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Spielname:
Donkey Kong Country 2: Diddy's Kong Quest

Typ:
Virtual Console Spiel

Original-System:
SNES

eShop Preis:
7,99 €

Publisher:
Nintendo

Developer:
Rare

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
24.03.2016 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Donkey Kong Country 2: Diddy's Kong Quest

Kurztest: Donkey Kong Country 2: Diddy's Kong Quest

Sebastian Mauch, 14.05.2016

1863°

0

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Könnt ihr euch noch an die Zeit erinnern in der Spiele noch so richtig schwer zu knacken waren? Gut, heute haben wir Dark Souls, doch damals waren Videospiele noch nicht mal ansatzweise so umfangreich wie heute, darum musste die Spielzeit oft über zahlreiche Bildschirmtode eingespielt werden. Die Donkey Kong Country-Reihe ist zwar keinesfalls „bockschwer“, dennoch kann man den Rare-Perlen eine gewissen Würze nicht abschlagen. Einige dieser Schätze längst vergangener SNES-Zeiten sind nun glücklicherweise auch auf dem 3DS angekommen, und auf den ersten Teil haben wir schon einen prüfenden Blick geworfen. Nun widmen wir uns dem Sequel: Donkey Kong Country 2: Diddy’s Kong Quest. Kann sich der Titel auch heute noch sehen lassen? Finden wir es heraus!

Ohne große Umschweife
Feinde ewiger Einleitungen dürfen jetzt die Hände heben und sich freuen. Diddy’s Kong Quest wirft euch nach dem ersten Blick auf die Oberwelt nämlich direkt ins Geschehen. Im ersten Level starten wir auf einem Schiff der Kroko-Flotte und werden ganz sachte an das Gameplay herangeführt. Wir schlüpfen dabei in die Rolle des Gespanns bestehend aus dem aufgeweckten Diddy Kong und der langhaarigen Dixie Kong. Zwischen diesen kann man zwar jederzeit wechseln, jedoch steuert man immer nur ein Äffchen zur gleichen Zeit. Per Tastendruck können wir aber den Partneraffen aufheben und so an höher gelegene Orte verfrachten, um beispielsweise eine der begehrten Münzen oder einen Teil des K.O.N.G.-Schriftzugs einzusammeln. Dieser beschert uns nämlich am Ende eines Levels Extraleben.

Sieht man sich im Startgebiet etwas um, entdeckt man sofort einen versteckten Raum mit einem Extraleben und einer Karte. So zieht es sich anschließend durch das gesamte Spiel, jeder Level ist nämlich mit zahlreichen Geheimnissen und Bonusherausforderungen gespickt. Doch nicht immer kommt man da unbeschadet heran. So muss man sich zum Beispiel hier und da einfach in den Tod stürzen, um etwa an Bananenreben oder Münzen zu gelangen – da lacht das Entwicklerherz. Der Spieler lacht jedoch ab einem gewissen Punkt nicht mehr, da sich durch die teils recht schwammige Steuerung irgendwann die Tode häufen. Zwar geht die Handhabung des Primatenduos schnell in Fleisch in Blut über, jedoch rutscht man nach jedem Manöver unweigerlich ein kleines Stückchen weiter, weshalb wir im Test oft an eigentlich sehr simplen Stellen abstürzten. Hinzu kommt, dass das Leveldesign stellenweise schlichtweg den digitalen Tod vorsieht, da man auf bestimmte Fallen kaum gefasst ist. Außerdem soll die grafische Darstellung etwas Räumlichkeit vermitteln, doch durch die schräge Darstellung wie etwa bei Holzböden ist nicht immer klar, wo die Plattform denn wirklich zu Ende ist. Früher oder später überwindet man aber jedes Hindernis und hüpft ganz geschwind durch die sonst sehr vielseitigen Abschnitte.

Mal heiß, mal kalt
Während man im Spielablauf voranschreitet, passiert man thematisch wechselnde Gebiete, die auch den in den untergliederten Levels noch ziemlich abwechslungsreich daherkommt. Mal hetzt man sich unter Wasser ab und japst nach frischem Sauerstoff, mal lässt man sich aber auch einfach von einem Ballon durch einen Vulkan tragen und muss durch heiße Dämpfe für Auftrieb sorgen. Stinknormale Hüpflevel sind da schon eher die Ausnahme. Zwischendrin gelangt man auch an Orte wie Funky Flights oder das Monkey Museum. Mit Ersterem kommen wir dank Funky Kongs Fassflugzeug wieder in alte Gebiete, natürlich gegen ein kleines Entgelt in Form von Bananenmünzen. Im Museum können wir uns hingegen Tipps geben lassen, falls uns unterwegs ein paar Geheimnisse abhandengekommen sein sollten.

Doch auch Minispiele kann man absolvieren, oder aber man besticht mit in Bonusleveln gefundenen Kremkoins den fiesen K.-Rool-Schergen Klubba, damit er uns an das goldene Kanonenfass lässt. Das alles sorgt für Abwechslung und lockert das Spielgeschehen angenehm auf, sollte man von einem Level mal zu frustriert sein. Gegen lästige Gegner helfen jedoch oft die tierischen Helfer. In gewissen Abschnitten hat man nämlich die Möglichkeit auf Nashorn, Schwertfisch, Vogel und Konsorten zu steigen, wodurch man wesentlich stärker wird und mehr aushält. Da ist es fast schon schade, wenn man sich an einem Verbotsschild wieder von seinen Beschützern verabschieden muss.

Fazit:
Donkey Kong Country 2: Diddy’s Kong Quest ist nicht nur ein nettes Wortspiel, sondern auch eine konsequente Fortsetzung zum ohnehin schon grandiosen Vorgänger und erweitert das Erfolgskonzept um neue spielerische Elemente. Das Spiel ist aber auch nichts für verwöhnte Spieler, denn der Schwierigkeitsgrad ist nicht zuletzt dank der Steuerung stets recht hoch. Man sollte sich also darüber im Klaren sein, dass man hier eine kurze, aber feine Herausforderung kauft. Wem das nichts ausmacht, und wer das Original (wie der Autor) nie gespielt hat, der macht hier für etwa 8 Euro absolut nichts falsch.

Ist nicht gemacht für dieses Spiel, weiß es aber dennoch zu schätzen: Sebastian Mauch [Paneka] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Ein gutes, altes Hüpfabenteuer mit der abgedrehten Kong-Familie, da kommt Nostalgie auf.

Wertung

Fordernder Schwierigkeitsgrad

Facettenreiches Leveldesign

Angenehmer Soundtrack

Gameplay teils etwas schwammig

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