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Autor: Tjark Michael Wewetzer

Datum: 17.02.2015, 11:45 Uhr

Typ: Allgemein

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Nintendo 3DS, Nintendo, Finanz, Fiskaljahr, Bericht, Verkäufe, 3DS, New 3DS, Zelda, Majora's Mask, Monster Hunter 4, Tomodachi Life, Smash Bros

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Nintendo äußert sich zu 3DS- und Softwareverkäufen

Satoru Iwata legt die Karten auf den Tisch

In gesunder Regelmäßigkeit halten Nintendo und viele andere Firmen ihre Investoren über den aktuellen Stand der Finanzlage auf dem Laufenden. In der vergangenen Nacht äußerte sich Satoru Iwata, der Firmenchef von Nintendo, zu den Ergebnissen des dritten Quartals im noch bis Ende März laufenden Fiskaljahr und kam dabei unter anderem auch auf erste Aussichten der New-3DS-Abverkäufe im Westen zu sprechen.

Da die neue Hardware erst vergangenen Freitag ihren Weg nach Europa und in die USA gefunden hat, könne man zwar derzeit noch keine festen Zahlen bieten, doch ersten Zählungen auf Basis der ersten zwei Verkaufstage zufolge sollen in beiden Regionen über 150.000 Einheiten des New 3DS verkauft worden sein - in Nordamerika war das Gerät sogar ein kleines Stück stärker vertreten, obwohl es in dem Markt lediglich den New Nintendo 3DS XL zu kaufen gibt. Zum Vergleich: Der alte 3DS XL im Jahre 2012 hat sich innerhalb der ersten zwei Tage nach Launch gerade mal knapp über 50.000 mal in den jeweiligen Regionen verkaufen können. Satoru Iwata mutmaßt, dass der deutliche Verkaufsvorsprung des New 3DS unter anderem den Launch-Titeln Zelda: Majora's Mask 3D und Monster Hunter 4 Ultimate zu verdanken sei und dass natürlich einige Enthusiasten Geld aus der Weihnachtssaison extra für das neue System zurückgelegt haben. Gerade letzteres wirkte sich ein wenig ungünstig auf das Weihnachtsgeschäft 2014 aus, wo Nintendo schwächere Hardware-Absatzzahlen verzeichnete, obwohl starke Titel wie Super Smash Bros. und Pokémon Omega Rubin/Alpha Saphir erschienen waren.

Das bedeutet jedoch nicht, dass es in den letzten sechs Monaten wirklich schlecht lief. Allein in Japan verzeichnete Nintendo sechs Spiele, die mehr als zwei Millionen Einheiten absetzen konnten. Dabei handelt es sich um die bereits erwähnten Pokémon-Editionen, Super Smash Bros., die drei Versionen von Yo-Kai Watch 2 (von denen die zwei Ursprungsfassungen als ein Spiel gezählt werden) und Monster Hunter 4 Ultimate. Im Falle von Smash Bros. und Pokémon übersteigen die globalen Abverkäufe die zwei Millionen sogar deutlich. So wurde Game Freaks Rollenspiel-Remakeduo bis zum Ende des letzten Jahres 9,35 Millionen Mal verkauft, während die Maskottchen-Prügelei auf dem 3DS immerhin 6,19 Millionen mal über den Ladentisch ging. Diese Zahlen bekräftigen Nintendo auch in der Annahme, dass der Handheld-Markt noch lange nicht allein den Smartphones gehört, zumal einige Handy-Hits wie Puzzle & Dragons auch für den 3DS umgesetzt wurden und dort Erfolge verbuchen konnten.

Ebenfalls nicht uninteressant: Die Verkaufszahlen von Tomodachi Life, welches im vergangenen Jahr seine Premiere in Europa und Nordamerika feierte. So stünde das Spiel momentan bei einer weltweiten Verkaufszahl in Höhe von 3,96 Millionen Einheiten und habe sich zumindest in Europa äußerst stabil verkauft. Verglichen mit Animal Crossing: New Leaf, das im Vorjahr zu einer ähnlichen Zeit erschien, wurden zwar im Launch-Zeitraum deutlich weniger Einheiten abgesetzt (Tomodachi Life: etwas unter 50.000 Einheiten; Animal Crossing: über 150.000 Einheiten), dafür konnte dieses Niveau über Monate hinweg gehalten werden, bis es Ende des Jahres noch einen kleinen Schub gab. Damit schaffte es Tomodachi Life Ende 2014 mit 1,22 Millionen verkauften Exemplaren ein beinahe gleiches Niveau zu erreichen, wie Animal Crossing Ende 2013 (1,28 Millionen). Ferner bemerkte Iwata, dass die durchgeknallte Mii-Lebenssimulation sich allen voran in Frankreich großer Beliebtheit erfreut und die Verkaufszahlen in dieser Region sogar die der Vereinigten Staaten übertreffen.

Zum Abschluss der Verkaufszahlen-Runde rund um den 3DS gibt es noch einen Ausblick auf die Verkaufszahlen der bereits erwähnten New-3DS-Launchtitel Zelda: Majora's Mask 3D und Monster Hunter 4 Ultimate. So hat sich das Remake des N64-Klassikes aus dem Jahre 2000 in den zwei Tagen nach Verkaufsstart voraussichtlich über 200.000 mal in Europa und sogar über 300.000 mal in Amerika verkaufen können, während Capcoms Multiplayer-Monsterjagd immerhin über 100.000 neue Besitzer in Europa fand. Damit liegen die Absatzzahlen teils deutlich über dem Niveau, das die vorher veröffentlichten Ableger ihrer jeweiligen Serien abgeliefert haben. Zum Vergleich: Weder in Europa noch in den USA knackte Zelda: A Link Between Worlds die 200.000er Marke und Monster Hunter 3 Ultimate für den 3DS setzte zwei Tage nach Verkaufsstart in Europa gerade einmal um die 50.000 Einheiten ab. Da der Vertrieb von Monster Hunter in den Vereinigten Staaten übrigens von Capcom selbst übernommen wird, liegen Nintendo dazu keine konkreten Zahlen vor. Laut eines Berichts der Monster Hunter-Macher habe sich die erweiterte Fassung von Teil 4 jedoch mehr als dreimal so stark am Eröffnungswochenende verkauft, wie es zuvor bei 3 Ultimate der Fall war. Es sei abschließend noch einmal erwähnt, dass es sich bei den Verkaufszahlen dieser beiden Titel noch um Schätzungen handelt, genaue Daten sollen später folgen, wenn man genügend Zeit zur Erfassung dieser hatte.


Quelle:  Nintendo
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1 Kommentar

profil 257 comments
[17.02.2015 - 11:51 Uhr]
Tukuyomi:
Wow, freut mich, dass es bei Nintendo so brummt :D Bin ja selbst schwach geworden und musste den N3DS sofort haben xD
Und cool, dass sich MH so gut verkauft. Bin zwar selber kein Fan der Reihe (muss allerdings nochmal in die Demo reinschauen), aber freut mich trotzdem, wenn sich Spiele hier gut verkaufen, bei denen es lange hieß, die kommen in Europa nicht so gut an. Je mehr gute Erfahrungen Nintendo in der Hinsicht macht, desto mehr trauen sie sich vllt auch mal bei anderen Reihen^^
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