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Kommentare zu: Mit dem Wörterbuch an der Konsole

Artikel von Tjark Michael Wewetzer, am 02.04.2014, 15:00, Seite 1 von 1


Zeige Kommentare 1 bis 13:
profil 59 comments
[02.04.2014 - 15:54 Uhr]
Blue Dragon:
Ich sehe das ehr so wie Jarek. Wieso soll ich mir ein Spiel kaufen, wenn man ständig aus seiner Faszination gezogen wird, weil man sich immer wieder fragen muss: "hä, was bedeutet das Wort..." Klar besitz ich ganz gute (Schul)Englischkenntnisse aber wie schon Jarek sagte:"Spiele sind zur Entspannung da. Ich möchte dabei einfach nicht Wörterbücher wälzen." Bei Spielen die nicht so Textlastig sind sag ich ja auch nichts aber ich glaube keiner hat Lust z.B. ein Xenoblade komplett auf Englisch zu spielen nur weil ein Entwickler dem Grundsatz folgt, wer nicht wagt der nicht gewinnt.
Deshalb unterstütz ich solche Spiele auch nicht mehr, weil wie die Entwickler frag ich mich dann auch warum ich mir die Arbeit machen soll ? (solche Spiele zu spielen, wenn ich für den gleichen Preis was bekomme wo ich merke das hier was für mich/uns investiert wurde).
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[02.04.2014 - 15:56 Uhr]
Dunkare:
Wenn übersetzte Spiele die Option bieten, schalte ich eh immer auf Englisch um. Von daher habe ich absolut kein Problem damit, wenn irgendwelche Titel erst gar keine deutschen Texte anbieten.
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[02.04.2014 - 16:14 Uhr]
Aki:
Ich kaufe auch nur die Spiele wo Deutsch Untertitel haben. Ich muss die Spiele verstehen was ich Spiele. Sonst macht es keinen Spaß. Ich weiß auch das ich bestimmt gute Spiele verpasse. Die leider nur auf Englisch sind. Aber dennoch gut sind.
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[02.04.2014 - 16:39 Uhr]
Lusankya:
Bin da komplett auf Mirells Seite und empfinde großes Mitleid für die Leute, die nicht genug Englisch können, um Spiele in der Sprache zu genießen. Generell sollte es allerdings selbstverständlich sein, Englisch zu können. Man lernt es mittlerweile ab der Grundschule (ich hab damals erst ab der fünften Klasse Englischunterricht gehabt) und es its generell so praktisch und häufig auch notwendig es zu können. In meinem Studium waren später jede Fachliteratur und jedes Paper auf Englisch, im Berufsleben würde es ohne Englisch ebenfalls nicht gehen.
Dazu ist Englisch eine elendig leichte Sprache, leichter geht es eigentlich gar nicht mehr. Nach den Grundlagen aus der Schule muss man eigentlich gar nicht mehr wirklich "lernen", das geht quasi alleine durch die Benutzung des Internets. Auf englischen Seiten informieren, in englischen Foren rumtreiben, Filme und Spiele auf Englisch (mit Untertiteln zum Beispiel am Anfang) konsumieren. Wichtig dabei ist, dass ihr Sachen lest und hört, die mit euren Hobbies zu tun haben. Dann ist es auch keine Arbeit mehr, sondern gehört zur Freizeit. Und so wird der Wortschatz von alleine immer größer und größer und irgendwann kann man eben alles mühelos lesen und verstehen (naja, bis auf Fachliteratur eben, aber in der Regel versteht man sowas wie Höhere Quantenmechanik weder auf Deutsch noch auf Englisch ;)).

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[02.04.2014 - 17:10 Uhr]
Iwazaru:
"Lieber so als gar nicht" ist ein schwieriges Argument, ebenso wie "Spiele sind zum Entspannen da". Mit dem einen schluckt man einfach alles, mit dem anderen stellt man sich irgendwo künstlich quer.

Fakt ist: Die Mehrheit der englischen Wörter ergibt sich prima aus dem Kontext den man mit simplen Schulenglisch verstehen kann. Ausgenommen davon sind natürlich Fantastereien die Pseudo-Politik oder erfundene Physik/Chemie erörtern wollen. Ein Beispiel wäre hier Jade aus Tales of the Abyss, wenn er diverse Dinge erklärt die zur Welt passen, aber eben nicht zu unserer Physik/Chemie.

Trotzdem: Mit dem Hobby die Sprache vertiefen soll nicht unterschätzt werden. Entspannen kann man sich trotzdem und etwas zur Bildung trägt man dazu auch bei - sei es nur ein "nicht aus dem Fluss kommen". Die englische Sprache ist einfach unumgänglich geworden. Simples Beispiel: "Log In", was jeder mehrmals am Tag nutzt. Oder in Generation Facebook: "Like". Selbst diese Seite ist gespickt. "Community" und "Media". Wieso nicht auf "Gemeinde" und "Medien" setzen?
Wenn ich mir jedenfalls manche Texte so ansehe, dann würde ich den Leuten klar empfehlen vielleicht mal englische Spiele zu spielen um einen Standard-Satzbau hinzubekommen, denn mit Tippfehlern hat das echt wenig zu tun was man da oft zu sehen bekommt. Auf der anderen Seite: Vielleicht verstehen die es deshalb nicht, weil sie es nicht gebacken bekommen und in der Schule schlafen...?

Nicht unterschätzen darf man aber: Das größte Problem an einer deutschen Lokalisierung ist der Wust an Sprachen, der für Europa fällig wäre. Natürlich, ich kenne die Argumente. "Das übersetze ich euch in einem Tag". Ist klar... Wer das sagt, der hat von dem Aufwand keinerlei Ahnung, denn es muss passend auf verfügbare Zeichen getextet werden, usw. In Europa sind hier einfach in der Regel fünf Sprachen fest verankert (Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch) die in dem Medium Videospiel relevant sind, alles darüber hinaus ist Bonus. Wobei Englisch und Französisch oft schon von der USA kommen (Französisch wegen Kanada). Die Kosten dafür einzusparen scheint da nicht weit hergeholt zu sein, wenn man einen zeitigen Release durchsetzen will. Immerhin ist Englisch einer DER Sprachen, wenn nicht sogar DIE Sprache. Sollte also jeder mit einem Hobby, bei dem alleine schon die Geräte englische Namen tragen, nicht so weit hergeholt sein eben das zu verstehen, oder?
Und um hier kurz auf Jarek einzugehen: Merkst du wie es klingt zu sagen "Ich kaufe mir kein Lernmaterial für Englisch! Da kann ich gleich Japanisch lernen!"

Problematisch ist auch die Tatsache, dass man sich in unserem Land wohl oft zu schlechten Übersetzung und Synchronisationen hinreißen lässt. Deutschland hat noch immer sehr gute Sprecher und gute Autoren - scheint man aber mehr und mehr zu vergessen. Oder man ist nicht bereit etwas dafür zu zahlen. Ich möchte nicht auf Patzer wie "Chainmail = Kettenpost" hinaus, sondern darauf, dass man sich hier eher mit B-Ware abspeisen lassen soll. Egal wie schwer es sein mag zum Beispiel Witze zu übersetzen, so kann man versuchen kein RTL-Niveau einzubauen. Auch bei Sprechern bin ich es leid nur die Seifenoper-Langeweile abzubekommen. Und dafür sollen wir dann mittlerweile 60 oder gar 70 Euro aufwärts bezahlen? Unverständlich. Aber Deutschland scheint in der Ebene wirklich eher das Schlusslicht zu sein. Natürlich kommen furchtbare Synchros und Texte aber auch in anderen Ländern, also auch in Japan und der USA vor - so fair muss man dann auch sein. Es fällt aber erstaunlich oft eben dort nicht so auf.

Nachtrag noch zu den Verkaufszahlen: Wo steht denn, dass ich ein "Exot" wegen der nicht vorhandenen deutschen Sprache nicht so gut verkauft? Liegt's nicht vielleicht doch daran, dass das Teil "zu japanisch" ist?
profil 528 comments
[02.04.2014 - 18:21 Uhr]
CeSp-oNe:
Ich kann einigermaßen Englisch, aber ich brauche die Sprache weder in meinem Arbeitsleben noch in meiner Freizeit und ich habe absolut keine Lust Videospiele auf Englisch zu spielen. Spiele die komplett auf Englisch sind werden von mir aus prinzip aus schon nicht gekauft.
profil 349 comments
[02.04.2014 - 19:33 Uhr]
Rikaji:
ich finde auch, dass alle spiele, die hier verkauft werden, übersetzt werden sollten. mein englisch ist denke ich im bereich "ok, kann man sich mit durchschlagen". ich kann notfalls einen großteil der spiele ohne oder mit kleineren schwierigkeiten spielen. aber eben nicht alle. und außerdem nervt es. englisch ist nicht meine muttersprache, ich muss mich einfach mehr konzentieren und ich will beim zocken entspannen. japaner können selbst kein wort englisch, aber wir sollen ihre titel dann in englisch schlucken...

einen großen lerneffekt konnte ich bei mir auch nie feststellen. ich hab schon auf dem gba mit wenigen grundkenntnissen lunar legend durchgezockt. und danach auch andere spiele, die sprachlich auch etwas anspruchsvoller waren als LL. aber ich bin ehrlich, wirklich viel englisch habe ich dadurch nicht gelernt. es gab wörter die kannte ich nicht, diese blieben mir auch unbekannt, sofern ich es vom kontext nicht umgefähr erraten konnte -> weil kein bock auf wörterbuch.

gerade japanische spiele haben oft total abstruse fantasy welten und das ganze dann noch auf englisch. ich hab ne zeit lang vorm einschlafen etwas tales of the abyss gezockt. meine kontentration war gegen 0 und ich habe bei dem spiel nicht viel verstanden, außer dass der rothaarige ein reicher, arroganter junge war und entführt wurde. schon nach kurzer zeit habe ich die texte immer übersprungen. spiel habe ich undurchgespielt wieder verkauft. genauso ging es mir mit den valkyrie profile teilen für psp und ds.

sowas die disgaea auf englisch geht ja noch, aber spiele die nur aus dialogen bestehen nicht zu übersetzen grenzt an dreistigkeit. solche spiele brauche ich dann auch gar nicht, ich würde sie ohnehin kaum verstehen.
profil 21 comments
[02.04.2014 - 20:26 Uhr]
Atlanneo9:
Hi alle zusammen
Also ich selber habe in der Anfangszeit auch lieber deutsche Titel gezockt aber nachdem erst "Ace Attorney Investigations" eng only und später dann auch Phoenix Wright: Ace Attorney ? Trials and Tribulations? nur englisch seien solte ( wurde später doch noch lokalisiert)
habe ich mich halt mal dazu durchgerungen und die story gibt den spielen ja recht. Abgesehen davon habe ich natürlich auch noch "Phoenix Wright: Ace Attorney - Dual Destinies" was auch wieder gut geschrieben war durchgepielt.
Vileicht kommt ja nächstes Jahr noch mal eine Modulversion mit Lökalisierung Bei PW AA TaT hat es ja auch geklappt.
natürlich dirfen wier bei diser aufzählung auch Virtue's Last Reward und 999: Nine Hours, Nine Persons, Nine Doors seinen vorgänger vrgessen ( Ich hoffe es klappt noch das der 3 Teil der saga irgendwann veröffentlicht wird)


Auf der anderen seite möchte ich an das Coop Projekt von Capcom Und Level 5 "Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney" verweisen was zeigt das man gute deutsche lokalisierung teilweise synchro mit guten sprechern ( abgesehen von vem ersten Staatsanwalt mit seiner penetranten Stimme aber das ist vileicht auch gewollt ) und sogar ca 38 videoclips ( Storyrelevant) wodurch die Fanbase von Phönix Wright vileicht ein wenig anwächst und die nächsten Ace attorny spiele und vileicht auch investigetions 1+2 doch noch mal zu uns kommen.
profil 3173 comments
[02.04.2014 - 21:48 Uhr]
Iwazaru:
Lerneffekt bedeutet ja nicht gleich, dass man sofort alles kann.
profil 54 comments
[02.04.2014 - 22:48 Uhr]
Lugar:
Als kleiner Bub war mir Sprache volkommend egal. Mischief Makers und Goemon 64 waren komplett auf Englisch und ich hatte trotzdem meinen Spass daran gehabt obwohl ich nie verstanden habe was gesagt wurde. Wir können froh sein, das nochnicht an den Spieleanleitungen gespart wurde.
profil 1020 comments
[02.04.2014 - 23:01 Uhr]
Alanar Tjark Michael Wewetzer
@Lugar: Welche Spielanleitungen?^^
profil 147 comments
[03.04.2014 - 10:42 Uhr]
Kalani v. Keo:
Ich habe kein Problem mit Englisch. Von mir aus können die Spiele auch auf Italienisch oder Spanisch daherkommen.

Allerdings erwarte ich, daß Spiele für einen bedeutenden Markt lokalisiert werden. Und Deutschland ist zweifelsohne ein bedeutender Markt. Ich wage sogar zu behaupten, daß der deutsche Spielemarkt zu den der größten Märkten in dieser Branche gehört.

Wenn ein Spiel für den deutschen Markt vorgesehen ist, hier regulär gekauft werden kann und nicht lokalisiert wurde, kaufe ich es nicht. Basta. Sind die Hersteller stur, bockig, zickig oder, der wahrscheinlichste Grund, zu geizig, bin ich es auch. Für einen Vollpreistitel erwarte ich eine Vollpreis-Lokalisierung.

Und dann wundern sich die Publisher, daß 3rd-Titel auf Nintendo-Kisten nicht gut gehen (wird ja immer gesagt und gejammert). Bei mir bleibt die Verwunderung aus. Nintendo-Titel sind lokalisiert, wenn diese auf den deutschen Markt kommen. Und werden gekauft.
profil 69 comments
[03.04.2014 - 16:11 Uhr]
RPG-hedgehog:
Ich schließe mich auch Mirell an. Besser englische JRPGs als gar keine. Ich mag allerdings auch englische Synchro lieber als deutsch, weil sie meiner Meinung nach "epischer" und ausdrucksvoller ist.
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