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Event: Hylianische Frischluft - Nintendos Post E3 Event 2016

PortableGaming-Redaktion, am 25.06.2016, Seite 1 von 1

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Alle Jahre steigt die E3 und damit auch Nintendos Post E3 Event in der aktuellen Zentrale in Frankfurt. Deutsche Pressemitglieder, denen der teure Flug nach Los Angeles verwehrt blieb, hatten somit abermals die Gelegenheit, zumindest Nintendos kommende Kracher direkt vom Showfloor auf heimatlichem Boden sehen zu dürfen. Großer Renner war dabei natürlich der brandneue Zelda-Ableger für Wii U und NX, aber auch die Nindies und unseren geliebten 3DS vergaß man in dem Rummel nicht – auch wenn das Aufgebot trotz allem etwas überschaubar ausfiel. Wobei das eigentlich wenig verwundern sollte, war Nintendos Messeauftritt dieses Jahr auch eher klein und auf das bereits erwähnte Open-World-Spektakel zugeschneidert. Alex und Tjark sind dem Ruf nach neuen Abenteuern, kameradschaftlichen Jagdausflügen und schlechten Wortspielen (hauptsächlich aus Tjarks Mund) gefolgt und zeigen euch, was Big N zu bieten hatte.

Erlebte seine Abenteuer nicht nur in der Wildnis von Hyrule, sondern auch in den Zügen der Deutschen Bahn:
Alexander Schneider [Gardevoir ex]


Man hört ja viele Geschichten über die Deutsche Bahn - Sagen, Mythen und Märchen. So kann man die leidvollen Reiseberichte anderer lediglich bezeichnen, wenn man die Eskapaden und Unzulänglichkeiten dieses beinahe monopolistischen Unternehmens noch nicht am eigenen Leibe gespürt hat! Ich jedenfalls könnte Romane über meine Hinfahrt, aber erst recht über meine Heimreise von Nintendos alljährlichem Post E3 Event schreiben. Sicherlich interessieren euch meine Eindrücke von der angenehmen und wohlorganisierten Veranstaltung wesentlich mehr als meine unverbesserliche Beschwerdeführung, aber ich muss den Tag ja in chronologischer Form zu Papier - oder besser zum Bildschirm - bringen. So begab ich mich in aller Herrgottsfrühe gegen 04:30 Uhr in der (sommerlichen) Nacht aus dem (zu warmen, aber gemütlichen) Bett, ärgerte mich über eine schlaflose und nicht gerade wohltuende Nacht und sorgte dafür, nur wenige Stunden später aus dem Haus zu hechten, um den heraneilenden Bus auch ja nicht zu verpassen - schließlich sind unsere Tickets auf eine einzige Fahrt beschränkt und so dürfen wir es uns im Gegensatz zur Deutschen Bahn keinesfalls erlauben, zu spät zu kommen. Am vielleicht wärmsten Tag des Jahres (ja, lange Haare sind bei diesem Wetter absolut nicht zu empfehlen!) ronn mir der Schweiß schon am frühen Morgen über das Gesicht und ich begann, mich zu fragen, wo all das bei dieser unerträglichen Hitze und vor allem ohne Schlaf noch hinführen soll. Nun, genug von meinen Gemütszuständen, konzentrieren wir uns auf die Fehler der Bahn. Spätestens, nachdem ich nach einem Umstieg in Essen im ICE nach Frankfurt saß, sollte das Unheil endgültig seinen Lauf nehmen: Da wagte man es doch tatsächlich, meinen Fahrplan radikal über Bord zu schmeißen und nach Ankunft am Duisburger Hauptbahnhof einfach mal spontan durchzusagen, dass der Zug nun doch nicht in Frankfurt halten werde und man sich an einen anderen ICE halten müsse, sofern man überhaupt nach Frankfurt wolle. Natürlich will ich! Es ist ja schließlich der einzige Grund für meinen Aufbruch! Also schleppte ich mich in Windeseile aus dem Zug, rannte zum gegenüberliegenden Gleis und sprang in den nun richtigen ICE, der aber erst mit etwa 45 Minuten Verspätung in Frankfurt ankommen sollte. Und darunter litt beileibe nicht nur ich, der am Fenster sitzend mit direkter Sonneneinstrahlung zu kämpfen hatte, sondern auch mein lieber Kollege Tjark, der aufgrund dessen weitaus länger auf mich warten musste als ursprünglich geplant.


Nun denn, nach einer kurzen Fahrt mit der örtlichen S-Bahn trafen wir uns dann endlich in Niederrad, also am Bahnhof in unmittelbarer Nähe zur Hauptzentrale von Nintendo of Europe. Tjark hatte alsbald die bahnbrechende Idee, auf dem Weg zum Event - dem ich in diesem Jahr übrigens erstmals beiwohnen durfte - eine „Sondersendung“ unseres Podcasts aufzunehmen. Ein vorzüglicher Einfall, schließlich sind wir in letzter Zeit kaum zu den Aufnahmen gekommen und das bevorstehende Event ist ja förmlich dazu prädestiniert, unsere Erwartungen in blumige Worte zu fassen. Und kurz nach unserer Anmeldung an der Pforte sollte es dann auch schon losgehen - in diesem vermeintlichen Spieleparadies hatten wir freie Wahl! Wir entschieden uns gleich zu Beginn für Nintendos absolutes E3-Highlight The Legend of Zelda: Breath of the Wild - ein Spiel, auf welches ich mich schon seit unzähligen Jahren freue und auf welches die gesammelte Zelda-Fangemeinde sicherlich genauso gespannt wartet wie meine Wenigkeit. Schon die Bekanntgabe des finalen Titels im Rahmen der E3 raubte mir den Atem, die ausführliche Treehouse-Präsentation natürlich erst recht. Kein Wunder, dass wir uns dieses Monster von Spiel zuerst anschauen mussten! Dabei bot Nintendo gleich zwei verschiedene Demo-Versionen an - während sich die erste vornehmlich auf das Kampfsystem und das Erkunden der offenen Welt beschränkte, schmiss uns die zweite ins kalte Wasser und an den Beginn der geheimnisvollen Story, die Link mit scheinbarer Amnesie aufwachen lässt. Ich möchte an dieser Stelle gar nicht so sehr auf die Unterschiede zwischen den Demo-Fassungen eingehen, da die ersten Zeilen der Story ohnehin nicht allzu viel Aussagekraft haben. Vielmehr ist es mein Ansinnen, die gigantische Open World zu preisen! Zwar konnte man in unseren Anspiel-Sessions nur einen klitzekleinen Teil der Karte beschreiten, doch schon dieser überwältigte mit monumentaler Größe und grafischer Opulenz. Okay, zugegebenermaßen ruckelte es ab und an merklich, doch spätestens mit der NX-Version dürften diese Problemchen der Vergangenheit angehören. Ansonsten jedoch waren saftig grüne Wiesen, romantische Sonnenuntergänge und unbarmherzige Wildschweine zu bestaunen - Letztere gingen natürlich sofort zum Angriff über, wenn man ihnen mit einem herzhaften Bogenschuss zugesetzt hat. Sollte man dann doch mal erwischt worden sein, kann man seinen Herzbestand zum Beispiel mit Äpfeln auffüllen. Diese holt man sich einfach von umherstehenden Bäumen herunter, denn Link kann nun nach Belieben klettern! Ob an den Wänden hoch oder an den Baumstämmen entlang, kein Höhenzug ist vor unserem Helden sicher. Zwar konnten wir die erste Demo nur zehn Minuten lang anspielen und auch die zweite war mit zwanzig Minuten nur unwesentlich länger, dafür aber habe ich mich schon nach wenigen Augenblicken in das Spiel verliebt - und wenn es endlich veröffentlicht wurde, was spricht dann noch gegen eine Hochzeit?


Indessen legte Tjark Hand an einige andere Titel an, darunter Rhythm Paradise Megamix und die Wii U-Version von Severed, das auch auf den 3DS portiert wird. Ich hingegen stürzte mich gleich nach meiner erhebenden Breath of the Wild-Erfahrung auf Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit sowie Sonic Boom - Feuer & Eis. Nachdem Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit von der westlichen Fanbase nicht nur herbeigesehnt, sondern im wahrsten Sinne des Wortes herbeigewünscht wurde und nun im September bei uns erscheint, kamen wir natürlich nicht um das knuddelige RPG-Remake herum. Zwar startet die englischsprachige Demo noch ganz behaglich in einem idyllischen Dörfchen, doch schon bald werden wir im Kampf mit tonnenweise Schleim konfrontiert und auch der erste Boss in Form eines Golems will nicht von uns ablassen. Optisch hat sich im Vergleich zur Originalversion natürlich reichlich getan, auch der Sound wurde deutlich aufgebessert und so macht schon die Testversion Lust auf mehr - dieses liebevoll gestaltete RPG sollten sich sicher nicht nur Fans der traditionsreichen Reihe zu Gemüte führen! Sonic Boom: Feuer & Eis hingegen ist ein zweischneidiges Schwert - zwar wissen vor allem die opulenten Zwischensequenzen, die Wechselmöglichkeiten zwischen Segas blauem Igel und seinen Freunden sowie die neuen Feuer- und Eis-Elemente zu gefallen, insgesamt aber zweifele ich an der Langzeitmotivation sowie an einigen anderen Ärgernissen, die ich in meinem kommenden Hands-On genauer beleuchten werde.

Die Zeit verging wie im Fluge, zwischendurch unterhielten wir uns noch mit einem netten Mitarbeiter von Nintendo und tranken ein wenig von der Cola, die man den Gästen freundlicherweise gratis anbot. Pünktlich um 14 Uhr sollte dann noch eine Präsentation anstehen, in welcher Chris von Nintendo den anwesenden Zuschauern die Titel The Legend of Zelda: Breath of the Wild, Mario Party: Star Rush, Paper Mario: Color Splash und Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit vorstellte. Eine launige Angelegenheit, die teils durchaus tiefe Einblicke in das jeweilige Gameplay bot und sogar Material für einen ganzen Preview-Bericht lieferte, wie ihn Tjark zu Mario Party: Star Rush anfertigte. Nach ein paar weiteren Kostproben - Tjark begab sich noch in Metroid-Gefilde - und Gesprächen war es dann auch schon Zeit für unseren Aufbruch, schließlich mussten wir unsere Züge für die Rückfahrt zwangsläufig erreichen. Nintendos Freundlichkeit sei Dank konnten wir zum Abschied noch ein paar Goodies abstauben und machten uns dann auf den Weg gen Bahnhof Niederrad. Bevor wir uns allerdings endgültig aus dem Staub machten, mussten wir draußen noch unseren Podcast, den wir vor dem Event einleiteten, fertigstellen. Was war das Event letztlich wert? Moment, Pokémon Sonne und Pokémon Mond fehlten! Skandal! Ja, mir als ausgewiesenem Pokémaniac hat die Abwesenheit der neuen Pokémon-Generation ganz und gar nicht gefallen, angesichts meiner enormen Begeisterung für das kommende Zelda-Epos konnte ich darüber aber locker hinwegsehen. Rückblickend war Nintendos Post E3-Event trotz der geringen Anzahl an Spielen und der Strapazen, die man dafür auf sich genommen hat, durchaus eine Reise wert und bot interessante Einblicke, die wir teilweise sogar schon in Texte umgemünzt haben. Und seine Kollegen trifft man schließlich auch immer wieder gerne!


Apropos Strapazen: Wo ich mich nun doch schon so intensiv über meine Hinfahrt ausgelassen habe, möchte ich auch meine Rückfahrt nicht unerwähnt lassen. Kurzum: Ein Alptraum! Es ist ja nicht nur so, dass mein ICE am Frankfurter Hauptbahnhof mit knapp einer Stunde Verspätung abfuhr und ich in der brütenden Hitze ausharren musste, ehe er endlich erscheinen wollte (die Menschenmassen am Gleis mal ganz außer Acht gelassen). Nein, in Köln-Deutz wurde aufgrund einer technischen Panne mal eben die Hälfte des Zuges abgekoppelt, sodass meine zugfahrenden Leidensgenossen und ich in die vorderen Waggons flüchten mussten. Zudem: Wieder 45 Minuten Verspätung obendrauf. Und die Klimaanlage hat scheinbar schon vor Ewigkeiten den Geist aufgegeben. Schön sowas, bei gefühlten 40 Grad! An Sitzplätze war ohnehin schon gar nicht mehr zu denken. Nicht nur ich war an dieser Stelle erzürnt, auch die anderen Passagiere brüllten bei den Kontrollen teils wüst herum und hielten sich nicht zurück, wenn es um ihre Unmutsbekundungen ging. Wo sind wir denn, wenn der Fahrer Durchsagen mitten im Satz abbricht und den Leuten nicht einmal mitteilen kann, welche Anschlusszüge sie wählen können? Mit etwa zweieinhalb Stunden Verspätung - ich habe durch die vorherigen Verspätungen ja auch meine Anschlüsszüge verpasst - kam ich nicht wirklich wohlbehalten, aber um einige Eindrücke positiver und negativer Art reicher, zu Hause an. Die Deutsche Bahn belehrt einen auch immer wieder eines Besseren! So kontrastreich kann ein Tag zwischen Hyrules grünen Wiesen, klebrigen Schleimkämpfen und abenteuerlustigem Bahnpersonal sein.


Lernt die Kunst des Kletterns und wärmt sein Herz mit Aufwärmware:
Tjark Michael Wewetzer [Alanar]

Mit irgendwelchen Reisegeschichten kann ich leider nicht aufwarten, da mein Trip nach Frankfurt abgesehen von Minimalverzögerungen ziemlich ereignislos verlief. Aber wer weiß, vielleicht kommt euch meine Kompaktversion nach dem Mini-Roman von Kollege Alex auch ganz gut entgegen. Jedenfalls habe ich – gerade in Anbetracht der im kleinen Stil abgehaltenen E3-Shows – keine sonderlich großen Erwartungen für das Post E3 Event gehabt und konnte dementsprechend eigentlich nur positiv überrascht werden. Außer womöglich bei Zelda: Breath of the Wild, stehe ich doch mit Open-World-Spielen ein wenig auf dem Kriegsfuß. Und mit „ein wenig“ meine ich „sehr“.


Tatsächlich gibt es auch so einiges, was mich an Nintendos nächstem Teil der legendären Zelda-Reihe stört. Dass die Spielwelt soweit zwar imposant aussieht, aber mir schon jetzt die teilweise echt langen Marschwege zwischen den nennenswerten Punkten auf den Keks gingen, ist noch geschenkt. Schließlich zeigten beide Demos einen frühen Zeitpunkt im Spiel, mit einem Reittier oder womöglich einem Schnellreisesystem – die Shiekah-Türme lassen derartige Funktionen schon erahnen – könnte sich dieser Kritikpunkt im fertigen Spiel bereits auflösen. Zumal die Welt dann vielleicht auch mit mehr Leben gefüllt wird. Klar rennen im dicht bewaldeten Gebiet Wildschweine herum, Bokblins schlagen hier und da ihr Lager auf und Schmetterlinge flattern über die Wiesen, aber ich vermisse irgendwie noch etwas, das mich in diese Welt hineinzieht. Zum Beispiel gute Geschichten, und das nicht nur in Bezug auf die große Rahmenhandlung, sondern auch in Sachen Hintergrundereignisse. Wie das Leben in dieser Welt ist, was die Bewohner zu erzählen haben. Da es im fertigen Spiel noch Siedlungen geben soll, bin ich in dieser Beziehung auch noch leicht optimistisch. Das gilt auch für die extrem wackelige Framerate, die je nach Sichtweite und Detailgrad der dargestellten Objekte gerne mal in die Knie ging. Was mir aber nun wirklich nicht zusagt, ist das Beute-System. Dadurch, dass jeder Gegner jetzt Waffen und anderen Krimskrams fallen lässt, erinnert mich Breath of the Wild ganz böse an Darksiders II - und das hat mir bereits DEUTLICH weniger Freude bereitet, als der Zelda-mäßige Vorgänger.

In gewissen Punkten konnte mir Nintendo aber auch schon in der Demo Sorgen nehmen. Zunächst einmal wäre da das unglaubliche Gefühl der Freiheit. Link ist (Demo-Begrenzungen ausgenommen) nicht innerhalb von unsichtbaren Wänden, die sich als steile Berghänge tarnen, eingeschlossen. Egal wie steil eine Klippe ist, der hylianische Held kann sich an sie ranheften und sie erklimmen – vorausgesetzt, ihr haushaltet gut mit der Ausdauer. Nach mehreren Anläufen endlich einen schier unüberwindbar wirkenden Berg besteigen zu können, sorgt für ein unscheinbar schönes Gefühl. Den neuen Fähigkeiten entsprechend wurde auch die Steuerung angepasst (man hat einen SPRUNGKNOPF!), was bei den ersten Gehversuchen vielleicht etwas ungewohnt wirkt, mit der Zeit fuchst man sich jedoch in das neue Spielprinzip rein. Nicht zuletzt weiß die stilisierte Optik trotz der Framerate-Knicke durchweg zu überzeugen – Hyrule sah nie schöner aus. Auch wenn ich immer noch Bedenken habe, dass Breath of the Wild mich packen kann, bin ich zumindest guter Dinge und glaube, dass selbst wenn ich mich nicht dafür begeistern kann, es zumindest kein schlechtes Spiel wird. Außerdem ist es tatsächlich mal etwas anderes als die bisherigen Zelda-Spiele, bei denen Nintendo mitunter dafür kritisiert wurde, mit der Reihe ein wenig auf der Stelle zu treten.


Doch genug von irgendwelchem Heimkonsolenkrimskrams, es gab ja auch noch 3DS-Spiele zu sehen! Blöderweise hatten wir zirka die Hälfte davon bereits in unserer Redaktion, weswegen sich der effektive Nutzen des Besuchs gleich drastisch verringerte. Langweilig wurde es dennoch nicht: Rhythm Paradise Megamix konnte mich trotz meiner musikalischen Torfköpfigkeit in der kurzen Demo bereits in den Bann ziehen und Severed habe ich – trotz hochlobender Empfehlungen des geschätzten PlanetVita-Kollegen Altin – nie so wirklich auf dem Schirm gehabt. Mitunter wohl, weil ich mir unter dem Spielprinzip selbst nach einigen Videos und Reviews noch immer nichts vorstellen konnte. Jetzt, nachdem ich es gespielt habe, bin ich aber furchtbar gespannt darauf und hoffe daher, dass die 3DS-Version in Sachen Technik mithalten kann. Als Touchpen-Freund würde ich diese Fassung nämlich der bereits verfügbaren Vita-Erstversion vorziehen. Ebenfalls erwähnenswert wäre meine, naja, Beinahe-Hassliebe (wobei der Ausdruck vielleicht zu stark ist) von Sonic Boom: Feuer & Eis, das ich nach einigen ersten unbeholfenen Anspielversuchen eigentlich am liebsten mit Karacho an die Wand gepfeffert hätte. Eine Ruhepause und eine weitere halbe Stunde Anspielzeit später beherrschte ich es jedoch ganz gut und empfand sowas wie Spielspaß. Das wiegt einige der offenkundigen Schwächen, die der Titel hat, freilich nicht auf, aber zumindest „okay“ bis „ganz gut“ könnte das Spiel meiner Einschätzung nach werden.

Schlussendlich bin ich positiv gestimmt aus dem Gebäude geschritten. Klar hätte einiges besser sein können - Monster Hunter Generations-Anspielstationen mit der Vollversion anstelle der bereits frei verfügbaren Demo wären cool gewesen – doch gelohnt hat sich der Ausflug so oder so. Allein um mal Hand an das neue Zelda anlegen zu können und herauszufinden, ob meine Open-World-Ängste begründet oder Humbug sind. Oh, und was Alex oben mit den Metroid-Gefilden meinte? Nun ja, ein Bild (oder hier: Video) sagt bekanntlich mehr als tausend Worte.


Haben einen heißen Zockertag hinter sich: Alexander Schneider [Gardevoir ex] und Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für Planet3DS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Einladung zum Event.

Tjark entschuldigt sich hiermit noch einmal in aller Form bei den Metroid-Fans, deren Hoffnungen durch den schlechten Abschlusswitz wahrscheinlich schon wieder zerstört wurden.

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