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Spielname:
Freakyforms: Deine Geschöpfe, quicklebendig!

Typ:
3DSWare Spiel

Publisher:
Nintendo

Developer:
Asobism, Co. ltd.

Genre:
Sonstiges

Release:
10.11.2011 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Freakyforms: Deine Geschöpfe, quicklebendig!

Kurztest: Freakyforms: Deine Geschöpfe, quicklebendig!

Tjark Michael Wewetzer, 25.11.2011

5685°

11

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An richtiger, eigener 3DS-Software mangelt es bisher im eShop. Wo sind sie denn, die mal mehr, mal weniger ambitionierten Projekte verschiedener Entwickler? Wohl noch in Programmierung, wie es aussieht. Sogar Nintendo konnte nichts für den Online-Store vorlegen. Zumindest bisher. Mit Freakyforms: Deine Geschöpfe, quicklebendig! findet sich Nintendos erste 3DS-Download-Software für Europa im eShop ein. Ob die ehemals unter dem Arbeitstitel Picture Lives! bekannte Spielerei aber auch den 3DS-Speicher wert ist, den es in Beschlag nimmt, klären wir in unserem Test.

Planeten-Schnellbau-Kit mit Kreaturen-Beilage
Alles Leben beginnt mit der Erschaffung eines Planeten. Eures Planeten, um genau zu sein. Eine kleine Spielwiese wird euch zur Verfügung gestellt, die ihr benennen und dann mit Wesen bevölkern dürft. Und sobald ihr dann genügend dieser Geschöpfe, Formis genannt, angesammelt habt, wächst euer persönlicher Stern – und damit auch die Spielfläche. Dann mal ran, es gibt viel zu basteln!

Dementsprechend groß im Fokus liegt der Editor des Spiels, mit dem ihr nebst Formis auch verschiedene Objekte in der Landschaft gestalten könnt – vorausgesetzt natürlich, ihr habt die Dinger erst einmal gefunden. Zu Beginn werdet ihr schrittweise an den Baukasten rangeführt und habt nur wenige Teile zur Verfügung. Nach einiger Spielzeit könnt ihr allerdings auf ein großes Körperteile-Kontingent zurückgreifen und eurer Kreativität innerhalb der gegebenen Grenzen – die sich mit etwas Einfallsreichtum strecken lassen – freien Lauf lassen. Hin und wieder gibt es auch spezielle Aufgaben, bei denen ihr ein bestimmtes Formi anhand eines Schattens nachbauen sollt. So zumindest die Theorie, denn praktisch ist es dem Spiel vollkommen gleichgültig, was ihr da bastelt. Alles ist gut und der Auftrag gilt in jedem Fall als gelöst.

Fließband-Aufgaben
Aber ehrlich gesagt... So ein Bausatz mag ja schön und gut sein, doch gibt es nicht irgendwas anderes bei Freakyforms zu tun? Kann man mit seiner Schöpfung was machen? Na klar. Dann nämlich könnt ihr eines der insgesamt vier Gebiete erkunden, die nach und nach freigelegt werden. Per Touchscreen navigiert ihr euren Zögling auf eher gewöhnungsbedürftige Art und Weise. Haltet ihr den Stylus am Rand des Screens, bewegt er sich – je nach angeklebten Fortbewegungsmitteln – langsam oder schnell nach links bzw. rechts. Wesentlich flotter, wenngleich ungenauer geht es voran, wenn ihr euer Formi hopsen lasst. Dazu müsst ihr es erst ein wenig in die entgegengesetzte Richtung ziehen und dann loslassen. Gezielte Sprünge sind hierbei Übungssache, wollen aber auch später nicht immer 100%ig gelingen.

Habt ihr die Bewegungen verinnerlicht, geht es an die großen Aufgaben des Spiels. Und mit „großen Aufgaben“ meinen wir „kleinere Aufträge von anderen Formis“, wie zum Beispiel das Ausliefern von Paketen, Transportieren von Wesen oder Einsammeln von Edelsteinen. Diese Tätigkeiten sind weitestgehend belanglos und dienen nur dazu, neue Formi-Bausteine von eben jener Kreatur freizuschalten. Erinnert ein wenig an Animal Crossing, nur mit ständigem Zeitdruck. Moment, Zeitdruck? Jepp, denn ihr dürft nur über einen gewissen Zeitraum auf Erkundungstour gehen. Bis dahin solltet ihr alle angenommenen Aufträge erledigt, alle Schatztruhen im Areal geöffnet und auch sonst alles erledigt haben, was ihr euch vornehmt. Oder es lassen und einfach nur zum Spaß herumhopsen.

Mehr Substanz bietet Freakyforms leider nicht. Für das Erreichen bestimmter Meilensteine gibt es Trophäen, ihr könnt eure Zöglinge per StreetPass oder QR-Code mit anderen Leuten tauschen oder sie dank Augmented Reality auf euren Wohnzimmertisch zaubern. Das wars. Ebenso simpel gibt sich die Präsentation. Die flachen 2D-Gegenden profitieren keineswegs vom 3D-Effekt – hier liegt nur der Hintergrund etwas weiter hinten – wobei euch immerhin nahezu freie Hand bei der Farbgestaltung gelassen wird. Keine Lust mehr auf grüne Wiesen? Kein Problem: In nullkommanix erstrahlt die Landschaft in knalligem Pink!

Fazit:
Ohne Frage, als kleiner Figuren-Baukasten macht Freakyforms: Deine Geschöpfe, quicklebendig! Laune. Aufgrund gewisser Limitationen im Erstellungsmenü müsst ihr zwar eventuell einige Kompromisse bei euren Schöpfungen in Kauf nehmen, mit etwas Kreativität lassen sich allerdings tolle Sachen erstellen. Aber eines sollte euch beim Kauf des Spiels von vornherein bewusst sein: Das Spiel lebt von seinem Kreaturen-Editor. Wer der Bastelei nichts abgewinnen kann, sollte den Download meiden, da es abseits davon nicht allzu viel spannendes zu entdecken gibt und die Handhabung eurer Formis auch nicht so wirklich das Gelbe vom Ei ist. Hobby-Schöpfer können jedoch ruhig einen Blick riskieren.

Erschafft bizarres Leben: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des eShop-Guthabens.

Leserwertung:

Super
Deine Wertung:

-
Als Kreaturen-Baukasten recht gut, vom spielerischen her aber ein eher eintöniges Vergnügen.

Wertung

Gelungener Editor

Gut für zwischendurch

Spielerisch mau

Steuerung etwas hakelig

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11 Kommentare