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Kolumne: Redaktions-Roundtable zum New 3DS

PortableGaming-Redaktion, am 25.03.2015, Seite 1 von 1

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Es ist mal wieder der 25. März. Damit feiern wir das vierte Jahr der aktuellen Handheld-Generation in Europa – an diesem Tag im Jahre 2011 ist nämlich der 3DS in die hiesigen Händlerregale gewandert und hat seitdem so einige Höhen und Tiefen durchmachen müssen. Ein Kritikpunkt am System, der noch lange bestehen sollte, war das Fehlen einer zweiten Analog-Steuereinheit – insbesondere wo doch die PS Vita wenig später genau das lieferte und Nintendo als scheinbar notdürftige Lösung ein Zubehör veröffentlichte, welches das ersehnte zweite Circle Pad bot. Bei den beiden Hardware-Revisionen, die darauf folgten, war jedes Mal die Verwunderung darüber groß, dass Nintendo dieses Anhängsel nicht endlich einbaute.

Im letzten Monat, also wenige Wochen vor dem europäischen Geburtstag des Ur-Systems, war es aber dann endlich so weit. Der New Nintendo 3DS bot endlich einen zweiten Stick und brachte sogar ein kleines Leistungsupgrade mit sich. Angesichts der nun offenen Option für exklusive Spiele, welche die Rechenpower des Neugeräts zwingend voraussetzen, ist die Community natürlich wieder zwiegespalten, in unserer Redaktion haben wir den New 3DS jedoch mit offenen Armen empfangen und im großen Stil begrüßt. Jetzt ist mittlerweile über ein Monat seit dem Release rum, wir hatten mehr als reichlich Zeit, uns mit dem neuen Gerätchen vertraut zu machen und stellten uns dementsprechend die Frage: Sind wir eigentlich zufrieden mit dem New 3DS? Hat sich der Umstieg auf die neue Hardware aus unserer Sicht gelohnt? Was sehen wir in der Zukunft des Handheld-Upgrades und was würden wir eventuell noch verbessern wollen? Zum vierten 3DS-Geburtstag ziehen wir ein kleines Zwischenfazit!


Mit dem Stofftüchlein in der Tasche:
Tjark Michael Wewetzer [Alanar]
Als Nintendo das neue Gerät im August letzten Jahres erstmalig vorstellte, war ich ein wenig skeptisch. Klar, endlich den zweiten Analogstick mit im System verbaut zu haben klang schon gleich super – vor allem weil dies die Möglichkeit mit sich bringt, dass die Steuereinheit nicht ganz so schnell in Vergessenheit gerät wie das Circle Pad Pro, welches von vergleichweise wenigen Spielen tatsächlich unterstützt wurde. Dass der New 3DS zudem mit etwas mehr Power unter der Haube daherkommen sollte, freute mich insbesondere als fleißiger Miiverse-Nutzer ebenfalls. Zwar habe ich mich an die Wartezeiten beim Aufruf des Social Networks von Nintendo schon längst gewöhnt, doch gegen kürzere Ladepausen habe ich nichts einzuwenden! Und doch gab es etwas, das mich störte. Etwas, was mir nicht so ganz ins Bild passte. Da wäre einerseits die Unterbringung der zusätzlichen Schultertasten. Ähnlich wie beim ersten Classic Controller der Wii sind sie beim New 3DS neben den alten L- und R-Tasten angeordnet, nicht untereinander – und das hat mich bei dem alten Controller gerade in neueren Spielen extrem gestört. Und dann war da der zweite Stick an sich. Kein richtiger Analogstick, kein zweites Schiebepad, sondern ein steifes Etwas, das entfernt an den Knubbel meines Lenovo-Laptops erinnert. Und ganz wie beim Classic-Controller-Beispiel oben: Das hat mir schon beim anderen Gerät nicht wirklich zugesagt.


Nun habe ich den New 3DS etwas länger als einen Monat in meinem Besitz. Die kleine Version, um genau zu sein. Ausgestattet mit den hübschen Monster Hunter-Zierblenden, sodass die Icons diverser Kreaturen wie Trophäen auf meinem Gerät erstrahlen. Außerdem habe ich zwischenzeitlich auf dem Handheld sowohl ausführlich Monster Hunter 4 Ultimate mit Freunden und Community-Mitgliedern gezockt als auch Zelda: Majora's Mask 3D und Xenoblade Chronicles 3D von vorn bis hinten durchgespielt – exzessives Sidequesting ausgenommen. Wie schaut's also in der Praxis aus? Nun, zumindest eine Befürchtung von mir hat sich nicht bewahrheitet. Mit den zwei Zusatz-Schultertasten komme ich nämlich prima klar und ich empfinde sie mit meinen Fingern als angenehm zu erreichen. Die Umgewöhnung erfolgte hier ziemlich schnell. Womit ich mich aber wirklich nicht anfreunden kann, ist der C-Stick. Er fühlt sich für mich einfach viel zu steif an, was mich vor allem bei Kid Icarus: Uprising im Linkshänderbetrieb stört. Außerdem hapert es bei mir bei Eingaben nach unten – manchmal habe ich das Gefühl, ich gehe einfach falsch damit um. Hinzu kommt, dass ich extrem schwitzige Hände habe und mit diesen gerne mal vom Stick abrutsche. Mitten im hitzigen Monster Hunter-Gefecht nicht gerade prickelnd! Deswegen habe ich mir früh ein altes Stofftuch zurechtgeschnitten und binde mir das seitdem beim Zocken um den Daumen. Auf diese Weise habe ich zumindest das Gefühl, halbwegs die Kontrolle zu behalten. Aber optimal ist das nicht, keine Frage.

Von daher wünsche ich mir für eine eventuelle weitere Hardware-Revision – und machen wir uns nichts vor, die wird kommen – dass Nintendo entweder den Grip des C-Sticks verbessert oder zumindest beim XL-Modell des nächsten New 3DS (oder gleich kompletten Nachfolge-System, wenn wir möglicherweise in den kommenden Jahren einen Generationswechsel vollziehen wollen) ein richtiges Circle Pad anzubieten. Ich kann verstehen, dass es auf dem kleinen Gerät vom Platz her nicht ganz hinkommt, auch wenn sich sicherlich etwas machen ließe, wenn Start und Select wieder ihre alten Positionen unter dem Touchscreen einnehmen würden. Aber zumindest bei dem größeren Bruder müsste sich das doch machen lassen. Bis dahin werde ich jedenfalls mit meinem blauen Stofftüchlein in der Tasche herumreisen und mit notdürftig den Daumen verbinden, wenn ich mich auf die Jagd begebe.


Betrachtet seine Erwartungen als bestätigt:
Alexander Schneider [Gardevoir ex]
Klar, die Veröffentlichung des New Nintendo 3DS ist vielleicht nicht der Anbeginn einer neuen Ära, doch lässt sie die letzten Jahre der aktuellen Handheld-Generation doch wesentlich angenehmer ausfallen. Natürlich freue ich mich riesig über den 3DS 1.5 und über all die Features, die er mit sich bringt, aber seien wir mal ehrlich: Konnte man das, was man nun vorgesetzt bekommt, nicht schon im Vorfeld erwarten? Würde man nun in Jubelstürme ausbrechen, wäre genau das völlig übertrieben, immerhin ist der New 3DS lediglich ein aufgemotzter 3DS - wenn auch ein überaus gelungener. Ein bisschen Sachlichkeit tut der Debatte sicherlich gut, und so möchte ich im Folgenden den schlichten Nutzen der Neuerungen bewerten, wenn es um meine persönliche Spielerfahrung geht. Als erstes kommt mir da natürlich der etwas klein geratene C-Stick in den Sinn, obwohl dieser für meine Finger genau die richtige Größe hat. Während ich The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D sowohl auf dem alten 3DS XL als auch auf dem New 3DS XL ausprobieren konnte, habe ich Monster Hunter 4 Ultimate ausschließlich auf dem neuen System gesuchtet. Und wie! Zu meinem riesigen Spielvergnügen trug natürlich auch der C-Stick bei, der die Kameraführung bedeutend komfortabler macht. Man stelle sich mal vor, man steht vor einem riesigen Ungetüm und dreht sich nicht schnell genug um, ehe es von hinten zuschlägt?! Keine Frage - der zweite Stick ist eine deutliche Bereicherung, und er reicht mir auch in der vorliegenden Größe vollkommen aus. Wenn er in kommende Spiele ebenso vortrefflich eingebaut wird wie in den aktuellen Monster Hunter-Ableger, dann wird mich die Steuerung auch weiterhin mit einem begeisterten Lächeln zurücklassen. Das Majora's Mask-Remake benötigt den kleinen Knubbel zwar nicht ganz so dringend wie die Monsterhatz, doch gestaltet sich die Reise durch Termina wesentlich angenehmer, wenn man sie auf einem New 3DS durchlebt.


Oh, und der 3D-Effekt ist nun bewegungsstabil, das hätte ich beinahe vergessen. Schande über mich! Meine Vergesslichkeit lässt sich aber auf einen simplen Grund zurückführen - in weniger beleuchteten Räumen ist die Bewegungsstabilität leider dahin, was das Zocken in der Nacht nicht wirklich erleichtert. Andererseits muss ich durchaus anerkennen, dass man den Kopf bei Tag drehen und wenden kann, wie man will - der Tiefeneffekt spielt mit. Eine partielle Qualitätssteigerung beschert uns Nintendo also wirklich. Viel wichtiger als das ist aber die erhöhte Rechenleistung, die der technischen Komponente völlig neue Türen öffnet, denn nur so sind Granaten wie Xenoblade Chronicles 3D überhaupt umsetzbar. Man, wie sehr ich mich auf dieses RPG-Highlight - welches ich schon auf der Wii verschlungen habe - freue! Bleibt zu hoffen, dass Nintendo und andere Entwickler auch in Zukunft weder Kosten noch Mühen scheuen, um exklusive Titel für den New 3DS zu erarbeiten, denn genau das verspreche ich mir von der Zukunft der edlen Mobilkonsole. Sollte dem nämlich nicht so sein, würde die gesteigerte Rechenpower ihren Sinn verlieren. Bleiben wir aber lieber guter Hoffnung und freuen uns auf die großen Titel der Zukunft!

Den New-3DS-Release selbst und vor allem die Wochen davor habe ich als sehr chaotisch und hektisch erlebt. An eine Special Edition des New 3DS XL kommen? Fast unmöglich, sämtliche Online-Händler wurden schon nach wenigen Sekunden überrannt. Auch in meiner näheren Umgebung war es ein Ding der Unmöglichkeit, die anmutige Zelda-Ausgabe zu beschaffen. Und so blieb mir nichts anderes üblich, als zur Metallic-Blau-Variante zu greifen - die ich aber auch sehr schön finde und die sich mit entsprechenden Aufklebern sogar verzieren lässt. Mein persönliches Fazit: Was auch immer die klugen Köpfe unter den Developern für uns bereithalten mögen, meine Vorfreude ist unermesslich groß!



Zwischen Skepsis und Neugier:
Sebastian „der Jäger“ Mauch [Paneka]
Vier Jahre ist es nun schon her, dass Nintendo uns mit dem Nachfolger des guten alten Doppelbildschirmers versorgt hat. Rückblickend sind vor allem zwei Dinge hängengeblieben – die Startpreis-Misere und das eher nicht so glorreiche Launch-Lineup. Der Preis war schlichtweg zu hoch und wurde schon nach kurzer Zeit um satte 80 Euro reduziert. Und um nicht sofort alle Frühkäufer abzuschrecken, zog Big-N die Notbremse und entschädigte Frühkäufer mit einer ganzen Stiege mehr oder weniger spannenden GBA- und NES-Titeln. Naja, immerhin besser als nichts. Nachdem nun auch etliche richtig gute Spiele erschienen sind, und der 3DS beziehungsweise 3DS XL in so gut wie jedem Haushalt angekommen ist, musste Nintendo mit neuen Ideen aufwarten. Denn mit der Playstation Vita als Kontrahenten vermissten besonders viele Spieler einen zweiten Analog-Stick, und auch das System läuft auf dem Gegenspieler wesentlich flotter. Diese und weitere Aspekte nahm sich der Publisher unserer Herzen vor und entwickelte den New 3DS. Zugegeben, kein Quantensprung, aber dennoch mit einigen nützlichen Neuerungen. Trotzdem war auch bei mir die Skepsis nach Ankündigung des Upgrades größer als die Vorfreude. Ich sagte mir: Hey, du hast einen der ersten 3DS und einen schicken, goldenen 3DS XL im The Legend of Zelda-Design. Was willst du dann noch mit einem New 3DS? Aber auch der hoch angepriesene C-Stick sorgte bei mir eher für Verärgerung als für Bewunderung.


Doch mit der Ankündigung des Monster Hunter 4 Ultimate Bundles war der Groschen für mich gefallen und es war klar – ein New 3DS XL muss her. Nach einer wahnsinnigen Suche nach einem verbliebenden Exemplar war dann auch die Vorbestellphase überstanden. Damit stand dem Testen und Daddeln nicht mehr im Wege. Und nach gut einem Monat Nutzung kann ich glücklicherweise ein positives Resümee ziehen. Ja, der C-Stick ist bei weitem kein adäquater Ersatz für einen richtigen Analog-Stick, aber nichtsdestotrotz macht er zumindest die Kamerasteuerung in einigen Spielen (Monster Hunter) wesentlich bequemer, zumindest subjektiv betrachtet. Und auch im getesteten IronFall: Invasion konnte ich nach einer kleinen Eingewöhnungsphase richtig gut abräumen. Nur leider ist der kleine Gnubbel so steif und klein, dass nach längeren Session nichts mehr von Komfort zu spüren war. Die erhöhte Rechenleistung ist jedoch dagegen ein Segen. Keine halbe Stunde mehr warten um einen Screenshot im Miiverse mit anderen zu teilen und falls man mal hängt, ist die Lösungssuche mit dem beschleunigten Browser nun auch kein Krampf mehr. Fazit der ganzen Geschichte: Nach einigen gespielten Titeln und mittlerweise über 100 Spielstunden in Monster Hunter 4 Ultimate möchte ich den New 3DS nicht mehr missen. Er sieht in der Spezialversion extrem schick aus, er läuft flott, kann nun besser browsen und bereitet mir noch weitere 1.000.000 Stunden Freude. Was will man als Fanboy mehr?


Denkt vermutlich nicht genug darüber nach:
Denis Wewetzer [Azure]
Mit der Veröffentlichung eines „neuen“ System gehen zumeist sehr viele Hoffnungen mit hinein - gerade auf Seite der Spieler. Wird es gut sein? Gibt es gute Spiele dafür? Lohnt sich diese Investition wirklich und habe ich über einen längeren Zeitraum etwas davon, um das ganze zu rechtfertigen? Wisst ihr was? Alle diese Fragen habe ich mir nicht gestellt und es war mir ausnahmsweise mal vollkommen egal. Ich wollte ein Spiel (in diesem Fall Majora's Mask 3D) und zufälligerweise ist zu dem Zeitpunkt ach der New 3DS erschienen, der sogar ein nettes Bundle mit einem noch netterem Äußeren bekommen hat. Mit dem Gedanken „Ach, was kann es schaden?“ bin ich dann an die Sache herangegangen und habe schon meinen Bruder beauftragt, mir eines der Bundles per Online-Bestellung zu sichern. Und tada, da war es auch schon. Mein erster Eindruck war auf jeden Fall, dass sich das Bundle gelohnt hat, schließlich sieht das Gerät wirklich schick aus.


Nur wie änderte sich hiernach meine Spielerfahrung? Quasi gar nicht, wenn ich ehrlich bin. Ich habe keine großen Vergleiche gezogen oder sonst irgendetwas gemacht, für mich wurde es lediglich ein System wie jedes andere, auf dem ich gut zocken kann. Aber das ist so auch gar nicht schlimm, was anderes wollte ich auch gar nicht. Anfangs musste ich mich zwar noch damit zurechtfinden, nun eine größere Version zu haben (davor hatte ich lediglich den ganz normalen 3DS und nun ist es gleich der New 3DS XL), aber auch dieses „Problem“ war schnell keines mehr, sodass es für mich nun gar keinen Unterschied mehr macht, ob ich auf dem alten oder neuen System spiele. Im Gegensatz zu meinem Bruder habe ich auch keine Probleme mit dem C-Stick, der sich mit meinen Händen recht gut bedienen lässt. Ich hoffe in gewisser Weise allerdings, dass in Zukunft noch der eine oder andere Titel erscheint, durch den es noch etwas mehr gerechtfertigt wird, sich gleich ein komplett neues System anzuschaffen. Lediglich ein Spiel, das auf die stärkere Hardware-Leistung setzt und zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht einmal erhältlich ist, fällt vielleicht doch ein bisschen mager aus.

Jetzt seid ihr gefragt: Wie zufrieden seid ihr mit eurem New 3DS? Habt ihr euch überhaupt einen zugelegt? Oder haltet ihr das Minimal-Upgrade für völligen Unfug und wartet lieber auf die richtige nächste Hardware-Generation? Wir freuen uns über eure Meinungen in den Kommentaren!

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10 Kommentare

profil 134 comments
[25.03.2015 - 10:46 Uhr]
luzii:
Zufrieden ja, aber leider hatte meiner gleich einen defekt. Die Mutter der hinteren schrauben hat sich verabschiedet und das Gehäuse hat sich verzogen. Aber nur 3 tage reparaturzeit :)
profil 3143 comments
[25.03.2015 - 11:22 Uhr]
Iwazaru:
Für mich ist das Ding der schönste Kompromiss den es jemals gab. Bin noch nicht umgestiegen, aber da ich noch keinen deutschen 3DS habe (also selbst) werde ich das mit dem Kleinen im SNES-Style bald nachholen! :D
profil 349 comments
[25.03.2015 - 16:02 Uhr]
Rikaji:
dieses mini update vom 3ds finde ich eigentlich ziemlich sinnlos. soll es eine neue generation werden oder nur ein verbessertes modell zum schluss? werde da nicht schlau draus und es macht etwas den eindruck als wär es nintendos einziges ziel, dass xenoblade drauf läuft. andere spiele sind ja bisher nicht angekündigt und das gerät ist schon auf den markt... ich hoffe auch, dass nintendo irgendwann mal wieder von diesem 2 bildschrimen schund weggeht und vll einen "new gameboy" mit bombengrafik und 3d effekt raushaut.

ich finde aber der (zelda) new xl sieht im vergleich zum alten xl deutlich schicker aus, weniger nach plastik. den c-stick finde ich eigentlich top, aber scheint bei vielen schlecht zu funktionieren. ich hab keine probleme damit auch nach mehrstündigen mh sessions, aber wie robust er ist wird sich noch zeigen.

ein kumpel hat seinen schon zerstört, einmal zu stark gedrückt, weil die folie schon von anfang an schief drin war und er in bestimmte richtungen kaum reagierte. dann einmal zu viel druck und folie dahinter war komplett verschoben. hat nintendo nicht ideal gelöst... für bastler evtl leicht zu reparieren für andere nicht.

ich hätte aber lieber einen xl mit faceplates, die ich tauschen kann. die zelda edition ist ja ganz nett, aber warum es das feature nur beim kleinen gibt verstehe ich nicht.
profil 30 comments
[25.03.2015 - 18:44 Uhr]
Lucine:
Ich habe mir einen New 3DS zugelegt (kleine Version in weiß) und bin sehr zufrieden damit. Dass ich ihn gekauft habe, liegt aber nur daran, dass ich noch keinen 3DS hatte und nun endlich einmal diese ganzen tollen Spiele spielen möchte, die inzwischen erschienen sind.

Hätte ich bereits einen 3DS gehabt, hätte ich mir keinen zugelegt und ich finde, dass es zum derzeitigen Standpunkt nicht notwendig ist, von der normalen Version zum New zu wechseln. Es sei denn, man will unbedingt Xenoblade spielen, aber das ist auf der Wii sicher hübscher.

Da ich zuvor nur einmal kurz mit dem 3DS (XL) eines Kumpels gespielt habe, kann ich keine besonders kompetenten Vergleiche ziehen, aber was deutlich auffällt, ist, dass der 3D-Effekt tatsächlich sehr viel besser geworden ist. Da hat Nintendo ganze Arbeit geleistet, dennoch schalte ich ihn aufgrund persönlicher Präferenzen beim Spielen meistens aus, in Sequenzen aber gern an (z.B. bei Majora's Mask). Das Design ist natürlich auch sehr hübsch, die bunten Buttons wecken nostalgische Gefühle und die Sache mit den Zierblenden beim Kleinen ist eine nette Spielerei, die ich aber bisher noch nicht in Anspruch genommen habe. Die Akkulaufzeit ist auch nett (wenn auch miserabel im Vergleich zum DSLite); bei mir hält er zwischen sechs bis sieben Stunden (ich spiele meistens mit Bildschirmhelligkeit 1, ohne aktives WLAN und ohne 3D).
Der C-Stick funktioniert bei mir gut, allerdings habe ich ihn bisher nur in Majora's Mask getestet, ersetzt aber meiner Meinung nach keinen zweiten Analogstick. Es ist eine schöne Zwischenlösung, aber eben nur ein Knubbel, der nicht optimal bedienbar ist.

Was ich zu bemängeln habe, ist, dass beim kleinen Modell der Stylus etwas winzig geraten ist und sogar ich rutsche inzwischen von der gummierten Oberfläche des linken Analogpads ab, obwohl ich nicht schwitze. Ich habe das Gefühl, dass die sich ziemlich schnell abnutzt. Das ist mir bei der PSP jedenfalls nie passiert und die habe ich seit sonstwann. Außerdem sieht man bei komplett weißem Hintergrund (manche Textpassagen bei Fantasy Life), dass die Beleuchtung des unteren Bildschirmes am unteren Rand stellenweise nicht komplett optimal ist. Beim normalen Spielfluss fällt das aber praktisch nicht auf. Im zugeklappten Zustand gefällt mir mein DSLite auch besser, da dieser komplett abschließt und das Innere abschirmt, während das beim 3DS nicht der Fall ist. Die ZL/ZR-Tasten finde ich auch etwas unglücklich platziert; untereinander wäre besser gewesen und über den An/Aus-Knopf will ich lieber gar nichts sagen. Ich betreibe jedes Mal Finger-Yoga, sobald ich mein Gerätchen ausschalten möchte. ^^

Alles in allem hat sich der Kauf (trotzdem) für mich gelohnt, aber eben nur, weil ich noch keinen hatte. Ob ich mir mehr Exklusivtitel wünschen sollte, weiß ich nicht so genau. Da ich viel nachzuholen habe, bin ich auf längere Zeit gut versorgt und ich fände es auch nicht besonders toll von Nintendo, die nicht-New-Besitzer in die Röhre gucken zu lassen. So halbe Updates einer bestehenden Generation tragen, meiner Meinung nach, jedenfalls nicht gerade zum Vertrauen der Kunden bei und dass damals der DSi mit seinen Zusatzfunktionen kam und alle Besitzer der alten Modelle dumm dastanden, hat sicher auch seinen Anteil daran, dass ich mit dem Kauf so lange gezögert habe.

Mein Fazit: Kaufen, wenn man noch keinen hat und damit glücklich werden, ansonsten weiterhin mit dem normalen Modell glücklich sein.
profil 682 comments
[25.03.2015 - 18:54 Uhr]
Aki:
Ich bin auch sehr zufrieden. Das Internet funktioniert besser, man kann Videos anschauen. Die App wechseln schnell. Der C-Stick funktioniert echt gut. Ich hab nur ein problem mit den ZL, ZR Knöpfen. Ich hab die XL Version. Obwohl ich keine kleine Hände hab! Mal schauen verleicht gewöhn ich mich noch dran. Hab es nur einmal kurz ausprobieren. Aber ansonsten bin ich echt zufrieden.
profil 68 comments
[25.03.2015 - 19:38 Uhr]
Nerkan:
Zum bewegungsstabilen 3d: Entweder man benutzt es wenn es hell ist, oder aber wenn es stockdunkel ist und dann ohne jegliche Lichtquelle. Denn wenn es dunkel ist und eine Lampe im Hintergrund brennt, kommt der new 3ds damit überhaupt nicht klar. Sprich der infrarot Sensor geht immer an und aus.Das ist wohl der Grund warum manche Probleme haben in Dunkelheit zu spielen.

@Rikaji: Dsi war auch ein zwischen Update zum 3ds, und war es so schlimm? Außerdem finde ich persönlich den 3d effekt und denn C stick als überaus gelungen. Obwohl ich einen 3dsxl habe war der umstieg für mich nicht sinnlos. Jedoch ist klar, wer denn 3d nicht nutzt und mit dem C stick nicht klar kommt, sollte beim alten Model bleiben.

profil 136 comments
[25.03.2015 - 20:16 Uhr]
Paneka Sebastian Mauch
ich hoffe auch, dass nintendo irgendwann mal wieder von diesem 2 bildschrimen schund weggeht und vll einen "new gameboy" mit bombengrafik und 3d effekt raushaut.

@Rikaji: Ich finde die Idee auch echt lockend, mal wieder was zu haben, was nicht aufgeklappt werden muss. Und vielleicht wird Nintendo da auch irgendwann mal was bringen, vllt schon in der nächsten Generation? Aber wenn ich ehrlich bin, glaube ich dass ich den 2. Bildschirm ziemlich vermissen würde. Eventuell geht es ja anderen auch so. Aber dadurch konnte der Hauptbildschirm in vielen Fällen von nervigen HUDs verschont bleiben, was den Anblick der Spiele etwas aufwertet.
profil 68 comments
[25.03.2015 - 21:56 Uhr]
Nerkan:
Ich finde der zweite Bildschirm soll bleiben, vor allem für die ganzen HUDs und weiterhin als Touchscreen ( kapazitiver natürlich). Es gibt ja schon einige Konzept-Zeichnungen vom neuen 'Fan' NX System das eventuell ja ein Smartphone werden soll. Da gibt es eine Zeichnung die ich nicht mehr finde aber wo ein zweiter Bildschirm noch vorhanden ist die aber ziemlich klein ist. Genau geeignet für HUDs wie es ja bei 3DS Spielen meistens auch der Fall ist.
profil 914 comments
[25.03.2015 - 22:37 Uhr]
Alanar Tjark Michael Wewetzer
Ich bin auch für die Fortführung der Zwei-Bildschirme-Strategie. Das funktioniert auf einem Handheld super, da man aufgrund der Größe des Systems beide Screens recht gut im Blick haben kann. Bei Monster Hunter finde ich es zudem klasse, dass man sämtliche Energiebalken und Icons des oberen Bildschirms einfach auf den Touchscreen schieben kann und freien Blick auf die Umgebungen (und natürlich auch Monster) hat. Und sowas wie Xenoblade wirkt auch mit der HUD-Aufteilung auf zwei Bildschirme ein gutes Stück aufgeräumter.
profil 599 comments
[26.03.2015 - 21:45 Uhr]
Leopardchen:
N3DS - ganz wunderbar. Einzig den c-Stick ... finde ich immer noch grottig. Kann nicht gut von links nach rechts damit lenken - in den meisten Spielen ist die Empfindlichkeit nicht einstellbar, oder nicht hoch genug, und es dauert nicht lange und mir tut die Daumenkuppe weh von dem Ding.
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