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Autor: Tjark Michael Wewetzer

Datum: 11.05.2014, 21:30 Uhr

Typ: Software

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Stichworte:

Nintendo 3DS, Tomodachi Life, Tomodachi Collection, 3DS, Simulation, Nintendo, Kritik, Kommentar

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Tomodachi Life - Nintendo reagiert auf Kritik

Der nächste Teil soll mehr Optionen bieten - auch bei der Partnerwahl

„Alles kann passieren“, behauptete Satoru Shibata von Nintendo of Europe im Zuge der Europa-Ankündigung für Tomodachi Life. Das schließt jedoch einige Dinge nicht ein, darunter gleichgeschlechtliche Beziehungen zwischen den Miis - zum Unmut einiger Spieler. Trotz einer Erklärung dafür, warum die lediglich als Nebeneffekt eines Bugs auftretenden homoesexuellen Paare in der japanischen Version überhaupt zustande kamen, geriet Nintendo seit der Lokalisierungsbestätigung der Lebenssimulation ins Kreuzfeuer.

Die von Spielern initiierten Kampagnen mögen zwar auf Tomodachi Life keine Auswirkungen haben, doch in einer Entschuldigung stellte Nintendo zumindest in Aussicht, zukünftige Teile der Reihe in dieser Hinsicht zu erweitern. Genauer heißt es: „Wir versprechen, dass wir bei einem eventuellen neuen Spiel in der Tomodachi-Reihe das Spielerlebnis von Grund auf neu gestalten werden, damit es die Vielfalt der Spieler besser repräsentieren kann.“

Warum ein Feature wie gleichgeschlechtliche Beziehungen nicht in das für den 6. Juni geplante Spiel eingebaut werden kann, erklärt Nintendo eher knapp. „Leider ist es uns nicht möglich, [Tomodachi Life] in dieser Hinsicht anzupassen. Ein derartiger Eingriff in das Spielsystem ließe sich auch nicht mit einem simplen Patch nach Release erledigen“, kommentiert der amerikanische Firmenzweig.


Quelle:  Nintendo
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6 Kommentare

profil 380 comments
[11.05.2014 - 22:21 Uhr]
tunitu:
Glaubt ihr Nintendo sagt das jetzt nur weil wurst den songcontest gwonnen hat?
profil 3 comments
[11.05.2014 - 23:50 Uhr]
Yokan:
Ich bezweifle, dass der ESC überhaupt irgendwelche Beachtung seitens Nintendo erhält :)
Zum Thema: Da ich selbst homosexuell bin begrüße ich diese Entscheidung natürlich. Andererseits empfinde ich es jetzt auch nicht als großes Drama, dass die Option in dem jetzt kommendem Spiel nicht vorhanden ist. Klar, ich würd sehr gern den Mii meines Freund es auch im Spiel heiraten. Aber ein Spiel ist ein Spiel und nicht die Realität :) und ingame Kinder kriegen würde ich halt auch gern können.
Zur Not muss mein Mii halt transsexuell werden (oder der meines Freundes, hrhr ;) ).
Nichtsdestotrotz: Ich freue mich einerseits über das Umdenken bei Nintendo, andererseits freu ich mich natürlich auch auf Tomodachi Life im Juni.
profil 923 comments
[11.05.2014 - 23:55 Uhr]
Alanar Tjark Michael Wewetzer
@tunitu: Da dieses Statement vom 9. Mai stammt... Eher unwahrscheinlich. ;)
profil 599 comments
[12.05.2014 - 02:30 Uhr]
Leopardchen:
Dass dies irgendwann mal funktioniert hatte, war doch ein Nebeneffekt, oder Bug, wenn ich nicht irre? Diese neue Fassung des spiels wurde dann ja "korrigiert". Mit einem Patch. Einem vermutlich "simplen" Patch. Man sollte annehmen ... aber was soll's. :)
profil 923 comments
[12.05.2014 - 07:05 Uhr]
Alanar Tjark Michael Wewetzer
@Leopardchen: Ich kann mir schon gut vorstellen, dass das Geraderücken von fehlerhaften Mii-Daten (nichts anderes hat der Patch gemacht) einfacher ist als die Implementierung einer neuen Beziehungsvariante. Dass dabei gleichgeschlechtliche Paare entstanden war nur so, weil Mii-Daten nicht richtig ausgelesen wurden und so männliche Miis weibliche Charaktere in bereits bestehenden Beziehungen überschrieben haben. "Dass dies mal funktioniert hatte" lässt sich hier also nicht behaupten - vor allem deswegen nicht, weil sich mit dem Auftreten dieses Bugs der Spielstand nicht mehr sichern ließ.
profil 3150 comments
[12.05.2014 - 07:50 Uhr]
Iwazaru:
Ich verstehe das Gewese nicht, denn der LGBT Community bringt das im Grunde wenig, abgesehen von ihrem Willen. Es hilft nivht in der Gleichberechtigung in Russland oder anderen Ländern, obwohl man so tut als würde es genau das machen. Ich finde auch die FB Entschuldigung von Nintendo erzwungen, weil man Homophobie attestiert, wo sie nicht war.

Wo wir dabei sind: Gleichberechtigung. Wieso kann ich keinen Mii mit Behinderung machen? Mir geht es hier um Gleichberechtigung, nicht um das Zuordnen von Homosexualität in die Schublade von Behinderungen.
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