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Event: Zwischen Häppchen und Turniertrubel - Unser Reisebericht zu Nintendos Preview-Event

PortableGaming-Team, am 22.02.2016, Seite 1 von 1

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Es ist wieder so weit, Nintendo lädt zum gemeinsamen Anspielen ein. Da lassen wir uns nicht lumpen, nehmen selbstverständlich sofort unsere Beine in die Hand und machen uns auf nach Frankfurt am Main, wo die Hauptzentrale von Nintendo of Europe platziert ist. Doch wie könnte es anders sein: Wir erreichen Frankfurts Hauptbahnhof, es fehlt nur noch ein kleines Stück zum Glück und dann ein gibt es einen Komplettausfall der lokalen S-Bahn. Glücklicherweise wurden die Probleme nur kurze Zeit nach unserer Ankunft beseitigt, sodass es bei einigen wenigen Minuten Verspätung blieb. Angekommen in Frankfurt Niederrad erledigten die Füße den Rest des Weges, bis wir letztlich in der Herriotstraße das recht unscheinbare Bürogebäude erblickten. Was uns dort in Nintendos Vorführraum erwartete und ob sich der Besuch gelohnt hat, das berichten euch unsere beiden Redakteure Nicola Hahn und Sebastian Mauch. Wie immer viel Spaß beim Lesen!



Der absolute Pokémon-Tekken-Profi:
Sebastian Mauch [Paneka]
Nach dem Check-In bei der netten Empfangsdame stürzten wir uns auch sogleich direkt ins Vergnügen. Allerlei Demostände waren wieder aufgebaut, der Moment hatte etwas von einem Flashback. Dieses Preview-Event war nämlich in genau denselben Räumlichkeiten angesiedelt wie damals schon das Post-E3-Event im vergangenen Jahr. Aber selbstverständlich gab es dieses Mal andere Software zu sehen. Die 3DS-Vertreter lassen sich jedoch leider an einer Hand abzählen. Mit an Bord an Super Pokemon Mystery Dungeon (zum Test), Bravely Second: End Layer (zum Test), Yo-Kai Watch und Hyrule Warriors Legends. Zu Letzterem dürfen wir leider kein Videomaterial veröffentlichen. Wir haben es aber natürlich trotzdem angezockt und teilen daher unsere Erfahrungen bald in einem kleinen Hands-On mit euch. Zu Yo-Kai Watch gibt es leider nichts Neues, denn dazu präsentierte Nintendo lediglich die alte E3-Demo (zum Hands-On) - ein genaues Releasedatum gab es nicht. Da heißt es wohl noch etwas warten, denn mehr als „dieses Jahr“ ist aktuell leider nicht bekannt. Sehr merkwürdig: Für Yo-Kai Watch – was die meisten Anwesenden schon kannten – gab es mehr als sechs (!) Demo-Stationen, wovon sechs beim letzten Mal für hitzige Multiplayergefechte im Blast Ball-Minispiel von Metroid Prime: Federation Force eingerichtet waren. Das hätten wir uns wieder gewünscht, zumal die Yo-Kai Watch-Stationen meist „pupsleer“ waren.




Abgesehen vom 3DS-Lineup gab es aber auch einige Wii-U-Titel zu spielen. Der wohl größte Hit war da wohl Pokémon Tekken. Endlich konnte man das Crossover mal selbst anspielen. Sogar der später im Hauptspiel auch einstellbare LAN-Modus war enthalten, was zwei Kontrahenten ermöglichte, auf je einer Konsole samt 5000 Zoll Curved Fernseher zu kämpfen. Alternativ konnte man aber natürlich auch zu zweit an einer Konsole zocken, doch musste dann ein Spieler auf das Gamepad hinabsehen. An sich ist der Mix ziemlich gelungen und die Tekken-Wurzeln sind deutlich zu erkennen, aber etwas schwammig fühlte sich das Beat-'em-Up dann doch an, von einigen Grafikpatzern wie kantigen Schattierungen mal abgesehen. Passend dazu starteten die Mitarbeiter übrigens ein kleines Turnier. Am Ende winkten einige Plüsch-Pokémon für die ersten drei Plätze sowie ein paar Mario-Regenschirme. Glorreich wie immer flog ich als ultimativer Beat-'em-Up-Profi direkt im ersten Match raus. Naja, hat wohl nicht sein sollen.

Auch spielbar war das kommende HD-Remake The Legend of Zelda: Twilight Princess HD. Dort konnte man sich in dem putzigen Affen-Dungeon eine Weile an der wunderschönen neuen Optik laben. Apropos laben, das Buffet war auch wieder sehr vorzüglich, wenn auch beim letzten Mal etwas herzhafter. Stattdessen konnte man sich mit Getränken und Fingerfood an ein sonniges Plätzchen setzen und sich stärken. Da wir natürlich echte Zocker sind, haben wir freilich die Sonne gemieden und unser Essen im Schatten verputzt! Aber mal den Spaß beiseite: Alles in allem war es wieder ein sehr schönes Event, auch wenn es in puncto Nintendo 3DS ruhig etwas mehr hätte sein können. Dafür ging niemand leer aus, denn am Ende bekam jeder Besucher einen Beutel voll Nintendo Goodies zum Mitnehmen. Ich für meinen Teil freue mich schon auf den nächsten Besuch in der Herriotstraße und bedanke mich bei Nintendo recht herzlich für Einladung!

Freut sich über den Imbiss und die „pünktliche“ Bahn:
Nicola Hahn [501.legion]

Im Gegensatz zu meinem Kollegen Basti war ich zum ersten Mal in Frankfurt und auch zum ersten Mal in der neuen Hauptzentrale von Nintendo of Europe. Die Fahrt dorthin begann für mich um 4 Uhr morgens in Richtung München Hauptbahnhof, um dann um 6 Uhr im leeren Zug in Richtung Frankfurt zu sitzen. In Nürnberg ging es dann in einem anderen Zug weiter, der mit müden Gästen gefüllt war. Um 9 Uhr fuhr schließlich der IC im Zielbahnhof Frankfurt am Main ein und ab hier führte eine S-Bahnlinie direkt zu Nintendos Veranstaltungsort. Gerade noch rechtzeitig in der S-Bahn angekommen, fiel ich erschöpft auf einen leeren Sitz um dort festzustellen, dass die gesamte Linie schon seit 20 Minuten still liegt. Nachdem sich die Bahn nach weiteren zehn Minuten Wartezeit endlich in Bewegung setzt, habe ich schon meinen Kollegen Basti gefunden und kurze Zeit später stiegen wir auch schon wieder in Niederrad aus. Ab hier war es nur noch ein kurzer Fußmarsch zum Bürogebäude von Nintendo, das sich ganz unscheinbar zwischen den Hochhäusern von Frankfurt einreihte und sich nur mit dem Firmenlogo (das noch unscheinbarer in grau auf weiß geschrieben wurde) und einem typischen Mario-Pilz hinter einem Fenster verriet. Nach der Anmeldung und anderen Formalitäten ging es auch direkt in den Präsentationsraum, der gut mit 3DS- und WiiU-Anspielstation und einem reichhaltigen Buffet gefüllt war. Als wir mit den Videoaufnahmen und Ersteindrücken, die Basti schon oben ausführlich ausgeführt hat, fertig waren, konnten wir auch den restlichen Raum unter die Lupe nehmen: An dessen Ende lag ein kleiner Merch-Shop, der wohl exklusiv für Nintendo-Mitarbeiter gedacht ist und so allerhand Nintendo-Artikel anbot. In der Mitte des Raums befand sich ein Ruhebereich mit gemütlichen Sitzsäcken und einer Hängematte, die Gäste und Angestellte zum Entspannen einlud. Vom Essbereich auf der rechten Seite des Raums konnte man sogar die Angestellten der Firma gegenüber beim Arbeiten beobachten, denn deren Gebäudefassade bestand großflächig aus einer Glasfront.




Die Nintendo-Mitarbeiter selbst unterhielten die Presse-Vertreter mit interessanten Infos zu den jeweiligen Spielen und veranstalteten auch das besagte Pokémon-Turnier, das Basti leider nicht ganz für sich entscheiden konnte. Ein Blick auf die Uhr verriet allerdings, dass es bereits zum Aufbruch war. Erst beim Verlassen des Nintendo-Wunderlandes konnten wir erst richtig realisieren, dass uns wirklich die Zeit davonlief. Glücklicherweise parkte vor dem Gebäude noch ein Fahrzeug der Car2Go-Kette, das überaus praktisch gemietet werden konnte und uns so noch eine Chance auf die S-Bahn verschaffte, die uns wieder rechtzeitig zum Hauptbahnhof bringen sollte. Sicher und zuversichtlich steuerte Basti den Automatik-Smart in Richtung S-Bahnstation nur um dort festzustellen, dass sich die S-Bahn wieder verspätet und damit aber auch die Rückfahrt mit den Fernzügen in Gefahr brachte. Mit knapp fünf Minuten Verspätung stolperte ich aus dem Zug nur um einmal über den halben Bahnhof zu rennen und mich schließlich durch einen überfüllten Zug kämpfen müssen. Egal, alle Züge sind rechtzeitig erwischt worden, das Event war informativ und hat viel Spaß gemacht. Mein Fazit: Gerne wieder, aber bitte mehr 3DS-Spiele!

Raus aus dem S-Bahn-Stress, rein in das Spielvergnügen: Sebastian Mauch [Paneka] und Nicola Hahn [501.legion] für Planet3DS.de

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1 Kommentar

profil 20 comments
[23.02.2016 - 12:31 Uhr]
Tatze:
Die müssen ja ne unheimliche Deckenhöhe haben wenn sie da 5000 Zoll Fernseher reinstellen können. *lach* :D
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