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Autor: Alexander Schneider

Datum: 01.08.2016, 17:25 Uhr

Typ: Software

Screenshots:
Stichworte:

Nintendo 3DS, Pokémon Sonne, Pokémon Mond, New Nintendo 3DS XL, Game Freak, Trailer, Kokowei, Alola, Vulpix, Vulnona, Sandan, Sandamer, Imantis, Mantidea, Manguspektor, Meteno, Pampuli, Choreogel

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Pokémon Sonne/Mond - Alola-Formen alter Pokémon, Z-Attacken und neue Pokémon enthüllt

Ein Vöglein in vier Formen

Es war bereits seit einigen Tagen klar, dass es heute um 15 Uhr neue Informationen zu Pokémon Sonne und Mond - den heiß ersehnten Editionen der neuen Pokémon-Generation - geben würde. Wer also nicht gänzlich in den Pokémon GO-Rausch verfallen ist, der wird den heutigen Tag freudig erwartet haben. Und so sollte es dann letztlich auch geschehen, dass der neue Trailer zu den beiden Herbst-Highlights pünktlich um 15 Uhr deutscher Zeit online ging - dem offiziellen Pokémon-Youtube-Kanal sei Dank.

Wer sich den neuen Trailer mitsamt aller Enthüllungen schon jetzt ansehen möchte, der kann dies gern im Folgenden tun - zudem befinden sich in unserer Bildergalerie offizielle Artworks aller heute enthüllten Pokémon:



Doch für alle, die sich die Infos erst einmal in schriftlicher Form zu Gemüte führen wollen, fassen wir diese gern zusammen. Im Zentrum der heutigen Enthüllungswelle stehen nicht nur völlig neue Taschenmonster, sondern auch bestimmte Alola-Formen altbekannter Pokémon. Diese Pokémon - namentlich Kokowei, Vulpix, Vulnona, Sandan und Sandamer - haben sich an das charakteristische Klima der Alola-Region angepasst und im Zuge dessen neue Formen angenommen. Sie unterscheiden sich nicht nur im Hinblick auf ihr Aussehen, sondern können sich auch im Hinblick auf ihren Pokémon-Typ von ihren ursprünglichen Formen aus anderen Regionen unterscheiden.

Das Alola-Vulpix beispielsweise hat nicht mehr allzu viel mit dem Feuer-Typ gemein, stattdessen gehört es nun dem Eis-Typ an und hat die Fähigkeit „Schneemantel“. Wie es zur eisigen Variante von Vulpix gekommen ist? Es heißt, Vulpix sei ursprünglich mit Menschen nach Alola gekommen und habe sich nach einiger Zeit in schneebedeckte Berggipfel zurückgezogen. Mittlerweile kann es jeden, der sich ihm in den Weg stellt, mit seinem Atem zu Eis gefrieren lassen. Seine Weiterentwicklung, das Alola-Vulnona, gehört nicht nur dem Eis-Typ, sondern auch dem Feen-Typ an. Die Fähigkeit ist dieselbe wie beim Alola-Vulpix und somit „Schneemantel“. Alola-Vulnona leben auf dem Gipfel eines schneebedeckten Berges, der in der Region als heilig gilt. Darüber hinaus können sie mit ihrem Fell Eiskristalle erzeugen. Alola-Vulnona gelten als äußerst sanftmütig und retten mitunter sogar in Not geratene Menschen. Eindringlinge, die ihr Territorium verwüsten, werden allerdings gnadenlos zurechtgewiesen.

Auch Alola-Sandan unterscheidet sich recht deutlich von seinem Pendant. Es gehört nun nämlich dem Stahl- und dem Eis-Typ an und kommt ebenso wie Alola-Vulpix mit der Fähigkeit „Schneemantel“ daher. Anstatt in Wüsten zu leben, wie man es von Sandan gewohnt ist, leben die eisigen Exemplare in den verschneiten Bergen Alolas, da sie durch Vulkanausbrüche dazu gezwungen wurden, die Wüstengebiete zu verlassen. Alola-Sandamer, seine Weiterentwicklung, unterscheidet sich in Sachen Fähigkeit und Typ nicht von Alola-Sandan. Sein Rücken ist mit stacheligem Eis überzogen. Begegnen Alola-Sandamer einem kräftigen Gegner, verstecken sie sich im Schnee. Dabei lugen nur noch ihre Stacheln hervor, die dem Angreifer zeigen sollen, dass sie immerzu kampfbereit sind.

Ein wenig ulkiger wird es mit Alola-Kokowei - es hat im Vergleich zum originalen Kokowei einen ultralangen Hals spendiert bekommen und gehört nun den Typen Pflanze und Drache an. Seine Fähigkeit ist „Schnüffler“. Der Formenwechsel Kokoweis wurde durch die außergewöhnlichen Umweltbedingungen Alolas vorangetrieben, immerhin sind die Kokowei dort das ganze Jahr über starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Die Anwohner der Region behaupten sogar, dies sei Kokoweis ursprüngliche Form. An ihrem Schweif haben Alola-Kokowei einen vierten Kopf.

Aber auch abseits der beschriebenen Alola-Formen gibt es neue Pokémon zu vermelden - zum Beispiel das niedliche Pflanzen-Pokémon Imantis, das in die Kategorie „Grassichel“ gehört und 0,3 m groß sowie 1,5 kg schwer ist. Seine Fähigkeit nennt sich "Floraschild". Imantis gilt als nachtaktiv und betreibt am Tage, während es tief schläft, Photosynthese. Es ist auf die Photosynthese nicht nur angewiesen, um an Energie zu gelangen, sondern auch, um die Stärke und die leuchtende Farbenpracht seiner Weiterentwicklung zu erreichen. Diese nennt sich Mantidea und gleicht Imantis in puncto Kategorie, Fähigkeit und Typ komplett. Allerdings hat sich bei Größe und Gewicht etwas getan - Mantidea ist 0,9 m groß und wiegt 18,5 kg. Mantidea lockt Gegner mit seiner blumenähnlichen Gestalt und Duftnote an und tötet sie daraufhin auf der Stelle. Seine leuchtende Farbenpracht und seine eleganten Bewegungen machen es für viele Menschen zum hübschesten aller Pflanzen-Pokémon. Es kann die Attacke „Solarklinge“ erlernen, eine Attacke, die bisher kein bekanntes Pokémon beherrschte.

Auch die Weiterentwicklung des bereits bekannten Mangunior wurde enthüllt - Manguspektor. Das gewaltige Taschenmonster gehört der Kategorie „Beschattung“ sowie dem Normal-Typ an. Seine Fähigkeit kann entweder „Beschattung“ oder „Titankiefer“ sein. Darüber hinaus misst es 0,7 m und bringt immerhin 14,2 kg auf die Waage. Anstatt wie Mangunior unaufhörlich auf Futtersuche zu sein, überwacht Manguspektor die üblichen Wege seiner Beute und wartet geduldig, bis sie dort aufkreuzt.

Mit satten 40 kg bringt Meteno, ein Pokémon der Kategorie „Meteor“ und der Typen Gestein und Flug, deutlich mehr auf die Waage. Es hat die Fähigkeit „Limitschild“ und entsteht in der Stratosphäre. Seine Lebensenergie zieht es aus dem Schutt in der umliegenden Gegend. Zerbricht seine Schale, wird der innere Kern enthüllt - erst dann kann man sehen, welche Farbe das jeweilige Meteno hat. Die Farbe des Kerns eines Meteno ist abhängig von der Farbe des Schutts, den es absorbiert hat.

Ein Paradebeispiel für Niedlichkeit ist die heutige präsentierte Vorentwicklung von Pampross - sie nennt sich Pampuli und wird der passenden Kategorie „Packesel“ zugeordnet. Pampuli gehört dem Boden-Typ an und ist 1 m groß sowie 110 kg schwer. Seine Fähigkeit kann entweder „Tempomacher“ oder „Zähigkeit“ sein. Pampuli gelten mittlerweile als geschützte Art, weil ihre Anzahl im Laufe der Zeit immer weiter zurückgegangen ist. Heute sagt man, die Alola-Region sei der einzige Ort auf der Welt, an dem es noch wilde Pampuli gebe.

Richtig bunt wird es hingegen mit dem Pokémon Choreogel, welches in gleich vier Formen erscheinen kann. So gibt es das Choreogel im Flamenco-Stil, im Cheerleading-Stil, im Hula-Stil und im Buyo-Stil. Eins haben sie alle gemeinsam, sie gehören nämlich der Kategorie „Tanz“ an. In ihren Typen unterscheiden sie sich aber deutlich voneinander: Während das Choreogel im Buyo-Stil den Typen Geist und Flug angehört, ist das Choreogel im Cheerleading-Stil den Typen Elektro und Flug zuzuordnen. Das Flamenco-Choreogel passt in die Typen-Kategorie Feuer und Flug, das Hula-Choreogel hingegen gehört dem Psycho- und Flug-Typ an. In Größe und Gewicht - 0,6 m sowie 3,4 kg - unterscheiden sie sich nicht voneinander. Die Fähigkeit aller Choreogel-Formen ist passenderweise "Tänzer". Auf jeder der vier Hauptinseln Alolas leben unterschiedliche Choreogel.

Auch abseits der reinen Pokémon-Front gibt es Neuigkeiten in Sachen Gameplay, etwa das Spielelement der Inselwanderschaft. Dabei durchlauft ihr die vier Inseln der Region und müsst dabei verschiedene Aufgaben bewältigen - etwa das Aufspüren gewisser Gegenstände, Beantworten von Quiz-Fragen oder natürlich auch Pokémon-Kämpfe. Habt ihr das bewältigt, wartet am Ende das Duell mit dem amtierenden Inselkönig auf euch. Ferner wollen sogenannte Herrscher-Pokémon herausgefordert werden, die größer und stärker sind sowie Verstärkung rufen können.

Mithilfe von PokéMobil kann der Spieler bestimmte Pokémon zur Hilfe rufen, um auf ihnen zu reiten und so an bestimmte Orte zu gelangen, die ansonsten unerreichbar wären. Jene Pokémon schließen sich dem eigenen Team zwar nicht an, können aber jederzeit herbeigerufen werden. Ein weiterer Fixpunkt der heutigen Enthüllungen sind die sogenannten Z-Attacken. Unter ihnen versteht man einen besonders starken Angriff, welcher mithilfe eines Z-Rings und eines Z-Kristalls des Trainers in Verbindung mit seinem Pokémon ausgelöst wird. Jeder Pokémon-Typ hat einen Z-Angriff, der seinem Typ entspricht und der einmal pro Kampf aktiviert werden kann.

Interessant für alle Pokémaniacs und Sammler: „TOMY Group wird bei allen teilnehmenden Händlern ein Z-Ring-Produkt zum Kauf anbieten. Wenn ein Spieler in Pokémon Sonne oder Pokémon Mond eine Z-Attacke einsetzt, wird sein echter Z-Ring aufleuchten, vibrieren und Geräusche machen, die zum Video und Sound im Spiel passen.

Zu guter Letzt wollen wir euch auch den japanischen Trailer des heutigen Tages präsentieren:



Pokémon Sonne und Mond werden am 23. November dieses Jahres in Europa erscheinen.


Quelle:  Pokémon Company Pressemitteilung
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3 Kommentare

profil 266 comments
[01.08.2016 - 20:55 Uhr]
Regnat:
Die Neuigkeiten gefallen mir und sind sehr interessant. Von den Alola-Formen gefallen mit Vulnona und Sandamer am meisten. Die neuen Pokémon und die Z-Attacken reizen mich auch.
profil 193 comments
[02.08.2016 - 07:50 Uhr]
Kagenoryu:
Na super, jetzt wird das Reskinnen, über das schon vor Jahren in RPGs gejammert wurde, zum neuesten Feature erhoben. Sonne/Mond wird immer unattraktiver für mich.
profil 169 comments
[02.08.2016 - 17:15 Uhr]
iBaer:
Also ich sehe mehr darin als einfache "Reskins". Wenn es denn wenigstens Reskins wären :D
Vielleicht nicht die spannenste Idee, das ganze hält den Zuwachs an neuen Pokémon aber etwas in Zaum.
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