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Kommentare zu: 1. Advent: In der Kürze liegt die Würze

Artikel von Tjark Michael Wewetzer, am 01.12.2013, 22:30, Seite 1 von 1


Zeige Kommentare 1 bis 8:
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[02.12.2013 - 00:31 Uhr]
CeeThis:
Sehr schöner Bericht.
Ich hab damals für House of the Dead II mit Light Gun 150DM hingelegt, heute würde man sich da ziemlich verarscht vorkommen mit ca 45min bis 1h Spielzeit aber im Laufe der Jahre haben sich dadurch auch sehr viele Stunden ergeben.
Ich kann da nur zustimmen, oft liegt in der Kürze die Würze (Ist vorallem bei Oldschool Sega :)
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[02.12.2013 - 08:32 Uhr]
blablub:
Zwei Dinge sind meiner Meinung nach Hauptgrund, dass wir Spiele für zu kurz halten:

1) Das Überangebot. Früher war man "Completionist", man wollte jedes Pixel des Spiels finden - dafür erntete man Bewunderung. Heute wird man ausgelacht, wenn man alle 750 Pokemon fangen will. Man ist einfach nicht mehr gezwungen, etwas fertig zu spielen, weil einfach bereits das nächste Spiel bereitliegt oder die Komplettierung nicht belohnt wird (weder virtuell im Spiel noch durch Anerkennung im Realen).

2) Die Möglichkeit, alles online nachzulesen. Ich erinnere mich noch, wie wir anfang der 90er in Buchläden gingen, um gedruckte Guides zu kaufen, wenn wir nach einer Woche nicht weitergekommen sind. Heute schaut man nach 5 Minuten "hängenbleiben" auf gamefaqs.com.

Abgesehen davon, wird jeder Mensch auch älter. Mit der Schule fertig beginnt das wahre Leben. Im Studium, in der Ausbildung und anschließend im Job hat man weniger Zeit zu spielen (auch wenn Schüler einem das nie glauben ;) ).
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[02.12.2013 - 11:28 Uhr]
Iwazaru:
Ich glaube Spiele nennt man deshalb "kurz", weil es nur noch darum zu gehen scheint schnell durchzukommen. Wenn ich schon 50-60 Euro zahle, dann muss ich nicht schnell durchsuchteln.
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[02.12.2013 - 12:27 Uhr]
Leopardchen:
Wer hunderte Spiele sozusagen "auf Halde" hat, faengt irgendwann an, diese so schnell wie moeglich abzustottern, damit das Erlebnis diese wenigstens "mal durchgespielt" zu haben mal da war. Ich kenne das Problem teilweise von mir selbst. Aber dabei unterscheide ich ganz klar zwischen Spielen, wo ich so etwas zulasse, und Spiele, die ich wirklich Pixel fuer Pixel geniessen will. Spass muss es natuerlich in allen Faellen machen ;). Nur manchmal hat man einfach nicht die Zeit, hat aber trotzdem irrsinnig Japp auf Spiel XYZ. Also Schwierigkeitsgrad runter, Scheuklappen bei GameFaqs auf Minimum reduziert, Fresskram auf den Tisch und ab geht's. Jedem das seine.
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[02.12.2013 - 17:19 Uhr]
blablub:
Was ich noch vergessen hatte, als Addendum zu Punkt 1 ("Überangebot"): Heute gibt es von jedem Genre hunderte Spiele. Vor 20 Jahren war das noch nicht so. Es gab also nicht nur das Spiel als solches zu entdecken, sondern die Eigenschaften und Möglichkeiten des Genres im Allgemeinen, einschließlich Taktiken und Strategien, wie man an bestimmte Aufgabenstellungen herangeht (unabhängig vom Spiel). Das ist heute natürlich nicht mehr nötig, da die Genres im Wesentlichen ausgearbeitet sind: Super Mario hat Platformer definiert, Dune II hat Echtzeit-Strategie definiert, Doom hat Ego-Shooter definiert, Roque hat rundenbasierte Rollenspiele definiert. Alles was danach kam, waren Mischformen und Detailoptimierungen dieser 4 Grundgenres + verbesserte Grafik.
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[02.12.2013 - 19:28 Uhr]
tunitu:
Zu Zeiten der SNES war ich noch nicht mal geboren........ ;)
profil 237 comments
[02.12.2013 - 21:02 Uhr]
blablub:
@tunity
Dann hast du einiges nachzuholen. ;) Ich empfehle aber mit dem NES anzufangen. 8-Bit-Sound und -Grafik ist einfach unschlagbar.

Die ~65.000 Farb- und Frequenz-Abstufungen beim 16-Bit-SNES haben auf mich wie immer wie nichts halbes und nichts Ganzes gewirkt, das hat man erst wieder mit Pseudo-Echtfarben und -Sounds geschafft mit 32 Bit breiten Registern. Die Spiele waren natürlich vom reinen Game-Design her trotzdem super. ;)
profil 141 comments
[03.12.2013 - 09:38 Uhr]
Hosenknopf:
@Alanar: Vielen Dank für diesen Artikel. Ich achte sehr stark auf die Spielzeit und etwas zu wenig auf die Qualität des Spiels. Bisher habe ich für mich eine Regel aufgestellt, dass ich nicht bereit bin, mehr als 2 Euro pro Spielstunde auszugeben. Demnach sind gewisse Spiele bevorteilt (Zelda, Fire Emblem, Kid Icarus), während andere kaum eine Chance haben (Mario, Kirby).

Natürlich muss mir grundsätzlich das Spiel zusagen, ich kaufe mir beispielsweise kein Pokemon- oder Monster Hunter-Spiel, auch wenn es zwar mein Kaufkriterium erfüllt, aber das Spiel mir kaum Spaß macht.

Bisher habe ich jedoch zu wenig beachtet, wieviel dieser Spielzeit einfach durch "unnütze" Aktivitäten im Spiel ausgefüllt werden. Deshalb werde ich zukünftig kritischer diesen Bereich beim Kaufentscheid für ein Spiel einfließen lassen.
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