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Event: Klare Sicht und freie Fahrt für den 3DS - Release, Preis und mehr

Robert Grötenherdt, am 29.09.2010, Seite 2 von 3

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Informationen brodeln gerade nur so aus der Nintendo-Konferenz. Wir machen uns für euch die Mühe, alle Informationen noch einmal übersichtlich festzuhalten. Auf der ersten Seite des Artikels wird sich eher mit den technischen Daten des Nintendo 3DS rumgeschlagen. Doch was diese kleine Zauberkiste noch ausmacht sind seine diversen Features. Auf der zweiten Seite unseres Artikels möchten wir euch die bisher angekündigten Features näher bringen und verdeutlichen was für einen Nutzen diese haben. Wie schon gesagt: Der 3DS kann mehr als nur 3D.
Vorneweg sei noch gesagt, dass es sich bei den Bezeichnungen um die englischen Namen handelt und selbst diese noch nicht alle feststehen.

StreetPass

Beim so genannten „StreetPass“ ist es möglich mit dem 3DS Informationen auszutauschen. Solange euer 3DS im Schlaf-Modus ist, ihr zum Beispiel durch die Stadt geht und euch ein anderer 3DS-Besitzer über den Weg läuft, gleichen die Konsolen eure Spielinformationen ab. Dafür muss das Spiel nicht einmal eingelegt sein, es genügt wenn ihr es einmal gespielt habt. Übertragen werden Erfolge oder Rekorde des anderen Besitzers sodass ihr direkt seht ob ihr die Nase vorn habt, oder der Passant als besser Kontrahent hervorgeht. Doch das heißt nicht dass euer 3DS im Schlaf-Modus sein muss, auch während ihr am spielen seid, tauscht dieser Informationen mit anderen aus, ohne das ihr was dafür tun müsst.
Symbolisch als Erkennungszeichen leuchtet dann entsprechend eine LED an eurem Handheld.

SpotPass

Unserem kleinen Wunder von Morgen ist es nicht nur vergönnt mit Gleichen seiner Art zu kommunizieren, sondern außerdem mit WiFi-Verbindungen, von denen er Informationen aus dem Internet beziehen kann. Solange er nicht ausgeschaltet, also im Schlaf-Modus ist kann er Platzierungen, Updates, Software, Benachrichtigungen und viele andere Informationen herunterladen, solange dies von euch in den Voreinstellungen zugelassen wurde.
Bei WiFi-Verbindungen kann es hier und da schon mal Probleme geben, wenn man die Daten zum einloggen nicht hat. Deswegen will Nintendo diese zu so genannten Nintendo Zonen ausarbeiten, die ohne Komplikationen nutzbar sein sollen. Hoffen wir mal, dass sich das nicht nur auf Japan beschränkt. Nintendo verspricht für Japan bis März 2011 ganze 2000 AccessPoints in Flughäfen, Bahnhöfen und Restaurants.

Mii Studio

Seit der wohl weltweit bekannten Wii ist es einem Gamer erlaubt sich selber als lustiges Figürchen zu erstellen und so in das Menü und verschiedene Partygames einzubinden. Die Charaktererstellung war schon dort eine spaßige Angelegenheit. Ob man einfach nur eine lustige Person mit großen Ohren und Hasenzähnen erstellen wollte, oder sich dann doch realitätsgetreu auf den Bildschirm bringt, das war dem Anwender überlassen. Jedoch weiß man auch, dass man so den eigentlichen Spielspaß mehrere Minuten hinauszögern konnte.
Der 3DS kann auch solche Mii-Figuren erstellen, doch was hier den Erstellungsprozess um einiges beschleunigt, ist die Möglichkeit sich selber zu fotografieren, auf das der Doppelbildschirmer aus dem Foto eine ähnliche Figur konfiguriert. Das spart Zeit und lässt einem mehr Zeit für das gute alte Zocken.

AR Games

AR steht für „Augmented Reality“ was so viel bedeutet wie vergrößerte Realität. Auch wenn der Name AR Games noch nicht feststeht, handelt es sich hierbei um ein vorinstalliertes Programm bei dem ihr bestimmte Karten auf den Tisch legen könnt und die Kamera diese als besonderen Spielgegenstand erkennt. So wird aus der Karte eine Einbuchtung, die nach einem Treffer zum Drachen mutiert und bei der es dann an euch liegt sie zu bekämpfen.
Mit dieser Spielerei will Satoru Iwate vor allem Umstehenden zeigen wie viel Spaß der 3DS macht. Wobei man hier auch abgeschreckt werden könnte. Man sieht jemanden ein Papierfetzen auf dem Tisch anglotzenden und bewegt sich um dieses hin und her um es auszumanövrieren? Skurril, aber sicherlich spaßig.

Home Menü

Auch wenn es das schon auf der Wii gibt, wurde diese Umsetzung des Home-Menüs wesentlich effizienter für den 3DS umgesetzt. Denn wenn ihr während des Spielgenusses die Home-Taste drückt wird das Spiel pausiert und ihr kehrt ins Hauptmenü der Konsole zurück. Dort könnt ihr dann zum Beispiel während des Spielens im Internet rum wuseln und zum Beispiel gucken wie man den Endboss am besten erlegt mit dem ihr gerade zu schaffen hat. Somit ist der kleine Knabe ein richtiges Multi-Tasking-Wunder im Vergleich zu der Wii.

Activity Log

Dieses kleine Tool kennen sicher einige noch von Pokémon. Der 3DS kann die Fußschritte des Besitzers ausmessen und diese grafisch auswerten. Außerdem werden Statistiken darüber angelegt wie oft und lang man welches Game zockt.

Virtual Console

Der kleine Freund wird außerdem noch zwei weitere virtuelle Freunde mit sich bringen. Er wird die Möglichkeit haben den Gameboy und den Gameboy Color zu emulieren. Jedoch mit einer voll lizenzierten Version von Nintendo in der die Frage, ob es legal ist bei Seite geräumt wäre. Ob es der letzte Gameboy der Serie, der Gameboy Advance, auch noch als Virtual Console auf den 3DS schaffen wird steht bisher außen vor, doch eine Applikation mehr würde nicht schaden um ein breiteres Publikum anzusprechen.

Nintendo 3DS Camera

Dass unser heiß ersehnter Handheld auch 3D-Fotos schießen kann ist ja schon bekannt. Das macht er mit den zwei Linsen die symmetrisch auf der Außenseite des Gehäuses angebracht sind. Doch es ist noch eine dritte Kamera angebracht. Diese guckt den Nutzer direkt an und lässt natürlich nur einfache Fotos von ihm schießen, bietet einem aber auch die Möglichkeit Gesichter verschmelzen zu lassen. So kann man den vor und hinter der Konsole stehenden im gleichen Moment abfotografieren und diese werden dann fusioniert. Shigeru Miyamoto und Satoru Iwata haben das bereits auf der Konferenz präsentiert und würden sicherlich wunderschöne Kinder zusammen kriegen.

3D-Movies

Auf der gamescom2010 durften wir auch dieses Feature schon ausprobieren. Neben dem Gespiele und der Recherche im Internet wird es auch möglich sein 3D-Filme zu gucken. Auch das natürlich ohne Brille. Nintendo hat für dieses Projekt Nippon und Fuji Television mit an Bord gezogen um so auch in dieser Sektion einiges anbieten zu können. Doch auch hier hoffentlich nicht nur für Japan.



Bin ich wach, oder träume ich?

Das kann doch nicht wahr sein, was uns mit dem 3DS alles versprochen wird. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass ich dieses Gerät im März in meinen Händen halten werde. Letztendlich habe ich noch zu viel Angst, dass es wie im bekannten Sprichwort ist: „Zu schön um Wahr zu sein.“. Mir würden die vielen angekündigten Titel schon für eine Menge Spielspaß reichen, doch dass dieses Gerät jetzt noch so viele Funktionen anbietet ist schon eine Art Trumpf. Außerdem fragt man sich warum so ein kleiner nicht mal ein Kilogramm schwerer Handheld es schafft ein Multi-Tasking-Fähiges Home-Menü anzubieten, die feste Konsole von Nintendo jedoch nicht.
Nintendo peilt schon wieder ein großes Publikum an. Abwärtskompatibilität und die Virtual-Console sollten ältere Gamer mit an Bord nehmen. Die Erstellung von Miis und Nutzung der AR-Games lockt weiterhin Casual-Spieler an und für Core-Gamer sind Titel wie Street Fighter-IV und Metal Gear Solid angekündigt.
Auch wenn der Preis hoch bemessen ist, denke ich dass Nintendo sogar 400€ für die Konsole verlangen könnte und sie immer noch fleißig gekauft werden würde.


Freut sich wie ein Dagobert Duck in seinem massig gefüllten Tresor: Robert Grötenherdt [Zyrando] für PlanetDS.de




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