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Spielname:
My Nintendo Picross: The Legend of Zelda - Twilight Princess

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
kostenlos

Publisher:
Nintendo

Developer:
Jupiter

Genre:
Denkspiel

Release:
31.03.2016 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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My Nintendo Picross: The Legend of Zelda - Twilight Princess

Kurztest: My Nintendo Picross: The Legend of Zelda - Twilight Princess

Sebastian Mauch, 13.04.2016

3233°

5

Test mögen: Weitersagen:

Es ist noch gar nicht so lange her, dass der offizielle Club-Nintendo-Nachfolger seine Pforten öffnete. Nicht nur für den Kauf digitaler Spiele wird man bei My Nintendo entlohnt, sondern auch die Nutzung bestimmter Nintendo-Services. Vor allem mit Nintendos und DeNAs erster gemeinsamer Mobil-App Miitomo lassen sich ordentlich Platinmünzen scheffeln, vorausgesetzt man nutzt das Programm regelmäßig. Nach nicht einmal einer Woche hatte der erste in der Redaktion auch schon seine 1000 Platinpunkte zusammen, also warfen wir direkt mal einen Blick auf eine der momentan begehrtesten Prämien des Programms, nämlich My Nintendo Picross: The Legend of Zelda - Twilight Princess. Dieses Rätselspiel ist übrigens ausschließlich über My Nintendo zu bekommen, was ja der Name des Titels schon in etwa erahnen lässt. Haben wir es hier am Ende aber mit einem weiteren 08/15-Picross zu tun oder ist es gar das, was Pokémon Picross mal hätte werden können, wenn es den ständigen Drang zum Zahlen nicht gäbe? Das klären wir im folgenden Kurztest.

Nicht schon wieder ein Tutorial
Wer von euch kennt das? Man hat ein Spiel, das sich eigentlich von selbst erklärt oder man bringt schon eigene Erfahrungen mit und möchte dementsprechend sofort drauf los zocken. Nichts da, denkt sich das Spiel, du spielst erst dieses tolle Tutorial. Klar muss man bei solchen Aspekten stets dankbar sein, da es die Einsteigerfreundlichkeit positiv beeinflusst. Doch sollten Einsteigerhilfen auch auf freiwilliger Basis angeboten werden, da erfahrenere Spieler so einfach nur Dialoge wegklicken und angenervt sind. Hat man das nicht so ganz optionale Intro aber erst einmal hinter sich, kann es auch schon losgehen!


Im Menü erspähen wir drei Modi: das normale Picross, das Mega Picross, und das gigantische Micross. Zum ersten Modus gibt es nicht viel zu erzählen. Man löst nach dem Vorbild der japanischen Nonogramme anhand von Hinweiszahlen ein Raster aus Feldern auf, um so am Ende ein schickes Bildchen zu erhalten. Natürlich entstehen in dieser Picross-Version nur Motive aus dem Zelda-Ableger Twilight Princess. Dabei wird man vom entspannten Soundtrack der Vorlage begleitet und auch Interaktionen im Spiel wurden mit entsprechenden Sounds versehen, beispielsweise dem Klirren des Master-Schwerts. Das wirkt ziemlich authentisch und hält den Spieler angemessen bei Laune, weshalb die ersten 45 Picrossrätsel auch wie von alleine gelöst wurden. Der Schwierigkeitsgrad und die Feldgröße stiegen je nach Fortschritt zudem immer weiter an, sodass man sich am Ende sogar auf einem 15x20-Raster austoben durfte.

Mega Picross und Micross
In den anderen Modi bekommen wir ein ganz ähnliches Paket geboten, nur ist der Soundtrack etwa im Mega Picross etwas ernster. Der einzige Unterschied in dieser Variation ist, dass sich einige Zahlen auch über zwei Zeilen oder Spalten erstrecken können, was das plumpe Auszählen der Reihen natürlich etwas erschwert. Um ans Ziel zu gelangen muss man also geschickt kombinieren und möglichst erst die normalen Hinweiszahlen bearbeiten. Hin und wieder zeigt das Mega Picross seine Zähne, denn nicht immer ist es leicht, im Wald aus Zahlen ein sicheres, zu markierendes Feld herauszupicken. Hilfreich ist, dass Reihen mit offenen, lösbaren Feldern blau markiert werden. Doch auch beim besten Willen lässt sich hin und wieder nicht zu 100% sagen ob ein Feld leer oder voll sein wird, und doch markiert das Programm die Reihe blau. Diese an sich ganz nette Hilfe kann also manchmal ziemlich verwirrend sein, weshalb der eigene Verstand immer noch die beste Waffe ist. Sollte man doch mal einen Fehler machen, korrigiert das System diesen sofort und brummt eine mit jedem Fehler steigende Zeitstrafe auf. Hat man schließlich mehr als 60 virtuelle Minuten auf dem Zähler, wird das Bild bei Vollendung nicht mit Farbe versehen und ist somit nicht komplett gelöst.

Im Modus Micross geht man das Bildrätseln etwas anders an. Man hat nämlich nicht getrennte Rätsel mit einzelnen Bildern, sondern viele kleine Einheiten, die am Ende ein riesiges 80x80-Gesamtbild ergeben. Das hat uns im Test besonders viel Spaß bereitet, da man ununterbrochen am Grübeln ist, was das am Ende mal darstellen soll. Obwohl das einzige Micross mit der Nummer „01“ gekennzeichnet ist, haben wir selbst nach vollenden der 100% kein weiteres Micross mehr freigespielt - zugegebenermaßen etwas irreführend und schade. Doch vielleicht können zukünftige Updates da Abhilfe schaffen. Wir würden es zumindest sehr begrüßen! Während des gesamten Spiel hat man natürlich auch die Möglichkeit, Spielmomente im Miiverse zu teilen. An bestimmten Stellen - wie etwa nach Lösen eines Rätsels - können wir aber auch direkt ins Miiverse wechseln und einen Beitrag posten. Jedoch lohnt sich das nicht wirklich, da die Bildchen in schwarz-weiß doch etwas sehr abstrakt wirken. Jedes gelöste Bild kann übrigens fortan im Miiverse als Stempel eingesetzt werden.

Fazit:
Eigentlich kann man dem Spiel kaum etwas Negatives anhängen. Es ist gewissermaßen gratis, bietet herkömmliches Picross im Zelda-Gewand und enthält noch dazu eine tolle Begleitmusik - was will man mehr? So in etwa hätten wir uns damals auch Pokémon Picross gewünscht: Ein vollwertiges Crossover mit schicken thematisch passenden Bildrätseln. My Nintendo Picross: The Legend of Zelda - Twilight Princess bietet genau das und macht zumindest Rätselfreunden einen Riesenspaß. Trotz recht flotter Spielweise kamen wir mit den insgesamt über 100 Rätseln knapp über zwölf Stunden Spielzeit, was sich echt sehen lassen kann. Der „Vertrieb“ über My Nintendo ist in unseren Augen aber Fluch und Segen zugleich. Einerseits kommt man mit recht geringem Aufwand an dieses tolle Stück Software, andererseits erreicht der Titel all diejenigen nicht, die Dienste wie Miiverse, Miitomo oder My Nintendo nicht nutzen. Trotzdem ist das von Nintendo eine super Geste, um Spieler zu belohnen, und das rechnen wir dem Titel auch hoch an.

Hat vor den 100% keine Ruhe gefunden: Sebastian Mauch [Paneka] für Planet3DS.de

Leserwertung:

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Umfangreicher Gratis-Rätselspaß mit Zelda-Feeling. So macht Picross richtig Spaß!

Wertung

Viele Rätsel in drei Modi

Zelda-Flair kommt gut rüber

Komplettes Spiel für lau

Tutorial nicht optional

Lösungbilder doppeln sich

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