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Kommentare zu: 3. Advent: Wir schämen uns für (fast) nichts - Unsere Guilty Pleasures

Artikel von PortableGaming-Redaktion, am 13.12.2015, 10:00, Seite 1 von 1


Zeige Kommentare 1 bis 2:
profil 7 comments
[13.12.2015 - 17:23 Uhr]
Peediesan:
Als ich diese Kolumne heute im Bus gelesen hab, kam mir natürlich der Gedanke, welches Spiel bei mir ein "Guilty Pleasure" wäre. Zuerst hatte ich den voreiligen Schluss gefasst, dass ich solch eine Art von Spielen nie gespielt habe (da ich auch generell abgeneigt der auf Erotik anspielenden Titel bin). Doch dann kamen mir zwei Titel in den Kopf:
1. Postal 2:
Allen, den dieser Name kein Begriff ist, werde ich das Prinzip des Spiels kurz erklären: Es ist ein Ego-Shooter, der komplett darauf anspielt, die Ego-Shooter-Spieler-sind-Amokläufer-Bewegung zu provozieren. Was man in diesem Spiel tut? Es kann gesagt werden, dass viele Menschen aus kompletter Sinnlosigkeit sterben, man unschuldige Zivilisten volluriniert und Katzen als Schalldämpfer auf seine Waffe steckt (Ja, genau so wie man es sich vorstellt). Gespielt habe ich es dann doch, auch wenn es irgendwie Sinnlos und Beschämend war.
2. Animal Crossing: Wild World: Die präferierte Zielgruppe von diesem Spiel ist ja wohl klar: Mädchen. Als männliches Mitglied der Gesellschaft fande ich dieses Spiel trotzdem immer faszinierend! Ich musste es mir zwar heimlich von meiner Schwester stehlen, habe mich aber in die Spielwelt total verliebt und fand dieses Spiel auch als Junge "süß".
Ob das jetzt schlimme Pleasures waren? Nein, wahrscheinlich nicht. Trotzdem hatte ich bei beiden Spielen ein fragwürdiges Gefühlsverhältnis.
profil 14 comments
[15.12.2015 - 00:43 Uhr]
Ziska:
@ Peediesan:
Habe Animal Crossing nie als Mädchenspiel empfunden. War zwar - als Mädchen - seinerzeit diejenige, die das Spiel als erstes angeschleppt hatte, konnte dann aber drei gestandene Männer dafür begeistern, von denen einer wiederum extra um das zu spielen einen DS angeschafft hat.
Das lustige an AC ist, dass die Leute es auf den ersten Blick gerne für einen Harvest Moon- oder Sims-Klon halten und es relativ schwer zu erklären ist. "Naja, du kannst alles mögliche machen. Oder du machst einfach mal gar nix und gammelst rum. Oh und es läuft in Echtzeit."
Jedenfalls kann man AC sehr casual angehen oder es total verbissen durchackern - dann geht schnell mal eine Stunde am Tag dafür drauf.

Muss man sich null für schämen, ist ein hervorragender Titel.

Aus dem selben Grund auch ein Daumen hoch für "Nintendögs" (gebt das mal so im Internet ein, ihr lacht euch schlapp) - kann man sehr verbissen, oder auch mal nur so zwischendurch spielen. Da hab ich auch eins von, allerdings "plus cats" - wer würde nicht "oooooooooh" sagen, wenn die 3D-Katzenpfötchen an die virtuelle Scheibe drücken.

Meine "guilty pleasures"?

Ich hab zwischendurch echt gerne eine sagen wir mal "nicht so besonders anspruchsvolle" Minispiele-Sammlung.

Cooking Mama ist quietschbunt und niedlich und erinnert mich wahrscheinlich an meine Spielküche aus Kindertagen. Ich braue gerne virtuelles Essen zusammen und richte es nett auf Tellern an. Man sollte es nicht für möglich halten, aber manche Gerichte sind tatsächlich etwas kniffelig. :'-D

Auch schön, und da kommt bei mir eigentlich keiner mit:

Tamagotchi Connexion Corner Shop, Teil egal. Wer Cooking Mama schon zu bunt und quietschig fand, kann hier nur noch mit dem Kopf schütteln. Diese Spiele sind optisch und von den Soundeffekten her so "süß", dass sie Diabetes verursachen.
Sie richten sich an eine Zielgruppe von vielleicht fünfjährigen Mädchen (diesmal tatsächlich) und sind sehr repetitiv innerhalb der einzelnen Shop-Konzepte, bis man jeweils die maximale Ausbaustufe erreicht hat.

Es macht mir riesigen Spaß wenn ich zu müde bin für irgendwas anderes mal noch eine kurze Runde Corner Shop zu spielen - das geht auch locker noch im Halbschlaf.

Mein Favorit ist ganz klar die Konzerthalle - mach Musik zusammen mit deinem Gotchi. Es singt niedlichen, zu hoch gepitchten Gotchi-Kauderwelsch und man tippt im Takt dazu nach Vorgabe die Instrumente an. Das Gotchi-Kauderwelsch brennt sich sofort ins Gehirn und steckt auch neben einem im Bett liegende Partner an.

Besonders hervorheben möchte ich an Corner Shop auch eine pädagogisch besonders wertvolle Perle der deutschen Lokalisation, folgender Dialogschnipsel:
"Woran erkennt man, dass jemand hübsch ist?"
"Daran, dass die Leute ihm Geld geben wollen."
Öhm ja. :-D

Auf der selben Mini-Schiene fallen mir noch die ebenfalls quietsche-niedlichen, japanischen Musikspiele für kleinere Kinder ein:
Oshiri kajiri mushi - der Po-Beiß-Käfer und
Taiko no tatsujin - im Takt trommeln - mit soooo einem süßen Maskottchen.


Gut, ich bin jetzt kein großer, imposanter Mann und habe insofern nix zu verlieren - aber verstecken tu ich mich da beim Spielen nicht.
Außerdem, und das sieht man an dieser wirklich unterhaltsamen Kolummne sehr gut, kann man als Videospiel-Begeisterter durchaus anderen Videospiel-Begeisterten erklären, warum der ein oder andere Titel eben doch einen zweiten Blick wert sein könnte.
Mainstream-Titel toll finden kann ja jeder. :-P

Ich rate allerdings dringend davon ab, die Nintendogs im Bus bei ihrem Namen zu rufen und ihnen Kommandos zu geben - da halten einen Nicht-Spieler auf jeden Fall für irre. :-D
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