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Spielname:
Alien on the Run

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
4,99 €

Publisher:
Joindots

Developer:
G-Style

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
04.08.2016 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Alien on the Run

Sebastian Mauch, 21.08.2016

1419°

0

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Ein Alien, zwei Aliens, drei Aliens, vier Aliens, fü-…, ok wir hören ja schon auf. Fakt ist aber, dass Aliens nicht nur Erdenbewohner entführen, sondern auch andere Aliens. So auch die kleinen Plagegeister, die wir in G-Styles neuestem eShop-Streich Alien on the Run spielen dürfen. Doch die Winzlinge sind nicht dumm und brechen natürlich einer nach dem anderen aus einem großen Gefängnisufo aus. Klingt, als könnte da ein wenig Handlung enthalten sein. Ob das jedoch wirklich so ist, erfahrt ihr im folgenden Kurztest. Daher wie immer viel Spaß beim Lesen!

Schnell raus hier!
Wir müssen euch jedoch leider sofort enttäuschen, denn eine Story oder gar nur einen Ansatz davon gibt es in diesem Spiel nicht. Viel eher konzentriert es sich auf das Wesentliche, nämlich viele Levels mit immer schwereren Herausforderungen. Dabei nimmt sich der Titel aber nicht zu ernst, immerhin spielt man schließlich ein kleines, seltsam proportioniertes Alien das wie von einer Wespe gejagt durch die Parcours rennt. Die Levels befinden sich in verschiedenen Bereichen eines Riesenufos und sind thematisch meist voneinander abweichend, was einen recht guten Flow in das Spiel bringt und die leider nicht ausbleibende Eintönigkeit zumindest etwas verzögert. Zunächst sind die Levels noch recht kurz und leicht zu bewältigen. Schafft man die auf dem Touchscreen angezeigte Vorgabezeit erhält man sogar den S-Rang, doch das ist anfangs noch kein Problem. Spätestens in den extremen Varianten der Standardabschnitte kann man sich aber auf eine graue Kopffrisur einstellen.

Anfangs wird man aber glücklicherweise zunächst nur mit dem Alltagsübel konfrontiert – den Traktorstrahlen. Tappt man in Besagte, wird man hochgezogen und landet wieder im Kittchen (beziehungsweise am Anfang des Levels). Mit der B-Taste kann man jedoch schlittern und so kunstvoll durch die zahlreich vorkommenden Traktorstrahlen hindurchpreschen. Ratsam ist es aber, bereits mitten im Zentrum der Energieströmung die Taste loszulassen - dann lässt unser flinkes Alien nämlich seinen Finishermove los. Dies sind diverse alberne Posen wie „Muskeln zeigen“ oder „legère auf dem Boden liegen“. Bei gutem Timing kriegt man als Belohnung sogar ein bisschen Bonuszeit auf seinen stets herunterrasenden Countdown. Ist dieser auf Null, schlägt das Bordsystem Alarm und man landet wieder am Beginn des Abschnitts.

Ok, noch ein Versuch!
So gestaltet sich im Prinzip das gesamte Spiel. Man rennt gegen die Zeit und schlittert permanent durch etliche Hindernisse. Im Laufe des Spiels kommen jedoch noch zahlreiche Elemente dazu, was das Unterfangen zunehmend schwerer macht. Von Eisflächen und Fließbändern über kleine Timing-Minispiele bis hin zu Teleportern kommt allerlei Zeugs vor. In den „Extreme Varianten“ der Themenabschnitte hat man dann sogar noch mehr davon. Irgendwann landet man dann bei Schwierigkeitsgrad 4 und 5, der praktischerweise stets übersichtlich in der Levelauswahl ersichtlich ist. Diese Parcours haben es dann mordsmäßig in sich, denn es kommt viel von allem vor, und lang sind die Strecken auch noch. Als wäre das noch nicht genug gibt es dann auch noch mögliche Wegverzweigungen. Sich so auch noch die optimale Route für den S-Rang zurechtzubasteln artet dann schon beinahe in eine Wissenschaft aus und erfordert Geduld, viel Geduld! Zum Glück kann man sich aber vorab in einer übersichtlichen Preview des Gebiets ein grobes Bild verschaffen. Da es aber vor allem auf das Timing bei beweglichen Hindernissen ankommt, hilft das aber nur bedingt.

So viel zur Spielmechanik, doch was passiert eigentlich nach dem Ausbruch aus einem der absolvierten Gefängnisabschnitte? Nun, das Alien entkommt aus dem schwebenden Vehikel und landet auf dem naheliegenden Heimatplaneten wo es von seinen Artgenossen händisch aufgefangen wird. Allerdings sind die Lebensretter dabei so energisch, dass wir kurzerhand wieder zurück in das Ufo geschleudert werden, Pech gehabt! Diese Cutscene sieht man übrigens so unsagbar oft, dass es fast schon eines Homer Simpson würdig ist. D'oh!

Fazit:
Zuallererst haben wir befürchtet, dass auch dieses Mal nur ein eher mittelmäßiger eShop-Titel vor der Tür steht, doch Alien on the Run hat uns eines Besseren belehrt. Anfangs noch recht verwirrend, entwickelt das Spiel durch seine gute Lernkurve einen unglaublichen Flow, und ehe man sich versieht hat man auch schon die Hälfte des Spiels absolviert. Wer die Spielmechanik gut verinnerlicht hat kann dann zudem auf die Jagd nach allen S-Rängen gehen, was den Wiederspielwert von Alien on the Run ein gutes Stück erhöht. Eine Warnung muss jedoch ausgesprochen werden: Ungeduldige oder leicht ungeschickte Spieler sollten hier besser die Finger von lassen, denn das Spiel wird schnell bockschwer und schabt dabei schon fast an der Unschaffbarkeit. Dementsprechend kann es einen auch in den Wahnsinn treiben. Spieler, die jedoch genau diese Art von Herausforderung suchen, finden in diesem Titel eine großartige Erweiterung der eigenen Spielebibliothek.

Hat den inneren Speedrunner entdeckt: Sebastian Mauch [Paneka] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für das freundliche Bereitstellen des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
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-
Definitiv kein eShop-Schrott. Fans von Speedruns und Herausforderungen werden sich freuen.

Wertung

Zahlreiche unterschiedliche Level

Hoher Schwierigkeitsgrad

Hoher Wiederspielwert

Auf Dauer eintönig

Teils bockschwer

Keine Rahmenhandlung

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