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Spielname:
Excave 3: Tower of Destiny

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
7,99 €

Publisher:
Bergsala Lightweight

Developer:
Mechanic Arms

Genre:
Action

Release:
25.02.2016 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

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Excave 3: Tower of Destiny

Kurztest: Excave 3: Tower of Destiny

Tjark Michael Wewetzer, 05.03.2016

1549°

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Berge sind da, um bestiegen zu werden. Wenn kein Berg in der Nähe ist, tut es auch ein Turm. Das denkt zumindest die Abenteurerin Scarlett, die in Excave 3: Tower of Destiny auf Ruhm und Reichtum aus ist. Was auf den ersten Blick wie ein Rollenspiel nach Roguelike-Machart aussieht, entpuppt sich beim genaueren Ansehen allerdings als kleiner Action-Snack mit gelegentlicher Equipment-Jongliererei. Das ist an sich nicht verkehrt, nur scheitert der eShop-Download daran, daraus auch etwas Bemerkenswertes zu machen.

Höher, schneller, weiter
Das Spiel ist grob in zwei Abschnitte eingeteilt. Zunächst hätten wir da die Turmeroberungen im Wald, die euch vor ingesamt fünf unterschiedlich hohe Bauten stellen und von euch lediglich fordern, das jeweilige Ende zu erreichen. Nach einigen Einspielrunden schaltet ihr den Fantasie-Turm frei, der sich als Endlosspiel versteht – inklusive Online-Rankings, über die erfahren könnt, wie gut ihr euch in Sachen Beute und Fortschritt im Vergleich mit anderen Spielern aus aller Welt geschlagen habt. An und für sich reicht das für einen kurzen Download-Happen für zwischendurch, allerdings fühlt sich alles schlussendlich doch nach recht wenig an.

Die Spielmechaniken wirken zudem zwar routiniert, aber eben auch nicht besonders. Ihr bewegt Scarlett frei mit dem Circle Pad durch die Areale und sucht stets nach dem Teleporter zur nächsten Ebene. Die zufällig generierten Ebenen könnten dabei eintöniger kaum sein: Eine Ansammlung von engen Korridoren mit gelegentlichen Großräumen (von Monstern übersät, versteht sich) erwartet euch hier. Gelegentlich wird euer Fortschritt durch Barrieren verhindert, die ihr entweder durch das Betätigen eines Schalters oder Besiegen aller Gegner in der Umgebung zerstört, doch selbst das wirkt der schnell aufkeimenden Monotonie kaum entgegen. Die Jagd nach Beute – immerhin lassen die Monster einiges an Hilfs- und Ausrüstungsobjekten fallen – dient eher der Highscore-Jagd: Am Ende eures Streifzugs, sei es durch Erreichen der Turmspitze, die Flucht oder euer unschönes Ableben, wird euer gesamtes Inventar in Gold umgerechnet und als Punktzahl gespeichert. Das motiviert zumindest etwas. Ebenfalls nett: Im Fantasie-Turm könnt ihr über eine Vielzahl von Ingame-Erfolgen (zum Beispiel „Erreiche Ebene 43“, „Rüste einen Schild aus“ oder „Nimm Schaden“) Items freischalten, die euch auf dem Weg durch den Endlosmarsch in die Tasche gelegt werden können.

In technischer Hinsicht gibt sich Excave 3 recht bieder. Die Dungeons sind karg ausstaffiert, die Monsterbewegungen erinnern teils an billige GIF-Animationen und den über Magiesteine ausführbaren Zaubern mangelt es an visuellem Wumms – das Hauptaugenmerk wurde wohl auf die, ähem, großzügig animierte Scarlett gelegt, die euch am Ende eines jeden Trips euren Punktestand verkündet. Es gibt auch keinen 3D-Tiefeneffekt, dafür läuft die Action zumindest weitestgehend ohne Ruckler.

Fazit:
Enge Korridore, Horden von Monstern und jede Menge Beute. Klingt doch eigentlich wie ein Erfolgsrezept, oder? Excave 3: Tower of Destiny wirkt nur leider trotzdem wie ein Hack-'n'-Slash-Spiel von der Stange und bietet dank der monotonen Zufallsebenen und drögen Optik kaum Abwechslung, um euch bei der Stange zu halten – da passt es auch ganz gut, dass an diesem Download-Titel gar nicht mal so viel dran ist. Der Endlosmodus mit Online-Rankings hat durchaus seinen Reiz, erfordert aber von euch, dass ihr auch wirklich gewillt seid, ewig lang durch eintönige Korridore zu marschieren und dabei hoffentlich die richtigen Ausrüstungsgegenstände zugesteckt zu kriegen. Und wenn das nicht euer Bier ist, solltet ihr einen weiten Bogen um diese halbgare Schnetzelei machen.

Hat es nicht so mit dem Turmsteigen: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
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-
Schwaches Gemetzel in Zufallsdungeons: Diese öde, eintönige Turmkletterei kann man sich sparen.

Wertung

Spielt sich größtenteils flüssig

Online-Bestenlisten

Eintönige Umgebungen

Abgehackte Animationen

Nicht sonderlich viel dran

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