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Autor: Alexander Schneider

Datum: 07.06.2014, 03:30 Uhr

Typ: Off-Topic

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Nintendo 3DS, Nintendo, Nintendo 3DS, Niederlassung, Großostheim

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Nintendo: Werk in Großostheim wird geschlossen

130 Mitarbeiter verlieren ihren Job

Im Zuge der derzeitigen Umstrukturierungen bei Nintendo wird das Unternehmen seine Niederlassung in Großostheim schließen. Diese Meldung kursiert seit gestern im Internet und sorgt für teils hitzige Diskussionen über den Vorgang. Ferner wurde seitens Nintendo bestätigt, dass Frankfurt am Main die neue Zentrale von Nintendo of Europe wird.

Durch die Schließung des bekannten Werks im bayerischen Großostheim müssen sich etwa 130 Mitarbeiter des Standortes damit abfinden, ihren Job zu verlieren. Herber Jakob, der Bürgermeister des Ortes, und Landrat Ulrich Reuter haben sich schon jetzt an den dortigen Ministerpräsidenten Horst Seehofer gewendet, um einen Sozialplan für die betroffenen Mitarbeiter von Nintendo zu erwirken. Damit soll den Angestellten die Überbrückungszeit so leicht wie möglich gestaltet werden.

Selbstverständlich bedauert man bei Nintendo, diesen Schritt gehen zu müssen. Begründet wird das Vorgehen mit der Anpassung „an einen sich sehr schnell wandelnden Markt“. Zudem beruft man sich auf „umfassende Analysen und gewissenhafte Abwägungen“, welche zu dem Schluss gelangten, die beiden Werke zusammenlegen zu müssen. Nichtsdestotrotz möchte Nintendo den Angestellten die größtmögliche Unterstützung zukommen lassen.

Das offizielle Statement von Nintendo im Wortlaut:

Nintendo of Europe hat einen Konsultationsprozess bezüglich mehrerer Änderungen seiner Organisationsstruktur begonnen. Langfristiges Ziel dieser Änderungen ist, dass sie dem Unternehmen ermöglichen sollen, sich besser an einen sich sehr schnell wandelnden Markt anzupassen. Zu diesen Änderungen zählen die Zusammenlegung der beiden Standorte Frankfurt am Main und Großostheim – Frankfurt würde dann die neue Europazentrale des Unternehmens werden -, die Schließung des Lagers und des Bürostandortes Großostheim, sowie das Outsourcing und die Neuorganisation weiterer Funktionsbereiche. Die Entscheidung, diese Änderungsmaßnahmen in den Konsultationsprozess zu geben, wurde nicht leichtfertig getroffen. Vielmehr liegen ihr umfassende Analysen und gewissenhafte Abwägungen zu Grunde. Leider hätten diese Maßnahmen für einige der Mitarbeiter in Großostheim direkte Konsequenzen, da rund 130 festangestellte Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren würden. Um die Umsetzung der Maßnahmen sozialverträglich gestalten zu können, werden sich die Unternehmensleitung und der Betriebsrat eng abstimmen. Wichtigstes Ziel der Verhandlungen ist, bei den betroffenen Mitarbeitern so schnell wie möglich für Klarheit zu sorgen und ihnen größtmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.


Quelle:  primavera24.de
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5 Kommentare

profil 527 comments
[07.06.2014 - 19:57 Uhr]
CeSp-oNe:
Sehr sehr schade, viele Abenteuer haben in Großostheim begonnen. Mein Toasterhund und ich sehen mit einem weinenden Auge in die Vergangenheit.
profil 7 comments
[07.06.2014 - 20:18 Uhr]
Chillstreamer:
Nintendo als wirtschaftendes Unternehmen wird das Kosten/Nutzen-Verhältnis der Niederlassung Großostheim genau kalkuliert haben. Dabei werden auch die schlechten Zahlen und der Aktienkurs der jüngeren Vergangenheit eine Rolle gespielt haben.
Ich finde die Schließung persönlich sehr schade, da ich mit diesem Standort schon seit meiner Kindheit immer Nintendo verbunden habe.
profil 316 comments
[07.06.2014 - 20:49 Uhr]
Lemon:
Nie wieder Post aus Großostheim. D:
profil 682 comments
[07.06.2014 - 23:56 Uhr]
Aki:
Schade echt schade. Da bricht Nintendo eine lange Tradition. Und für die Mitarbeiter tut es mir auch leid.
profil 242 comments
[08.06.2014 - 05:11 Uhr]
zero-6:
ach die Mitarbeiter selbst wissen sicher nicht erst seit gestern bescheid. Da hat wahrscheinlich der Großteil schon nen anderen ähnlichen Job-.-'
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