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Spielname:
Geki Yaba Runner Deluxe

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
4,99 €

Publisher:
Qubic Games

Developer:
Qubic Games

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
22.12.2016 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Geki Yaba Runner Deluxe

Kurztest: Geki Yaba Runner Deluxe

Tjark Michael Wewetzer, 28.12.2016

1106°

1

Test mögen: Weitersagen:

Geki Yaba Runner Deluxe - klingt japanisch, ist jedoch polnisch und zudem eine erweiterte Neuauflage eines alten Bekannten im eShop: 2 Fast 4 Gnomz! Das schnitt damals in unserem Test richtig gut ab, fing sich für die extreme Kürze allerdings mitunter deutliche Kritik ein. Das neue Spiel kommt uns jetzt wie eine Antwort auf diesen Makel vor, denn mit über 130 Stufen haben wir dieses Mal reichlich zu knabbern! Ob das aber auch Spaß macht und sich nicht zwischenzeitlich neue Probleme auftaten, klären wir in unserem Test.

Einsamer Zwergenkönig sucht Herzensdame und Sockenvorrat
Zunächst einmal: Worum geht es hier eigentlich? Nun, der Zwergenkönig möchte eine schnuckelige Prinzessin heiraten und braucht außerdem einen ganzen Berg Zaubersocken für seine Schatzkammer – und all das soll ihm ein flinker Gnom, den ihr spielt, bringen. Keine leichte Aufgabe, wie sich schnell herausstellt. Geki Yaba Runner präsentiert sich – wie der Titel erahnen lässt – als 2D-Hüpfer im Runner-Stil. Soll heißen: Euer Zwerg bewegt sich vollautomatisch und mit einem Affenzahn voran, während ihr durch gut abgestimmte Sprungmanöver versucht, Hindernissen auszuweichen und zumeist in praktischen Bögen aushängende Socken einzukassieren. In den ersten paar Leveln mag das noch unkompliziert ausfallen, doch schnell zeigt das Spielprinzip seine Zähne.

Denn natürlich bleibt es nicht dermaßen unkompliziert. Weitere Fähigkeiten wie der Unterhosen-Paraglider, mit dem ihr über Klippen segeln und Luftströme nutzen könnt, oder der Turbo-Boost, der euch an schnell fallenden Hindernissen vorbeischleust, müssen im späteren Spielverlauf ebenfalls gehandhabt werden. Auch die eigentliche Levelarchitektur wird teilweise geradezu teuflisch, etwa wenn ihr eine Vielzahl von Teleporter-Toren durchschreiten müsst, um an diverse Schalter heranzukommen, mit denen sich wiederum neue Zugänge zu anderen Toren freilegen lassen. Klingt furchtbar kompliziert, das Leveldesign ist jedoch löblicherweise stets intuitiv. In einigen Fällen werdet ihr zwar nicht um ein wenig Trial and Error herumkommen und einige Bildschirmtode in Kauf nehmen müssen, dank großzügig verteilter Checkpoints und dem fast schon sofortigen Wiedereinstieg nach dem unschönen Ableben nagt das jedoch kaum an der Motivation. Und solltet ihr doch mal das Handtuch werfen, dürft ihr eine Stufe optional auch überspringen. Das allerdings wird euch stets nur bei einer gewährt – wollt ihr später ein anderes Level überspringen, müsst ihr euch das Recht dazu durch den ordnungsgemäßen Abschluss des zuvor übergangenen Abschnittes erkämpfen.

…ruckelt das etwa?
Damit wäre also das größte Problem des ersten Spiels behoben und alles paletti, nicht wahr? Leider nein. Die technische Seite von Geki Yaba Runner Deluxe zeigt sich nämlich nicht gerade von der besten Seite. Die weiterhin eher zweckmäßige Optik mit ihren eintönigen Musikstücken und teils nervigen Soundeffekten mögen wir noch verzeihen – zumal der bunte Comic-Stil durchaus passt und nicht unbedingt schlecht aussieht. Dass die Framerate in einigen Leveln jedoch variiert und teils sogar bemerkbare Ruckler auftreten, wiegt schwerer. Das gerade deshalb, weil ihr bei den tückischen, schnellen Leveln stets einen guten Überblick braucht und die kleinen Stotter-Anfälle euch unweigerlich aus der Bahn werfen werden. Dabei ist es auch völlig irrelevant, ob ihr den eher mäßigen 3D-Modus des 2D-Hüpfers aktiviert oder auf den stereoskopischen Tiefeneffekt verzichtet – die Performance bleibt in beiden Darstellungsmodi leider praktisch identisch.

Fazit:
Lasst euch von der knuddeligen Aufmachung nicht täuschen, Geki Yaba Runner Deluxe hat es faustdick hinter den Ohren! Was auf den ersten Blick wie ein simpler Runner mit sockensammelnden Zwergen aussieht, entpuppt sich schnell als äußerst herausfordernder 2D-Hüpfer, der uns in manchen Leveln schon an die Grenze des Wahnsinns trieb - was dank des guten Leveldesigns und dem flotten Wiedereinstieg nach dem Bildschirmtod aber auch nicht zu stark am Nervenkostüm zerrt. Anders als 2 Fast 4 Gnomz mangelt es hier zudem nicht an Umfang: Bis ihr die über 100 Stufen gepackt habt, vergeht aufgrund des Schwierigkeitsgrades einiges an Zeit. Leider verhagelt die unsaubere Technik dem Spiel die Höchstwertung. Dass die Bildrate sich von Level zu Level unterscheiden kann, mag man noch verzeihen können, solange sie eben konstant bleibt und nicht ins Bodenlose rutscht. Doch die gelegentlichen Ruckler dürfen bei einem derartig schnellen Spiel einfach nicht sein und werfen den Spieler unweigerlich aus der Bahn. Dennoch können wir euch den neuen Sockenraubzug der Turbo-Zwerge unterm Strich ans Herz legen, insbesondere wenn ihr nach einem kniffligen Hüpfspielvergnügen für zwischendurch sucht.

Sockenkönig: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Qubic Games für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Überraschend fordernder Sockensammeltrip mit klasse Leveldesign und hinderlichen Technikmacken.

Wertung

Angenehme Herausforderung

Intuitive Level-Struktur

Anständiger Umfang

Gelegentliche Ruckler

Zweckmäßige Optik

Nervige Soundeffekte

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1 Kommentar