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Autor: Jakob Nützler

Datum: 17.01.2011, 13:34 Uhr

Typ: Allgemein

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Stichworte:

Nintendo 3DS, USK, Felix Falk, Jürgen Hilse, Interview, 3DS, Artikel

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USK-Interview mit Felix Falk und Jürgen Hilse (1. Teil)

Erst Mittwoch gibt es die entscheidenden (Release-)Infos zum Nintendo 3DS - daher haben wir jetzt ein ganz besonderes Feature für euch, welches mit ausreichend Lesestoff die Wartezeit verkürzen soll und außerdem zahlreiche Fragestellungen zur Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) klärt. In einem exklusiven, ausführlichen Interview mit Geschäftsführer Felix Falk und Jürgen Hilse von den Landesjugendbehörden widmen wir uns den Profilen der Spieletester bei der USK, spähen in die ersten 3DS-Prüfungen und erfahren etwas über die Kollegen von PEGI und FSK.

Morgen gibt es dann den 2. Teil des Interviews - mit weiteren wissenswerten Fakten, u.a. zu DSiWare-Tests, der Öffentlichkeitsarbeit und der Behandlung von Gewaltthemen!


Quelle:  Zum 1. Teil unseres USK-Interviews
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7 Kommentare

profil 539 comments
[17.01.2011 - 13:52 Uhr]
Gingo:
Cool =P Endlich mal etwas anderes zum lesen ^.^
profil 533 comments
[17.01.2011 - 16:59 Uhr]
SethSteiner:
In solchen Interviews offenbahrt die USK immer wieder ein Problem: Sie entscheiden nach gutdünken. Ob sie dabei diskutieren oder nicht spielt keine Rolle, es ist und bleibt eine willkürliche Entscheidung ohne wissenschaftliche Grundlage und damit ist die USK defakto eine Institution die sofort abgeschafft und durch eine ersetzt gehört, die auf wissenschaftlicher Basis entscheidet. Zusätzlich darf sie nur empfehlen und muss zwingend JEDEN Titel testen. Es ist einfach eine Sauerei wie sich diese Institution herausnimmt, ein Spiel einfach nicht zu testen, weil es ihnen nicht gefällt. Das ist Unrecht und ich finde das muss gesagt werden. Hier wird faktisch einfach die Zensur weiterbetrieben, die schon seit Jahrzehnten und Jahrhunderten so abläuft. Leidtragende sind sowohl Erwachsene, als auch Minderjährige die diskriminiert werden als empfindliche Glasgefäße denen man nichts zutrauen darf. Auch Eltern wird Verantwortung entzogen, wenn man ein dickes USK Logo auf die Front packt und ihre Entscheidungen als die einzig wahre deklariert. Es wird mehr als Zeit, Zensur wirklich abzuschaffen.
profil 175 comments
[17.01.2011 - 17:23 Uhr]
Daverball David Salvisberg
Dir ist aber schon klar, dass die meisten Punkte die du hier an der USK kritisierst so vom JuSchG festgelegt sind, also Dinge die nicht unter der Kontrolle der USK stehen, sondern des Deutschen Staates. Darunter fallen die USK Logos und auch die Indizierung von Spielen. (die durch die BPjM erfolgt) Und ich halte eine Einstufung nach einem Klassifizierungsbogen auch eher suboptimal, wie es die PEGI macht, denn jedes Spiel ist anders und kann nicht auf ein paar Standardkriterien reduziert werden. Geprüft wird von der USK jedes Spiel was ihnen auf einem physikalischen Datenträger vorgelegt wird. Die Entscheidung liegt beim Publisher, nicht bei der USK, zumindest so lange die BPjM das Spiel nicht schon indiziert hat.
Ich will jetzt hier nicht die Alterseinstufungen von Videospielen in Deutschland in den Schutz nehmen, ganz im Gegenteil, ich ziehe die PEGI der USK in jedem Szenario vor, das ist aber eher ein Problem der Deutschen Gesetzesgebung und nicht der USK.
profil 533 comments
[17.01.2011 - 17:48 Uhr]
SethSteiner:
Gesetze sind ein schwaches Argument, wenn es um ein so sensibles Thema wie Willkür geht. Gerade wenn man in einer Institution arbeitet und noch stärker wenn man sie leitet, hat man eine Verantwortung und wenn ein Gesetz falsch ist, muss man es zumindest so weit dehnen wie möglich, wenn nicht sich dafür engagieren, dass es geändert wird. Die USK hat bspw. die Möglichkeit jedes Spiel zu testen, sie tun es aber nicht. Sie hat die Möglichkeit Dead Space, Dead Rising oder Gears of War eine Freigabe zu erteilen oder es zuzulassen. Sie tun es nicht. Sie nutzen ihre Möglichkeiten eben nicht aus, obwohl sie es könnten und daher ist die Kritik mehr als berechtigt. Es ist eben nicht so, dass die USK komplett in Fesseln eines Gesetzes liegt, sie hat durchaus die Macht Dinge besser zumachen. Ein Dead Rising bspw. eine Freigabe zu verweigern, allein weil man es mit Untoten zutun hat, hat einfach keine Grundlage. Das die USK sich das Gesetz mit dem Logo nicht selber ausgedacht hat ist klar aber ihr Name steht drauf und sie könnte, wenn sie wollen würde, sich dagegen engagieren. Sie tut es nicht. Sie tut überhaupt nichts, um etwas am derzeitigen Zustand zu verändern, sondern steht hinter dem was sie macht. Das schädigt Jugendliche, Erwachsene und Eltern. In keinem Interview ist etwas von einer Entschuldigung für ihre Zensur zulesen oder zumindest ein Funken Reue, weil sie aus reiner Willkür und ohne Transparenz mal hier, mal da dieses und jenes Urteil oder wie im Falle von einem Spiel wie Dead Rising auch einfach gar keines fällen.
profil 175 comments
[17.01.2011 - 18:14 Uhr]
Daverball David Salvisberg
Du musst dir aber auch im klaren sein, dass die USK im Prinzip vor der Wahl steht sich der Politik zu beugen oder dann halt bei der nächsten Revision durch eine andere Stelle ersetzt zu werden. Jugendschutz hatte immer schon ein bestimmtes Medium als Sündenbock und momentan sind es die Videospiele. Die Politik befindet die Einstufungen der USK auch fortlaufend für zu gutmütig, in so einer Zeit von ständigem politischen Druck kann sich die USK eigentlich nicht leisten die Bestimmungen zu lockern und schon gar nicht sich dafür zu entschuldigen, dass gewisse Einstufungen zu hart waren.

Natürlich kann man jetzt sagen "Ja, gut, aber in so einer Situation sollte man trotzdem das edelmütige und richtige machen", aber ich glaube dadurch würde sich die Situation eher verschlechtern als verbessern. Momentan ist es ja auch so, dass viele Publisher einfach gar keine USK-Prüfung mehr machen und das Spiel in Deutschland nicht auf den Markt bringen um einer Indizierung zu entgehen. Der Vorteil: der Import des Spiels ist weiterhin legal.

Ich will hier auf gar keinen Fall die USK in den Schutz nehmen, aber man muss die Situation halt schon im grösseren Rahmen betrachten und die USK aufgrund von ein paar Einzelfällen zu verteufeln, halte ich für falsch. Momentan ist das Hauptproblem ganz klar der Zensurdrang in der deutschen Politik, der faule, uninformierte Weg Probleme anzugehen.
profil 20 comments
[17.01.2011 - 18:40 Uhr]
Wolpar:
Nicht gerade ein Traumjob, bei der USK zu arbeiten. Aber wohl immer noch besser als Fahrkartenkontrolleur.
profil 103 comments
[17.01.2011 - 19:41 Uhr]
iPhil:
Eigentlich ist es doch inzwischen sowieso egal, mit welcher Einstufung ein Spiel in Deutschland erscheint.
Wenn ein Spiel gecuttet ist, dann bestellt man es im Ausland.
In England zum Beispiel bekommt man Spiele für wesentlich weniger Geld, sie sind uncut und liegen meist in der EUR-Version vor... d.h. Multilingual.
Desweiteren hat man dann auch kein hässliches, großes USK Siegel mehr auf der Verpackung.
Ich rege mich über die Einstufung und Zensur der Spiele schon lange nicht mehr auf =D
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