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Spielname:
The Legend of Zelda: A Link to the Past

Typ:
Virtual Console Spiel

eShop Preis:
7,99 €

Publisher:
Nintendo

Developer:
Nintendo

Genre:
Action Adventure

Release:
10.03.2016 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Screenshots:
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The Legend of Zelda: A Link to the Past

Kurztest: The Legend of Zelda: A Link to the Past

Tjark Michael Wewetzer, 13.03.2016

5197°

6

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Mit A Link Between Worlds durften wir ja bereits das Hyrule aus SNES-Tagen in einem neuen Licht erkunden, doch wie wäre es stattdessen mit einem richtigen Trip in die Vergangenheit? Die Dungeons und Dörfer – oder eher: das eine Dorf – so zu erkunden, wie es damals wirklich war? Die New-3DS-exklusive SNES-Virtual-Console macht es möglich, weswegen wir uns kürzlich wieder in The Legend of Zelda: A Link to the Past gestürzt haben – und uns dabei im Handumdrehen erneut in diesen Super-Nintendo-Klassiker verliebten.

Es war einmal eine stürmische Nacht…
Ganz ohne große Zwischensequenzen werden wir praktisch direkt ins Spiel geworfen: Link erwacht während eines heftigen Sturms, kurz bevor sich sein Onkel zum Schloss Hyrule aufmacht, um nach dem Rechten zu sehen. Ihr folgt ihm, erlebt seine letzten Atemzüge und nehmt fortan selbst Schwert und Schild in die Hand, um Prinzessin Zelda zu retten – was euch zumindest vorübergehend auch gelingt. Doch die Mächte des Bösen unter der Leitung des Zauberers Agahnim ruhen nicht, weswegen ihr euch im ersten Akt des Spiels sogleich aufmacht, die drei Amulette der hiesigen Paläste zu finden und euch so als Träger des mächtigen Master-Schwerts, das in den Verlorenen Wäldern ruht, als würdig zu erweisen.

Wer bereits weiß, wie der Hase läuft, kann all dies bereits in zwei Stunden abhaken – der im Vergleich zu moderneren Zelda-Ablegern entschlackt wirkende Einstieg weiß definitiv zu gefallen. Dabei entgehen euch jedoch womöglich die vielen verborgenen Geheimnisse der Oberwelt, die zur Erkundung einladen und euch nicht selten entweder mit einer Hand voll Rubinen oder dem ein oder anderen Herzteil belohnen. So kompakt die Welt nach heutigen Maßstäben wirken mag, ist sie doch mit verspielten Details gespickt. Ferner nimmt euch das Spiel nicht allzu sehr an die Hand, sondern lässt euch freie Hand bei der Austüftelung eures Vorankommens.

Wo habe ich nur meine Lampe gelassen?
Das Herzstück des Spiels sind allerdings die zahlreichen, vertrackten Dungeons. Zelda-Kenner werden die Puzzles zwar schon im Schlaf bewältigen können – es sind nun mal größtenteils klassische Schiebe- und Schalterrätsel – doch der gelungene Spielfluss mit seinen kleinen Aha-Momenten sorgt dafür, dass euch nie langweilig wird. In Heras Turm müsst ihr euch beispielsweise an farbcodierten Blöcken und umschaltbaren Falltüren vorbeibugsieren, während im Wasserpalast die geschickte Nutzung des Enterhakens und das Spiel mit dem Wasserstand im Vordergrund steht. Abwechslung wird hier groß geschrieben, was sich auch in den vielfältigen Umgebungen und eingängigen Melodien niederschlägt. Für gebeutelte PAL-Spieler ebenfalls nett: Es handelt sich hierbei um die US-Version des Spiels, weswegen A Link to the Past in seiner Originalgeschwindigkeit läuft. Dafür kommt das Spiel allerdings leider ohne deutsche Texte daher.

Fazit:
The Legend of Zelda: A Link to the Past ist der Titel, mit dem Nintendo die berühmte Formel der Zelda-Reihe festigte. Praktisch jeder Nachfolger orientierte sich an diesem Konzept und führte es in andere Richtungen. Doch das macht die Vorlage noch lange nicht überflüssig: Gerade die im Vergleich zu späteren Serienablegern reduzierte Erzählweise verfügt über eine ungemeine Sogwirkung. Nach nur wenigen Stunden habt ihr bereits das Gefühl, viel erreicht zu haben. Und auch wenn man natürlich einfach so durch die Dungeons rauschen kann, bietet selbst das kompakte SNES-Hyrule noch so viele verborgene Ecken und Geheimnisse, deren Entdeckung euch mit kleinen Schätzen belohnt. Das durchdachte Leveldesign und die gelungene Präsentation wissen zudem noch heute zu beeindrucken. A Link to the Past ist schlichtweg Videospiel gewordene Magie, die sich kein Spieler entgehen lassen sollte.

Rubinesammler: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Ein zauberhaftes Abenteuer, das heute noch genausoviel Spaß macht wie vor über 20 Jahren.

Wertung

Schneller Einstieg

Spielwelt lädt zum Erkunden ein

Durchdachte Dungeons

Keine deutschen Texte

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6 Kommentare