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Spielname:
Super Metroid

Typ:
Virtual Console Spiel

Original-System:
SNES

eShop Preis:
7,99 €

Publisher:
Nintendo

Developer:
Nintendo

Genre:
Action Adventure

Release:
10.03.2016 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Super Metroid

Sebastian Mauch, 04.04.2016

2980°

1

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Die guten alten Zeiten. Das NES eroberte die heimischen Wohnzimmer, alle Welt war im Spielefieber. Direkt im Anschluss daran legt Nintendo sogar noch eine Schippe drauf, oder besser gesagt eine „Super“-Schippe, denn das Super Nintendo Entertainment System wurde veröffentlicht und brachte die Spieleleistung für damalige Verhältnisse gewaltig voran. Einer der beliebtesten Titel aus dieser Ära ist noch immer der Klassiker Super Metroid. Da dieser jüngst auch auf dem New 3DS gespielt werden kann, haben wir uns natürlich direkt darauf gestürzt und geschaut, wie sich die Vergangenheits-Samus auf einem aktuellen Handheld so schlägt.

Hey, das ist mein Metroid-Baby!
Direkt nach dem Ende von Metroid II findet die attraktive Kopfgeldjägerin Samus Aran eine junge Metroid-Larve. Sie hätte diese natürlich einfach links liegen lassen können, aber aus irgendeinem Grund sieht das quirlige Alien Samus als seine neue Mutter an. Also nimmt Samus das Junge mit in eine menschliche Raumkolonie, wo Forscher versuchen, die Kraft des Metroid-Baby für nützliche Zwecke zu nutzen. Kaum macht sich unsere Protagonistin wieder auf den Weg, bekommt sie auch schon ein Notsignal aus der gerade erst verlassenen Space Colony. Wie ausradiert findet sie alles vor und die Larve wurde von Samus' Erzfeind Ridley entführt. Dummerweise hat sich auch die Selbstzerstörung der Basis aktiviert, also nichts wie hinterher und auf nach Zebes, wo Ridley und die Weltraumpiraten sich verschanzt haben.

Jeder fängt mal klein an
Auf Zebes angekommen stehen wir nun da, ohne alles. Okay, nicht ganz, denn unser Standard-Beam und der Power Suit dürfen selbstverständlich in solch einer menschenfeindlichen Umgebung nicht fehlen. Umso besser, dass wir direkt zu Beginn das erste Upgrade finden, den Morph Ball. Um vom Fundort wieder zu entkommen, müssen wir diesen auch direkt einsetzen, also schwupps zusammengerollt und schon kann es weitergehen. Das ist eine der großen Stärken von Super Metroid: Man findet nach und nach immer bessere Gimmicks und muss die geschickt kombinieren um voranzukommen. Natürlich läuft das Ganze nicht ohne Feindkontakt ab. So begegnen wir auf der Suche nach der Larve allerlei Krabbelviecher und später sogar Weltraumpiraten und große Bosse. Den intergalaktischen Räubern sollten man anfangs aber besser aus dem Weg gehen, da Samus' Waffenarm zu diesem Zeitpunkt noch etwas zu schwach ist. Irgendwann findet man dann allerdings die Missiles, die Powerbombe und allerlei Kapazitätsupgrades und Energietanks. Spätestens dann har man auch die anfangs etwas altbackene Steuerung verinnerlicht und hüpft ganz geschickt durch die Höhlen von Zebes.

Irgendwann gilt es, die gefundenen Upgrades clever zu verbinden um voranzuschreiten, doch das gestaltet hier und da so schwierig, das man teils stundenlang nur umherirrt und alte Orte nochmal besucht. Zwar findet man so jede Menge Missile-Container, doch so ganz ohne Guide mag es vielleicht nicht jeder Spieler schaffen. Zum Beispiel sieht man im Kartenbildschirm einen Raum, wo vermutlich das nächste Upgrade wartet, doch wie gelangt man dort hin? Auch wenn man alles abgelaufen hat, findet man ums Verderben keinen Eingang. Der war nämlich die ganze Zeit als normaler Block getarnt; beschießt man also nicht jedes Fleckchen Erde, könnte einem das durchaus entgehen. Das Gegenmittel, die X-Ray-Scope, findet man aber leider erst sehr spät im Spiel. Das ist aber auch schon das größte Manko von Super Metroid, ansonsten wird es mit Samus nämlich nie langweilig. Auch technisch gesehen gibt sich die SNES-Emulation auf dem New 3DS hervorragend. Lediglich wenn wie viele Effekte zur gleichen Zeit auftreten hat man den Hauch eines Slowdowns, aber welcher Highend-Gaming-Rechner hat dieses Problem nicht?

Fazit:
Hier kommt definitiv Nostalgie auf. Schon mal den Begriff Metroidvania gehört? Nun, Castlevania und Metroid sind nicht ohne Grund so etwas wie das Urgestein des komplexen Jump-'n'-Runs. Super Metroid war zudem eine konsequente Fortsetzung des NES-Vorgängers und weiß bis auf die teils etwas vertrackte Spielwelt auf ganzer Linie zu überzeugen. Interessant dürfte dieser Teil vor allem für Spieler sein, die die Reihe erst auf dem GameCube in der dritten Dimension kennengelernt haben. Denn auch in 2D dringt man in diese atemberaubende Spielwelt ein und ballert ohne Reue alles über den Haufen. Hier kann man echt nichts falsch machen!

Hat den Trip nach Zebes echt genossen: Sebastian Mauch [Paneka] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

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-
Nach wie vor grandiose Jump-'n'-Run-Kost, die nicht an Charme eingebüßt hat.

Wertung

Viele Geheimnisse zu Entdecken

Knackige Bosse

Stetige Erweiterung der Ausrüstung

Teils zu verzwickt

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1 Kommentar