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Kolumne: 4. Advent: Highlights für 2018

PortableGaming-Team, am 24.12.2017, Seite 2 von 3

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3DS | Switch | PS Vita

Andy Dück [awieandy] fliegt die Piste hinunter:
Steep


Mein letztes Spiel, das irgendwas mit Wintersport zu tun hatte, war 1080° Snowboarding für den N64. Es ist etwas mehr als ein Jahr her als ein neues Sportspiel im Schnee meine Aufmerksamkeit erweckte. Und dieses Spiel war Ubisofts Steep. Direkt bei dem ersten Trailer hat mich das Fliegen mit dem Wingsuit am meisten überzeugt. In der Closed Alpha und Open Beta auf dem PC durfte ich mir dann einen Eindruck der vier Sportarten machen. Das Snowboard, die Skier und selbstverständlich das Wingsuit-Fliegen fühlten sich sehr gut an. Nur das Paragliding war irgendwie nicht sehr spannend. In der Switch-Präsentation zu Anfang des Jahres war Steep für kurze Zeit in einem Trailer über zu kommende Spiele gezeigt worden, nur hat Ubisoft sich, Gerüchten zufolge, sich bis jetzt schwer getan den Titel auf die Switch zu portieren. Dazu kam auch noch, dass ihr Steep-Team sich lieber auf die Road to the Olympics-Erweiterung konzentriert hat. Allen zum trotz hat Game Director Arnaud Ragot dennoch weiterhin bestätigt, dass der winterliche Sportspaß für die Switch irgendwann kommt. Ich würde auf jeden Fall nochmal einen Blick darauf werfen, wenn die Switch auch einmal Skiurlaub macht.


Nicola Hahn [501.legion] möchte schnellstmöglich das All erkunden…
Starlink: Battle for Atlas


Eigentlich war ich von Anfang an skeptisch als die E3-Pressekonferenz von Ubisoft lief, doch ein bestimmter Titel hat es mir dann doch angetan: Starlink: Battle for Atlas. Bilder eines wunderschön gestalteten Weltraums und dann der Schwenk auf den Planeten Atlas mit seiner Flora und Fauna zogen mich sofort in ihren Bann. Dann wechselt die Kamera in Dogfights und es wird das neue Umsteck-Feature präsentiert. Hierbei setzt der Spieler seinen Sternenjäger modular selbst zusammen. Der Joy Con-Grip dient dabei als Stativ und an den Seiten werden die Waffen des Schiffs angebracht. Dann kam auch noch der Flug durch die Atmosphäre, der mein Herz höher schlagen ließ. Einfach fantastisch! Da muss nicht einmal die Grafik wunderschön sein, zumal sie hier eher comicartig ist. Die gezeigten Spielmechaniken und Möglichkeiten in dieser Welt zum Mitnehmen haben mich derart fasziniert, dass ich dieses Spiel jetzt sofort spielen will!


Tjark Michael Wewetzer [Alanar] gibt sich der Kunst hin:
Atelier Lydie & Suelle: The Alchemists and the Mysterious Paintings



Dass die Atelier-Reihe auf die Switch wandert, erfreut mich sehr. Seit ich die niedliche, entspannte Rollenspielserie auf der Vita kennengelernt habe, bin ich nämlich sehr von ihr fasziniert gewesen – speziell von den drei Dusk-Episoden. Nun bin ich persönlich mit den bisherigen zwei Spielen Mysterious-Trilogie nicht ganz zufrieden gewesen und gerade Atelier Firis nervte mich mehr als dass es mir Spaß machte, doch ich bin durchaus gewillt, der Sub-Serie mit ihrem Finale noch eine Chance zu geben. Und was bislang aus dem Abenteuer der beiden Geschwister Malen (ja, die heißen wirklich so und tragen bei weitem nicht den seltsamsten, deutschen Namen in der Reihe) verraten wurde, wirkt zumindest schon mal spannend.

Die Titelheldinnen Lydie und Suelle gehen im Alchemie-Atelier ihres Vaters dem üblichen Synthese-Handwerk nach und versuchen, sich über Wasser zu halten – über sonderlich viel Kundschaft verfügt ihr Workshop nämlich nicht. Eines Tages stolpern sie im Keller jedoch über ein mysteriöses Gemälde, aus dem Stimmen zu kommen scheinen. Und ehe sie sich versehen, gelangen sie durch das Porträt in die gemalte Welt. Diese bietet nicht nur reichlich Materialien, die bei der Item-Synthese praktisch werden, sondern auch andere Geheimnisse, die sich womöglich über mehrere Bilder erstrecken. Und so erkundet man die malerischen Bilderwelten, während man parallel daran arbeitet, den Bekanntheitsgrad des Ateliers zu erhöhen. Dabei trifft man auch auf einige bekannte sowie neue Gesichter, etwa die vorherigen Protagonistinnen Sophie Neuenmüller und Firis Mistlud, die teils auch als Reisegefährten einspringen können, um das Haupt-Duo im Kampf zu unterstützen. Ein Großteil der Zeit dürfte jedoch auch in die umfassende Item-Synthese gesteckt werden, denn nicht nur lassen sich auf diese Weise Auftragsarbeiten erstellen, man kann auch wieder einmal seine Ausrüstung bis ins kleinste Detail aufpeppen, wenn man sie nur mit den richtigen Materialien und deren Eigenschaften zusammenstellt. Ich hoffe jedenfalls, dass dieses Rollenspiel bei mir schlussendlich wieder ähnlich für Begeisterung sorgen wird, wie es die Dusk-Spiele oder Atelier Totori getan haben – denn dann steht uns hier zwar womöglich kein absoluter Überhammer, aber zumindest ein etwas anderes und auf jeden Fall spielenswertes Vergnügen ins Haus.


Außerdem wappnet sich Tjark gegen die Kältefront:
Valkyria Chronicles 4



Wenn es um Segas eher nischige und zudem auch noch im Westen eher erfolglose Marken geht, bangen hiesige Fans stets um deren Schicksal. Mit Valkyria Chronicles 4, das erfreulicherweise nach dem eher mäßig aufgenommenen Valkyria Revolution vergangenen November vorgestellt wurde, ließ man uns aber keine Zeit zum Bibbern. Das Spiel wurde nämlich direkt für Regionen außerhalb Japans mit angekündigt und zudem auch noch für Switch bestätigt – sehr zur Freude meiner Handheld-Vorliebe, denn für zugängliche, mobile Rundenstrategie in Anime-Stil bin ich immer zu haben!

Zeitlich marschiert der vierte Teil der Reihe allerdings nicht voran: Noch immer dreht sich das Spielgeschehen um den zweiten europäischen Krieg (damit ist ein fiktives Europa gemeint und nicht unseres), der aus einer neuen Perspektive erlebt wird. Genauer gesagt schlüpft man dieses Mal in die Rolle der Squad E um den eher ernsthaften und doch ziemlich heißblütigen Kommandanten Claude Wallace. Statt saftiger Wiesen und steiniger Städte steht hier primär der Konflikt in schneebedeckten Gebieten an der Tagesordnung, es wird nämlich in kälteren Regionen gegen einen neuen Trupp des unterdrückenden Imperiums gekämpft. Serientypisch geht es hierbei rundenweise zu: Ihr überblickt auf einer schematischen Karte das Schlachtfeld und überlegt, mit welcher Einheit ihr nun zieht, nur um danach in der Verfolgerperspektive direkt ins Geschehen zu springen und euren Schützling aktiv in Position zu bringen. Wer dabei Gegnern vor die Flinte läuft, muss sich auf Sperrfeuer gefasst machen – taktisches Geschick wird hier also ebenso gefordert wie schnelles Denken. Die vielfältigen Einheiten eures Trupps werden dabei vermutlich wieder mit eigenen Fähigkeiten daherkommen, die jeweils auf ihre Persönlichkeiten zugeschnitten sind und euch das gewisse Etwas im Kampf verleihen. Kurzum: Da ist ein heißes Eisen bei Sega im Feuer, das hoffentlich nicht enttäuschen wird!


Und Tjark hat im Februar ein Date mit…
Bayonetta 1 & 2



Nachdem jetzt schon einige Wii U-Titel das sinkende (oder wohl eber abgesoffene) Schiff verlassen haben, springt nun auch die fesche Hexe aus dem Hause PlatinumGames aus dem Wasser, um grazil am Ufer der Nintendo Switch zu landen - und das gleich in dreifacher Ladung. Wann genau der brandneue dritte Teil der Bayonetta-Reihe erscheint, wurde zwar noch nicht verraten, doch zum Warmspielen sollen die beiden ersten Spiele im kommenden Februar auf jeden Fall genügen. Und auch wenn ich sie schon auf der Wii U genießen konnte, freue ich mich umso mehr darauf, sie jetzt wirklich komplett ungebunden von einer stationären Heimkonsole überall und jederzeit unterwegs genießen zu können.

Bayonetta ist Zen. Blutiges, durchgedrehtes Zen. Es führt die technisch tiefgründige Action-Formel von Devil May Cry fort und hebt sie auf eine neue Ebene. Während die Story um die Umbra-Hexe mit komplizierter Vergangenheit eher holprig erzählt ist und viel zusätzliche Einleserei zum vollen Verständnis benötigt, machen die brachiale Action und großartigen Momente das eigentliche Spielerlebnis aus. Mit dem vielfältigen Kombo-System lassen sich eindrucksvolle Manöver zustande bringen, die zudem mit entsprechend vielen Punkten belohnt werden - und die sind nicht nur kosmetisch, denn gute Leistungen resultieren in mehr Ingame-Währung, die in hilfreiche Upgrades investiert werden kann. Das erste Spiel ist dabei eindeutig das kniffligere von den beiden, entlohnt die Mühe jedoch auch mit einem der visuell besten Endkämpfe, die ich je gesehen habe. Bayonetta 2 präsentiert sich hingegen deutlich ausbalancierter und liefert ein konstant großartiges Spielgefühl. So oder so: Im Februar wird im Himmel, der Hölle und allen Ebenen dazwischen wieder aufgeräumt. Und ich freue mich tierisch darauf, wieder mit der Umbra-Hexe loszuziehen!


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