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Kolumne: 4. Advent: Highlights für 2016

PortableGaming-Redaktion, am 20.12.2015, Seite 1 von 2

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3DS | PS Vita

Egal wie oft Branchenanalysten den Tod von Handheld-Spielkonsolen predigen, irgendwas wird es immer geben, worauf wir uns freuen können. Auch für 2016 haben sich jetzt schon ein paar heiße Kandidaten angekündigt - so viele sogar, dass wir gar nicht alle hier unterbringen konnten. Für Rollenspielfans wird ja schon allein der Jahresstart das reinste Fest, Etrian Odyssey 2 Untold, Bravely Second, Trails of Cold Steel und Co. sei Dank. Von daher wollen wir euch im Zuge unseres vierten und letzten Adventsartikel eine kleine Auswahl der Titel präsentieren, auf die wir uns bereits wahnsinnig freuen und bei denen wir es kaum erwarten können, sie endlich daheim oder unterwegs spielen zu dürfen.

Sebastian Mauch [Paneka] bereitet sich vor auf:
Metroid Prime: Federation Force


Der GameCube war zumindest für mich persönlich eine der ersten großen Konsolenerfahrungen. Natürlich lag das nicht nur an der Konsole selbst, sondern auch an der äußerst genialen Spieleauswahl. Neben grandiosen Games wie Mario Kart: Double Dash und Super Smash Bros. Melee ist mir aber vor allem die Metroid Prime-Reihe im Kopf geblieben. Tolle Welten, ein packender Soundtrack und atemberaubende Bosskämpfe. Das ist es, was ich von einem Spiel mit „Prime“ im Titel erwarte. Nach der Ankündigung von Metroid Prime: Federation Force machte sich zugegebenermaßen erst einmal Ernüchterung breit, denn vom üblichen Konzept war dort wenig zu erkennen. Vor allem die hübsche Heldin Samus machte sich rar. Stattdessen bekamen wir seichte Shooter-Kost mit den Truppen der galaktischen Föderation zu sehen, und als spaßige Ergänzung den Rocket League gar nicht mal so unähnlichen Spielmodus Blast Ball. Diesen durften wir in Frantfurt auf dem Post-E3-Event schon ein paar Mal antesten und waren wirklich angetan. Der Rest des Titels ist aber leider noch ein großes Geheimnis. Dennoch vertraue ich den Entwicklern einfach mal und warte ab, was sie aus der großen Franchise-Vorlage so herauskitzeln. Und wer weiß, vielleicht gibt sich ja auch Samus die Ehre…


Alexander Schneider [Gardevoir ex] muss sich zwischen Hoshido und Nohr entscheiden in…
Fire Emblem Fates


Selten konnte mich ein Spiel so sehr in seinen Bann ziehen wie das epische Fire Emblem: Awakening - und in diesem Punkt bin ich mir sogar mit dem werten Kollegen Tjark einig, wie sein vor Lobeshymnen überschäumender Testbericht beweist. Kein Wunder, dass ich den Nachfolger eines derart eindrucksvollen Titels ähnlich wie die zahllosen Fans der Reihe herbeisehne! Bereits mit den ersten Trailern sorgte Fire Emblem Fates für offene Münder, und meine Vorfreude verfestigte sich angesichts all der packenden Informationen seit der Ankündigung nur noch. Demnach wird Fire Emblem Fates auch in Europa in zwei unterschiedlichen Versionen erscheinen, welche sich vor allem im Rahmen ihrer Storyline voneinander unterscheiden. Die beiden Fassungen kommen mit den Namen Vermächtnis und Herrschaft daher, entscheiden muss man sich entweder für die Seite der herrschenden Hoshido oder für das aufstrebende Königreich der Nohr. Eure Entscheidung zwischen zwei Familien beeinflusst aber nicht nur die Erzählung, sondern auch das generelle Spielgeschehen. Es verwundert nicht, dass die Hoshido-Version um einiges leichter sein soll als ihr Pendant, während die Nohr-Version nicht nur mit einem höheren Schwierigkeitsgrad, sondern auch mit einer Begrenzung des Geldes und der Erfahrungspunkte aufwarten wird. Die Entwickler aus dem Hause Intelligent Systems betonen immer wieder, dass man von den grundlegenden Unterschieden zwischen beiden Fassungen verblüfft sein wird, und gerade diese Tatsache erweckt in unbelehrbaren Fire Emblem-Liebhabern wie mir eine unglaubliche Vorfreude. Darauf, in die Geschichten beider Seiten einzutauchen. Darauf, die vielen verschiedenen Karten des Strategie-RPGs zu bespielen. Und nicht zuletzt darauf, die Unmengen an Charakteren und ihre Persönlichkeiten kennenzulernen!

Bereits zu Spielbeginn wird es überdies möglich sein, den persönlichen Hauptcharakter nach seinen eigenen Vorstellungen zu gestalten. Ob Geschlecht, Aussehen oder Name - in Fire Emblem Fates bestimmt ihr allein, wo es lang geht! In puncto Gameplay besinnt man sich dagegen auf die unbestreitbaren Stärken der mittlerweile durchaus betagten Serie. Man befehligt seine Armee aus Rittern, Magiern, Bogenschützen und zahlreichen anderen Kriegern, bewegt seine Einheiten Schachzug um Schachzug und versucht, jede erdenkliche Karte des Spiels zu meistern, um die Story voranzutreiben. Ob ihr euch den nohrianischen Invasoren entgegenstellen werdet? Oder wollt ihr euch mit ihnen verbünden, um das etablierte Königreich zu stürzen? Mir jedenfalls fällt die Entscheidung schon heute mehr als schwer. Nintendo allerdings schafft Abhilfe: Die beiden Versionen werden nicht nur einzeln, sondern auch gebündelt in einer Special Edition erscheinen - und diese enthält neben den beiden Fire Emblem Fates-Varianten auch noch die dritte Kampagne Offenbarung sowie ein Artbook. Na, Blut geleckt? Ich jedenfalls kann es kaum mehr erwarten, dass Fates 2016 endlich bei uns erscheint! Und ich bin mir sicher, in diesen euphorischen Chor werden nicht wenige außer mir einstimmen…


Außerdem schaut Alex sich mit der Armbanduhr nach Monstern um in…
Yo-Kai Watch


Ich gebe es zu: Der ewige Vergleich mit Pokémon ließ mich immer wieder aufhorchen, wenn es um Yo-Kai Watch ging. Mittlerweile sollte allerdings allen klar sein, dass beide Reihen so gut wie nichts miteinander gemein haben - der Vergleich lässt sich also höchstens auf den gemeinsamen Nenner der fangbaren Monster reduzieren. In Yo-Kai Watch, um welches es in Japan einen regelrechten Hype gibt, streift man also durch eine kunterbunte Welt, um sich mit hunderten von monströsen Gesellen anzufreunden und daraufhin mit ihnen in den Kampf zu ziehen. Man fordert böse Yo-kai heraus und hilft Menschen in Notsituationen. Ein interessanter Aspekt des Gameplays ist allerdings die Yo-Kai Watch, der Namensgeber der Reihe. Mit ihr könnt ihr die üblicherweise unsichtbaren Monster aufspüren, um sie letztlich herauszufordern und eurem eigenen Team hinzuzufügen. Auffällig ist natürlich der eigenwillige Charme der Yo-kai sowie ihre individuelle Gestaltung, die vor Kreativität nur so strotzt. Natürlich ist nicht jedes Monsterdesign, das wir bisher zu Gesicht bekommen haben, gelungen, doch sind einige wirklich putzige Exemplare dabei.

Erwähnenswert ist ohne Frage auch das außergewöhnliche Kampfsystem von Yo-Kai Watch, da es sich anders als in Pokémon nicht nur auf ein, zwei oder drei Monster beschränkt. Über das sogenannte Yo-kai Wheel, eine Art Radmenü, könnt ihr eure dreiköpfige Formation jederzeit verändern und somit eure Strategie anpassen. Man muss sich also nicht wirklich wundern, dass die Japaner in Ekstase versetzt werden, wenn sie über Yo-Kai Watch reden! Die im höchsten Maße beliebte Reihe stellt im Land der aufgehenden Sonne Rekord um Rekord auf, und auch der Anime und der Manga laufen dort exzellent. Okay, noch ist fraglich, ob diese „Taschenmonster“ der neuen Generation an ihren japanischen Erfolg anknüpfen können, wenn sie es denn endlich mal nach Europa schaffen, bei der voraussichtlichen Qualität des Seriendebüts kann man aber getrost damit rechnen. 2016 kommen also auch wir Europäer in den Genuss dieser völlig neuartigen, unkonventionellen Reihe - und wenn der erste Ableger das hält, was er schon jetzt verspricht, dann steht uns wahrlich Großes bevor! Yo-Kai Watch ist definitiv eines meiner absoluten Highlights des kommenden Jahres und ich kann es schon jetzt nicht mehr erwarten, das verschlafene Städtchen, das als Handlungsmittelpunkt des Titels fungiert, zu erkunden. Bald hat die Zeit des Wartens ein Ende!


Tjark Michael Wewetzer [Alanar] nähert sich! Euer Befehl?
Dragon Quest VII und VIII


Na bitte, es geht doch! Nach jahrelangem Bitten und Betteln der Dragon Quest-Fans außerhalb Japans schickt Square Enix endlich ein paar 3DS-Spiele der Reihe in unsere Gefilde – und das sogar allen Anschein nach komplett mit deutscher Lokalisierung. Bei Dragon Quest VIII ist das jetzt nicht unbedingt verwunderlich, schließlich gab es das PS2-Original bereits in deutscher Sprache. Dass allerdings auch das in Japan schon seit geraumer Zeit erhältliche Dragon Quest VII-Remake gleich mitkommt, ist mehr als erfreulich. Und für mich könnte die Ankündigung des Rollenspiel-Duos nicht idealer kommen, habe ich doch vor kurzem erst durch Dragon Quest Heroes die Reihe für mich wiederentdeckt und mit Dragon Quest V: Die Hand der Himmelsbraut auf dem DS lieben gelernt. Hätte nie gedacht, dass mich ein Tower-Defense-Musou-Spinoff mal wieder auf eine kleine (und heutzutage verflucht teure) RPG-Perle aufmerksam machen könnte…

Jedenfalls bin ich tierisch gespannt auf das, was mich in Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit erwartet. Das ursprünglich für die erste PlayStation entwickelte RPG wirkte zwar damals in technischer Hinsicht etwas veraltet, schenkte uns dafür jedoch das Party-Chat-Feature, welches den Begleitern in eurer Gruppe deutlich mehr Persönlichkeit verleiht und im oben erwähnten Dragon Quest V-Remake ein maßgeblicher Grund dafür war, weswegen ich mich in das Spiel verliebt hatte. Und Dragon Quest VIII: Die Reise des verwunschenen Königs - mein Erstkontakt mit der Serie damals auf der PS2 – habe ich wider Erwarten geradezu verschlungen. Die an sich simple Story rund um einen Soldaten, dessen König in einen grünen Kobold verwandelt wurde, ist unglaublich charmant erzählt und wartet auch mit einigen gelungenen Wendungen auf. Die atemberaubende Musik, einmalige Optik und das gewohnt verspielte Monsterdesign taten ihr übriges. Die Neuerungen der 3DS-Version werden zwar für unsere Gewohnheiten etwas geringer ausfallen – das Post-Game-Szenario um die Vergangenheit des Protagonisten ist beispielsweise für japanische Spieler neu, wurde für uns aber bereits in das PS2-Original integriert – doch das ändert nichts an dem Zauber des Rollenspiels. Und ich würde nach all den Jahren nur zu gerne sehen, ob Dragon Quest VIII auch nichts davon verloren hat!


Außerdem will Tjark zurück aufs Schlachtfeld von…
Hyrule Warriors Legends


Apropos Musou-Spiele: Hyrule Warriors auf der Wii U ist praktisch der alleinige Grund dafür, dass ich mich mit den Massenschlachten aus dem Hause Omega-Force anfreunden konnte. Irgendwie hatte es mit dem Zelda-Spinoff bei mir schlichtweg geklickt, ich verschlang jeden veröffentlichten Trailer mehrfach und konnte gar nicht abwarten, bis ich endlich selbst Hand anlegen durfte – nur um dann prompt über 100 Stunden in das Spiel zu versenken. Und jetzt geht diese Spirale erneut los. Ihr wollt gar nicht wissen, wie oft ich mir die Trailer für Linkle, den König von Hyrule oder das Horror-Kid angesehen habe. Vom umfassenderen Übersichts-Trailer vor einigen Wochen ganz zu schweigen…

Dabei ist der Story-Modus eigentlich eher halbgar gewesen und auch nach etwas mehr als zehn Stunden durchgeackert. Klar, auf dem 3DS kommen jetzt noch augenscheinlich zwei Szenarien hinzu – eines um Tetra und die Wind Waker-Crew, ein zweites um Neuzugang Linkle –, aber selbst damit dürfte die Spielzeit nicht großartig gestreckt werden. Die Hauptattraktion ist und bleibt der überraschend unterhaltsame Abenteuer-Modus, wo ihr euch auf einer 8-Bit-Karte einer Vielzahl von Missionen stellt und auf diese Weise neue Waffen oder Kostüme für eure Mannschaft erbeutet. Die 3DS-Version kommt praktischerweise gleich mit allem DLC der Heimkonsolen-Variante daher, also dürft ihr neben der klassischen Oberwelt aus dem ersten The Legend of Zelda auch Termina aus Majora's Mask und das Hyrule der Twilight Princess-Ära erkunden – und das große Meer aus Wind Waker gibt’s ebenfalls gleich dazu. Darüber hinaus warten unzählige Herzteile und Skulltulas darauf, einkassiert zu werden, Waffensets wollen optimiert werden, man kann sogar eine eigene Fee gestalten und großziehen und und und… Würde mich nicht überraschen, wenn ich da wieder 100 Stunden in das Spiel stecke! Wenn die 3DS-Umsetzung in technischer Hinsicht kein Fehlschlag wird, versteht sich.


Auch die PS Vita hält für 2016 einige Highlights bereit. Welche für uns ganz oben auf der Most-Wanted-Liste stehen, erfahrt ihr auf der nächsten Seite.


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5 Kommentare

profil 3150 comments
[21.12.2015 - 11:37 Uhr]
Iwazaru:
Ich bin bei allen Titeln dabei, ausgenommen Yo-Kai Watch. Die Demo hat mir absolut nicht gefallen, weil einer der Hauptelemente - der Kampf - absolut belanglos und zu indirekt gesteuert wird. Nein tut mir leid... da bin ich dann erstmal raus. Auch wenn der Rest, gerade mit den unheimlich liebevollen Details, wirklich toll ist.

Der Liste würde ich persönlich dann doch noch vorsichtig ein "Legend of Legacy" (ich mag SaGa halt) und "Final Fantasy Explorers" nachschieben. Letzteres ist wohl wieder eines der RPGs wo man sich wieder Missionen aussucht die man dann halt abklappert, was ich eher immer etwas "meh" finde, aber irgendwie reizt es mich dann doch. Und "Stella Glow" könnte eigentlich auch noch drinnen stehen. Wobei all diese von mir genannten Titel natürlich nicht so ganz "groß" ausfallen dürften wie die hier in der Liste. :D
profil 89 comments
[21.12.2015 - 22:29 Uhr]
Bazinga:
Danke für die Übersicht! Wird bestimmt ein tolles Jahr! Auf Fire Emblem sowie DQ 7 und 8 warte ich sehnsüchtig. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ich Zeit für alle drei finde, deswegen hat FE erst mal Priorität. Metroid Prime FF könnte mir auch gefallen, allerdings bin ich eher "Singleplayer". Im Vergleich dazu war 2015 sehr dürftig. Möglicherweise wird in einem Jahr sogar die nächste Handheld-Generation mit der NX eingeläutet!
profil 2 comments
[22.12.2015 - 07:53 Uhr]
DieNeue:
Also ich freue mich total auf die Dragon Quest-Remakes.
profil 259 comments
[06.01.2016 - 03:43 Uhr]
lolje:
Metroid Prime wird total genial

Hunters im Multiplayer war das absolut beste Spiel für den DS, das hier sieht noch besser aus!
profil 259 comments
[06.01.2016 - 03:43 Uhr]
lolje:
Metroid Prime wird total genial

Hunters im Multiplayer war das absolut beste Spiel für den DS, das hier sieht noch besser aus!
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