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Spielname:
Donkey Kong Country 3: Dixie Kong's Double Trouble

Typ:
Virtual Console Spiel

Original-System:
SNES

eShop Preis:
7,99 €

Publisher:
Nintendo

Developer:
Rare

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
02.06.2016 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Donkey Kong Country 3: Dixie Kong's Double Trouble

Kurztest: Donkey Kong Country 3: Dixie Kong's Double Trouble

Tjark Michael Wewetzer, 11.06.2016

1911°

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Zu einer Trilogie gehören immer noch drei Spiele und wenn wir schon die beiden ersten Teile der Donkey Kong Country-Reihe für das SNES auf ihre Nachhaltigkeit geprüft haben, wollen wir den dritten und bis zum Release von Returns auf der Wii auch lange letzten Teil der Serie noch die Ehre gönnen. Wobei Donkey Kong in dem Spiel abermals recht wenig zu tun hat. In Donkey Kong Country 3: Dixie Kong's Double Trouble werden nämlich der Krawatten-Primat und sein Kumpel Diddy Kong entführt, weswegen das Affenmädchen Dixie Kong nun losziehen muss, um die beiden rauszupauken. Und wenn sie schon mal dabei ist, kann sie auch gleich Cousin Kiddy Kong babysitten.

KAOS in der Bananenrepublik
Die Häscher des neuen Schurken KAOS haben es sich dabei auf einer komplett neuen Insel gemütlich gemacht, die wir im Laufe des Abenteuers erkunden dürfen. Anfangs bewegen wir uns dabei noch mit einem einfachen Motorboot durch die Gegend, diverse Bosse hinterlassen jedoch Bauteile, mit denen Bastler Funky Kong unser Gefährt ordentlich aufmotzen kann. Nur müssen wir die Bosse erst einmal erreichen und da stehen uns zuvor natürlich die teils ziemlich kniffligen Level im Weg.

Wobei der erste Eindruck hier mächtig täuschen kann. Donkey Kong Country 3 startet nämlich eher langweilig. Der Orangatanga-See, die erste Welt, lässt böse Erinnerungen an Donkey Kong Land 3 hochkommen, fühlt sie sich wie ein kruder, uninspirierter Mischmasch diverser Levelbausteine an, denen eine klare Linie fehlt – vom lächerlichen Weltboss ganz zu schweigen. Der schwache Start bleibt allerdings zum Glück die Ausnahme: Die folgenden Welten glänzen mit gelungen umgesetzten Gebietsthemen und einfallsreichem Leveldesign. Allein beim zweiten Levelset kriegen wir es bereits mit einem kleinen Zeitrennen, hamsterradbetriebenen Toren und einer Knobel-Stufe rund um Ellie, einen der neuen Tiergefährten des Spiels, zu tun. Zwar fruchten nicht alle diese Ideen – speziell besagter Ellie-Abschnitt ist ohne einen Blick in die digitale Anleitung nur schwer zu bewältigen – doch der positive Gesamteindruck hält sich über den ganzen Rest des Spiels.

Das ist auch bitter nötig, denn obwohl euch Donkey Kong Country 3 recht gemütlich mit einem angenehmen Schwierigkeitsgrad durch die Level rasen lässt, der euch genau an den richtigen Stellen fordert, müsst ihr euch für das wahre Ende und alle Bonus-Level mächtig ins Zeug legen. Da wollen Bonusmünzen, Bananenvögel und allerlei andere Geheimnisse eingesackt werden, bevor es zum richtigen, finalen Showdown kommt. Trotzdem bleibt das Spiel durchweg fair, selbst wenn die etwas rutschige Kontrolle des Heldenduos für ungeübte Spieler etwas Eingewöhnungszeit erfordert. In optischer Hinsicht gibt sich Dixie Kong's Double Trouble hingegen praktisch keine Blöße: Die 3D-modelliert wirkenden 2D-Areale können sich durch die Bank sehen lassen und warten mit einem eindrucksvollen Farbenspiel auf. Der Soundtrack hingegen will uns nicht so ganz gefallen. Klar, die eher auf Atmosphäre getrimmte Klangkulisse hat auch ihre Reize, doch keines der Stücke bleibt so wirklich hängen. Schade, wo doch die beiden Vorgänger einige Ohrwürmer am Start hatten.

Fazit:
Was hatten wir Böses befürchtet, als wir die uninspirierte erste Welt von Donkey Kong Country 3: Dixie Kong's Double Trouble spielten. Anspruchlos, ideenlos und überhaupt ziemlich lieblos gibt sie sich. Zum Glück erweist sich der Rest des Spiels als der Klassiker, den man von dem prestigeträchtigen Namen erwartet. Die Lernkurve des Jump-'n'-Runs kann man nur als gelungen bezeichnen – die Level fordern genau im richtigen Maße und sollte man doch mal ein Leben lassen, weiß man in der Regel direkt, was man falsch gemacht hat. Auch zeigen sich in den Stufen einige nette Ideen, die zwar manchmal ein wenig ins Gimmickhafte abzudriften scheinen, jedoch schlussendlich immer noch blendend unterhalten. Lediglich mit dem Soundtrack können wir uns beim besten Willen nicht anfreunden. Die Melodien der Vorgänger haben einfach besser funktioniert. Nichtsdestotrotz: Auch der dritte und letzte SNES-Teil der Country-Reihe ist sein Geld mehr als Wert und sollte von jedem Hüpfspielfan gespielt werden!

Auf dem Bananentrip: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

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-
Schwacher Einstieg, großes Comeback: Der gelungene Abschluss der klassischen DKC-Trilogie.

Wertung

Exzellente Jump-'n'-Run-Kost

Abwechslungsreiche Level

Viele Geheimnisse zum Entdecken

Lieblose erste Welt macht schlechten Eindruck

Soundtrack ist Geschmackssache

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