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Spielname:
Fairune 2

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
6,99 €

Publisher:
Circle Entertainment

Developer:
Skipmore

Genre:
Rollenspiel

Release:
27.10.2016 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Fairune 2

Michael Grönert, 05.11.2016

1669°

2

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Kennt ihr noch die ersten Zelda-Spiele? Insbesondere den ersten Teil in hübscher 8-Bit-Grafik? Wie fordernd so ein Kampf zwischen Pixelmonster und Pixelheld sein kann, obwohl der Held doch nur zwischen Stehen, Gehen und einem kurzen Schwerthieb wählen kann? Nun stelle man sich vor, man könnte diese Gegner einfach umrennen und weg sind sie! Was bliebe dann noch vom Zelda-typischen Spielprinzip übrig? Richtig - die Rätsel. Und genau hier ist der große Unterschied zu Fairune 2 von Circle Entertainment, welches wir für euch etwas genauer unter die Lupe genommen haben. Im zweiten Teil dieser hübschen Retro-Welt fühlt es sich meist so an, als gäbe es gar keine Kämpfe, dafür aber fallen die Rätsel sehr stark ins Gewicht.

One-Hit Kampfkünste
Rätselhaft beginnt unsere Geschichte, in der unsere Heldin von einem Buch beauftragt wird, eine Fee zu finden und zu retten. Besonders viele Informationen sind wohl nicht nötig, um unsere Suche zu starten. Doch zunächst möchten wir die genannten Unterschiede etwas präzisieren. Auf unserer Reise begegnen wir einer Vielzahl an verschiedenen Gegnern. Jede Art hat eine feste Stärke, so wie wir einen Level und eine damit steigende Lebenspunktezahl haben. Die pure Berührung mit einem Gegner führt zur Entscheidung, welcher der beiden Kontrahenten der stärkere ist. Unsere Heldin verliert gegebenenfalls Energie und erhält dafür Erfahrungspunkte. Ein einfacher Gegner, der beispielsweise einen Lebenspunkt kostet und einen Erfahrungspunkt gibt, wird nach dem nächsten Levelaufstieg weder Leben kosten noch Erfahrung geben. Die Herausforderung besteht also darin, geeignete Gegner zum Aufleveln zu finden, die verlorene Energie an einer dafür vorgesehenen Stelle wieder aufzufüllen und allen Gegnern, die noch zu stark sind, schlicht weg auszuweichen. Das klingt primitiv und ist auch nicht sehr anspruchsvoll, doch es passt gut in dieses Spiel, denn wie gesagt stehen die Rätsel im Mittelpunkt und so ein paar Monster gehören doch einfach dazu.

Das Leben ist ein Rätsel
Wer nun aber Mengen an kleinen Denk- und Kniffelspielen erhofft, hat falsch gewettet. Eigentlich ist die ganze Welt an sich ein Rätsel. Es gilt die Gegend auszukundschaften, versteckte Pfade und Items aufzuspüren und herauszufinden wie, wo und wozu man diese verwenden kann. Oft landet man in einer Sackgasse, probiert hier und da planlos ein paar Items aus und muss sich fragen, was man nur übersehen haben mag. Die hübschen und bunten Landschaften wirken einladend und es lohnt sich, hinter jede Säule und jeden Busch zu blicken. Fast überall gilt es etwas zu entdecken. Kleine visuelle Hinweise deuten darauf hin, dass eine Wand durchquerbar ist, transparente Plattformen über einen Abgrund führen oder dass man unter einem Gebüsch durch kriechen kann. Oft darf man sich über unerwartete Entdeckungen freuen - das findet bestimmt nicht jeder! Doch später stellt sich raus, dass nahezu alles, was findbar ist, auch gebraucht wird. Und wie man zu Beginn glaubt, mehr zu finden als benötigt, wendet sich später das Blatt und man sucht lange nach dem nächsten Schlüssel-Gegenstand.

Sammlerwahn
Auch wenn wir also unsere Taschen nicht mit unnützem Zeug füllen können, wie eingefleischte Sammler es gerne tun, gibt es doch andere optionale Herausforderungen. Von den genannten Monstern gibt es nämlich auch seltene Varianten, die nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf einem bestimmten Feld auftauchen. Und was wäre ein Zelda-Spiel ohne Pokédex? Ähm… Ja, es gibt eine Liste an besiegten Monstern, die man vervollständigen kann. Ähnlich läuft es mit den Weltkarten, welche wir selbst aufdecken müssen - auch diese darf man bei Belieben vervollständigen. Um das zu bewerkstelligen, muss man allerdings auch mit genau dieser Absicht in manch hinterste Ecke eines Raumes vordringen, auch wenn man von Weitem bereits sehen kann, dass dort nichts weiter zu finden ist. Zu guter Letzt gibt es noch Achievements - ein paar Aufgaben die man erledigen kann, wie etwa das Beenden des Spiels in nur 2,5 Stunden.

Fazit:
Ein hübsches Retro Spiel, bei dem farbenfrohe 8-Bit Grafiken und nostalgische Klänge gut zueinander passen. Schön war es diese Welt zu erkunden und das Kampfsystem war für uns auf jeden Fall etwas anderes. Leider fordern die Rätsel meist nur die Geduld und das Erinnerungsvermögen, selten aber logisches Denken oder Können. Wir würden jedem, der dieses Spiel selbst spielen möchte folgendes nahelegen: Man sollte sich alle auffälligen Stellen, die so aussehen, als könnten sie später eine Rolle spielen, genau merken. Notiert euch, was man wo gesehen hat und am besten auch wie man dort hingekommen ist. Für alle, die es lieben, eine Gegend immer und immer wieder abzusuchen, um endlich einen neuen Hinweis zu finden, wie es in abgeschwächter Form früher oft gang und gäbe war, für diese Leute eine dicke Empfehlung von uns!

Hat jeden Pixel dreimal umgedreht: Michael Grönert [BadToxic] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Hübsche Retro-Rätsel-Welt mit wenig standhaften Monstern.

Wertung

Umfang angemessen…

Hübsche Grafiken und Sound

Die ganze Welt ist ein Rätsel

…weil man oft lange suchen muss

Man sollte sich jedes Detail merken

Story und Gegner sind nebensächlich

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2 Kommentare