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Autor: Tjark Michael Wewetzer

Datum: 11.02.2013, 22:30 Uhr

Typ: Allgemein

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Nintendo 3DS, Demo, Jesse Schell, DICE, Konferenz

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Schell: Demos schaden Spieleverkäufen

Analyst rät von der Veröffentlichung von Probefassungen ab

Dass man als Kunde nur ungerne die Katze im Sack kauft, ist verständlich. Bei Videospielen kann es dann hilfreich sein, wenn man dem Endkunden das Produkt mittels einer kurzen Demo schmackhaft macht - glaubt man zumindest. Wenn es nach Jesse Schell, seines Zeichens Geschäftsführer von Schell Games und Analyst, gibt es aber auch eine Kehrseite der Medaille.

Bei seiner Präsentation im Zuge der kürzlich abgehaltenen D.I.C.E.-Konferenzen zeigte Schell eine Grafik, die die Endverkäufe von Spielen vergleicht, von denen im Vorfeld eine Demo, ein Trailer, beides oder gar nichts veröffentlicht wurde. Diese zeigt, dass ein nur durch Trailer gestützter Titel sich knapp doppelt so oft verkaufen konnte wie einer mit Demo und Trailer. Oder andersherum: Wer eine Demo veröffentlicht, riskiere Absatz-Einbußen in Höhe von 50%.

Grund dafür sei der Wirkungsunterschied der beiden Werbe-Medien. So sagt Schell: „Die Leute sehen einen Trailer und denken 'Das ist cool! Ich muss das Spiel unbedingt ausprobieren und spielen!' Dann spielen sie die Demo, denken 'Okay, ich hab's ausprobiert. Schön.' und sind fertig damit. Bei den Sachen ohne Demo muss man das Produkt wiederum kaufen, wenn man es testen möchte!“

Direkt im Anschluss findet ihr eine Videoaufzeichnung von Schells gesamter Rede. Ab der Stelle 10:30 beginnt sein kurzer Kommentar zum Thema Demos.

Wie seht ihr das? Sind die kleinen Probierhäppchen wirklich dermaßen schädlich für die Industrie? Oder haben sie vielleicht euch schon auf das ein oder andere Spiel aufmerksam machen können, welches ihr sonst nie in Erwägung gezogen hättet?



Quelle:  VG247
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7 Kommentare

profil 5 comments
[11.02.2013 - 23:15 Uhr]
BabyofPunk:
Diese Aussage ist mal wieder der größte Rotz seit langem, mal von Ubisoft abgesehen.

Natürlich verkaufen sich Spiele mit Demo nicht so gut eben weil man sich vorher ein genaueres Bild machen kann.

Als 2006 Pokemon Battle Revolution erschien hätte ich viel für eine Demo gegeben. Aber es gab keine und ich musste es kaufen. Nur blööd das es mir absolut nicht gefallen hat und ich dann 50 Euro in den Sand gesetzt hatte.

Wenn ich die Möglichkeit habe etwas zu testen und es gefällt mir nicht, warum sollte ich es dann kaufen?
profil 242 comments
[11.02.2013 - 23:33 Uhr]
zero-6:
kommt auf das Spiel drauf an...wenn das Spiel schlecht ist, dann ist ne Demo natürlich ein Nachteil für den Entwickler, aber wenn das Spiel großartig ist, kann es ein großartiges Werbemittel sein, um auch Nicht-Fans und Neulinge mit an Bord zu ziehen.

Kurz gesagt, wenn der Verkauf wegen Demos leidet, leidet er meist zurecht. Aber selbst wenn Demos verschwinden würden, gibts ja immer noch Reviews, Forums und YouTube, damit man nicht die Katze im Sack kaufen muss-.-
profil 489 comments
[12.02.2013 - 00:56 Uhr]
Spike_V1:
Das ist ja mal wieder eine sensationelle Erkenntnis. Kunden, die Schrott testen können, kaufen ihn nicht. Logisch.
profil 3173 comments
[12.02.2013 - 07:45 Uhr]
Iwazaru:
Natürlich schadet es den Verkäufen, weil man evtl vor einem Fehlkauf bewahrt wird. Sehe ich bei gelösten Kinokarten aber auch so: Jeder sagt "Oh der Film war erfolgreich" - blöd nur, dass eine gelöste Kinokarte nichts über die evtl. Enttäuschung des Kinobesuchers aussagt.

Klar, man will Geld mit dem Zeug verdienen, aber den Kunden sollte man nicht ganz ausklammern!
profil 275 comments
[12.02.2013 - 08:35 Uhr]
delUser-21801:
Resident Evil: Revelations konnte bei mir mit der Demo richtig punkten, Metal Gear Solid: Snake Eater 3D jedoch nicht. Beides habe ich gekauft und beides gehört zu meinen Lieblingsspielen.

Ich will damit sagen, dass Demos nicht immer von einem Kauf abraten.

Bestes Beispiel für eine Abratung war: The Depna Men. Meine Schwester war der Meinung, dass das das richtige Spiel war. Denn dort hat man alles machen können, wie in der Vollversion. Die Demo ging ewig...
profil 141 comments
[12.02.2013 - 10:14 Uhr]
Hosenknopf:
Diese Analyse ist recht interessant. Jedoch überwerte ich sie aus folgendem Grund nicht:

Titel die schon im Vorfeld viel Lorbeeren erhalten, weil die Entwickler beispielsweise ein gutes Image bei den Endkunden haben, werden es nicht als notwendig erachten, eine Demo rauszubringen. Nintendo hat bisher kaum irgendwelche Demos von grossen Spielen im Vorfeld herausgebracht. Trotzdem gelten ihre Spiele zu den Erfolgreichsten. Dennoch ist es Interessant, dass Nintendo für Fire Emblem Awakening in Nordamerika eine Demo herausgebracht hat. Ich erwarte, dass Nintendo in Zukunft bei grossen Spielen wie z.B. Mario, Zelda und Pokémon weiterhin keine Demos rausbringen werden.

Da ich mich vor dem Kauf eines Spiels sehr ausführlich darüber informiere, indem ich diverse Spielbewertungen lese oder Gameplay-Videos anschaue, verzichte ich oft auf den Kauf eines Spiels. Jedoch habe ich dank dieser Analyse Spiele gekauft, die ich sonst nie erworben hätte (Okami, Xenoblade). Deshalb finde ich es Klasse, dass auf der 3ds vermehrt Demos erscheinen, da ich mir ein besseres Bild über ein Spiel machen kann.
profil 604 comments
[12.02.2013 - 10:19 Uhr]
Leopardchen:
Also ist die Aussage, dass der Kunde gefaelligst die Katze im Sack kaufen soll. Vielen Dank, durchgefallen! Der naechste bitte.
Diese News ist älter als eine Woche.
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