Street Gangs damals, doch selbst diese Freude bleibt uns verwehrt. Stattdessen begleitet uns im Story-Modus lediglich einer von drei halbwegs brauchbare KI-Kameraden. Multiplayer-Freude soll höchstens in den zwei Bonusmodi Rumble und Dodge Ball aufkommen, für die ihr im Handlungsverlauf eine stattliche Anzahl an Charakteren freischalten könnt. Für kurzzeitige Partien sind besagte Modi nicht verkehrt, zumal ihr per Download Play auch Spieler ohne eigenes Exemplar herausfordern könnt. Auf Dauer vermissen wir aber auch hier etwas den Tiefgang und der Dodge Ball-Modus enttäuscht, weil er im Prinzip nur eine auf bestimmte Wurfwaffen beschränkte Abwandlung des Standard-Versus-Modus' ist.

Fazit:
Ein Sprichwort besagt: Besser spät als nie. Im Falle von River City: Tokyo Rumble sind wir uns aber nicht sicher, ob wir nicht doch lieber auf das Spiel verzichtet hätten. Klar ist die Sidescroll-Keilerei noch immer charmant präsentiert – die charakterstarken Sprites haben auch nach nunmehr 30 Jahren nichts von ihrem Reiz verloren. Außerdem wollen wir nicht bestreitetn, auf unseren Streifzügen durch Tokio hin und wieder Freude empfunden zu haben, weil die unbeschwerte Prügelaction immer noch Laune macht. Doch diese verhagelt man uns, wenn wir wieder vor einem Boss stehen, der einfach nicht in die Knie gehen will, während unser panisch umherrennender KI-Begleiter den Wunsch entfacht, einfach einen richtigen Mitspieler zur Seite rufen zu können. So bleibt Tokyo Rumble unterm Strich noch immer ein nettes Spielchen für Genre-Fans, es ist aber beileibe nichts Besonderes.

Niedergeschlagen: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Charmante Pixelkunst, mäßige Prügelkost – Geburtstagskind Kunio verdient Besseres.

Wertung

Unbeschwertes Gameplay

Ausdrucksstarke Sprites

Bosse können zu viel wegstecken

Kein Koop-Feature für die Story

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