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Spielname:
Sadame

Typ:
3DSWare Spiel

eShop Preis:
14,99 €

Publisher:
Rising Star Games

Developer:
Mebius

Genre:
Action

Release:
25.02.2016 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Kurztest: Sadame

Tjark Michael Wewetzer, 06.03.2016

2564°

1

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In der japanischen Sengoku-Ära haben wir doch schon allein in Samurai Warriors mehr als genügend Schlachten geschlagen. Wie könnte man das aufpeppen? Klarer Fall: Dämonen! Die umherziehenden Soldaten sind nun Untote und rachsüchtige Geister, aus den berühmten Feldherren werden riesige Monster und Drachen – passt! Sadame verspricht zudem durch seine interessanten Mechaniken einiges an Wiederspielwert für Freunde des Hack-'n'-Slay-Genres. Ob es aber auch die Basisansprüche erfüllen kann, klären wir in unserem Test.

Die dämonische Zeit der streitenden Reiche
Zu Beginn des Spiels dürft ihr euch für einen von vier Charakteren entschieden: Der starke Samurai, die schnelle Ninja, der mit Elementarmagie arbeitende Mönch und die auf Fernkampf spezialisierte Schurkin stehen zur Auswahl. Technisch gesehen erleben die vier ihre eigenen Geschichten innerhalb der recht kurzen Kampagne, in der Praxis begehen sie jedoch praktisch identische (wenngleich verzweigte) Pfade wie ihre Kollegen. Dennoch lohnt es sich, Spielstände für die anderen Figuren anzulegen. Nicht nur können sie übergreifend auf sämtliche gesammelte Beute zugreifen, die all eure Charaktere eingesammelt haben, sie dienen auch als optionale KI-Unterstützer. Praktisch, wenn ihr mal keinen StreetPass-Partner zur Hand habt, der euch seinen Charakter per drahtlosem Datenaustausch leiht. Einen richtigen Koop-Modus gibt es leider trotzdem nicht.

Ein weiterer Anreiz für den Figurenwechsel: Die vier Helden spielen sich unterschiedlich, auch wenn sich das nicht unbedingt auf eure Tasteneingaben auswirkt. Die Ninja ist zum Beispiel, wie bereits angemerkt, wieselflink unterwegs und bezahlt ihre Zauber mit Schriftrollen. Der Samurai wiederum kommt als stämmigerer Geselle etwas langsamer in die Gänge, verfügt dafür allerdings über einen regenerierenden Schutzpanzer. Trotz dieser Finessen enden die meisten Kämpfe leider darin, dass ihr stets dieselbe Drei-Tasten-Kombo raushaut und bei Bossen vielleicht mal den ein oder anderen Zauber vom Stapel lasst. Es lassen sich zwar Kombo-Erweiterungen erlernen, dennoch bleibt es trotzdem bei einer einzigen Tastenfolge, die euch zur Verfügung steht. Das drückt ein wenig auf die Motivation.

Das uninspirierte Leveldesign hilft da leider ebenfalls wenig. Im Prinzip begebt ihr euch von Bildschirm zu Bildschirm und könnt erst weitergehen, wenn alle lustlos ins Bild ploppenden Feinde beiseite geräumt sind – in der Regel gibt es pro Gebiet zwei Wellen von diesen. Später im Spiel wehren sie sich zwar deutlich mehr und auf höheren Schwierigkeitsstufen stellen sie auch eine etwas größere Herausforderung dar, über weite Teile verkommt Sadame schlussendlich dennoch zur stumpfen Metzelorgie.

Fazit:
Im Kern hat Sadame als beutebasiertes Hack-'n'-Slay durchaus Potential. Dass eure gesammelten Schmuckstücke spielstandübergreifend geteilt werden können, macht das Neustarten mit anderen Charakteren schmerzfreier. Die hinzuschaltbaren KI-Helfer in Form von euren Veteranen oder StreetPass-Partnern ist ebenfalls nett. Leider fehlt es dem Spiel unterm Strich ein wenig an Biss: Die Gegner stehen größtenteils unmotiviert in der Gegend und lassen sich mit der einzigen Angriffskombo des Spiels in der Regel problemlos beseitigen. Bosse gehen häufig mit wenigen gezielten Zaubern in die Knie. Und so vielfältig verzweigt das Skill-Diagramm auch aussieht, über das ihr eure Charakterpunkte verteilen dürft, spürt ihr doch recht wenig von den Auswirkungen eurer Entscheidungen. Das macht Sadame letztenendes zu einem etwas schwachen Vertreter seiner Zunft, der trotz des netten Settings und einiger toller Ideen einfach im Vergleich zu seinen Genrekollegen auf der Strecke bleibt.

Glaubt, Shingen Takeda schon mal in Secret of Mana besiegt zu haben: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Reviewcodes.

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Anspruchs- und lustlose Metzelei im dämonischen Alternativ-Japan. Schade um die netten Ansätze!

Wertung

Vier Charaktere mit unterschiedlichen Spielstilen

Beute wird unter allen Savegames geteilt

(Wenige) Verzweigte Pfade

Eintönige Kämpfe

Akuter Kombo-Mangel

Kein richtiger Koop-Modus

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1 Kommentar